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Drama

Titanic

Ich muss auf dieses Schiff


© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
Nach der erfolgreichen Laufzeit des Musicals "Titanic" in der Spielzeit 2017 sticht der Luxusliner in diesem Sommer erneut in See. An Bord ist das gleiche Kreativteam wie im vergangenen Jahr, lediglich einige Rollen mussten Engagement-bedingt umbesetzt werden.

(Text: Jens Alsbach)

Premiere:14.07.2017
Rezensierte Vorstellung:13.07.2018
Letzte bekannte Auff├╝hrung:29.07.2018


Auch in diesem Jahr begeistert die Inszenierung mit einem opulenten Orchester, das sich zentral vor der B├╝hne befindet, sowie einer zur├╝ckhaltenden, sich auf die einzelnen Schicksale der Passagiere und Crew konzentrierenden Inszenierung, welche mit verschiebbaren Ger├╝stelementen den Untergang des Schiffes pointiert andeutet.

© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre



Weiterhin sind im Ensemble bekannte Namen aus der Musicallandschaft zu bewundern, wie z.B. Michael Fl├Âth als Captain Smith oder Kristin H├Âlck als Alice Bean, die mit ausgezeichnetem Schauspiel die Endg├╝ltigkeit der schicksalhaften Situationen darstellen und die innere Zerrissenheit ihrer Figuren nachvollziehen lassen. Neuzug├Ąnge Barbara K├Âhler als Eleanor Widener und Ansgar Sch├Ąfer als J. Bruce Ismay, der Direktor der White Star Line, f├╝gen sich 2018 erstklassig in das bestehende homogene Ensemble ein. Besonders Sch├Ąfer gef├Ąllt mit seiner "├╝ber Leichen gehenden" Art, die sich am Ende zu blanker Panik und einer gewissen Rehabilitation wandelt.

© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre



Neu in diesem Jahr sind auch viele junge Nachwuchsschauspieler. Unter anderem wurden Markus Fetter als Funker Harold Bride und Denis Riffel als Frederick Fleet besetzt, die ihre Rollen mit viel Ausdruck auf die B├╝hne bringen. Beide Darsteller sind Gewinner des "Bundeswettbewerbs Gesang". Generell ist es st├╝ckbedingt jedoch sehr schwierig einzelne Rollen besonders herauszustellen, da es sich bei "Titanic" um ein Ensemblest├╝ck par excellence handelt: Die Gesamtheit des 37-k├Âpfigen Casts funktioniert auch in diesem Jahr ausgezeichnet.

Eingerahmt von der traumhaften Kulisse der alten Stiftsruine sollte man die Chance nutzen, die diese Wiederaufnahme bietet, und sich dieses St├╝ck nicht entgehen lassen.



Unsere Rezension von 2017 von Hardy Heise:

Die Bad Hersfelder Festspiele zeigen eine musikalisch, schauspielerisch und gesanglich anspruchsvolle Produktion des Maury Yeston-St├╝ckes ├╝ber den Untergang des gr├Â├čten Luxusliners seiner Zeit. Besonders hervorzuheben sind das gro├če Orchester und das starke Ensemble.

Wenn die Elemente des B├╝hnenbildes beim Ablegen des Schiffes den Schriftzug "Titanic" formen und das Ensemble dazu die Hymne "Gute Fahrt" schmettert, entsteht ein besonders ergreifender, hoffnungsvoller Moment dieser Inszenierung. Die Reprise des Songs der ├ťberlebenden am Ende ist ebenfalls mitf├╝hlend, diesmal jedoch vor Schmerz ├╝ber den gro├čen Verlust.

Musikalisch und gesanglich ist die Bad Hersfelder Inszenierung ein Hochgenuss. Anders als im Kino-Blockbuster steht im Musical (beide aus 1997) keine Liebesgeschichte im Mittelpunkt, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Passagiere und Besetzungsmitglieder mit ihren pers├Ânlichen und gesellschaftlichen Problemen sowie die Chronologie des Untergangs. Somit fehlt dem Musical ein dramaturgisch-verbindendes und tragendes Element. Das St├╝ck besticht jedoch durch die Qualit├Ąt seiner klassisch-gepr├Ągten, harmonischen Musik.

© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre



Die musikalische Seite verlangt nach einem gro├čen Klangk├Ârper, der hier in Form eines 36-k├Âpfigen, mitrei├čenden Orchesters gegeben ist. Am Pult hat der bew├Ąhrte musikalische Leiter Christoph Wohlleben alles im Griff. Die Musiker befinden sich vor der B├╝hne, sichtbar f├╝r das Publikum. Wenig andere Musicals warten mit so zahlreichen bombastischen und tragenden Ensemble-Nummern auf. Zu den satten Kl├Ąngen dieser Freilicht-Auff├╝hrung kommt das aus 37 Personen bestehende stimmstarke Ensemble und es entsteht ein erstklassiger Sound.

Umgesetzt wird die Geschichte durch einen bis in die kleinsten Rollen gro├čartigen, homogenen Cast. Gesanglich stechen David Arnsperger als liebenswerter Heizer Frederick Barrett mit klassisch geschultem Timbre sowie Kristin H├Âlck als Alice Beane mit hervorragender Intonation hervor. Schauspielerisch gl├Ąnzen Michael Fl├Âth als Captain Smith und J├Ârg Neubauer als Erster Offizier Murdoch mit ihren jeweiligen inneren Konflikten. Fl├Âth interpretiert seine Rolle, in der er reichlich Erfahrung aus Hamburg und Thun hat, w├╝rdevoll und leicht altersstarrsinnig. Seine innere Zerrissenheit spielt er anschaulich. Auch mit J├Ârg Neubauer f├╝hlt man mit, der in seiner Rolle als Erster Offizier bereits ein Kapit├Ąnspatent besitzt, sich die Verantwortung jedoch nicht zutraut und letztendlich die Kollision verantwortet. Sein Versagen und seine daran gekn├╝pfte Selbstzweifel stellt er ├╝berzeugend dar. Alen Hodzovic nimmt man seine Rolle als Konstrukteur Thomas Andrews ebenfalls ab, der daran zerbricht, dass sein angeblich unsinkbares Schiff tats├Ąchlich untergeht. Als dr├Ąngender Eigner Bruce Ismay ist Frank Winkels rollengem├Ą├č ├╝berheblich und nervig. Eine anr├╝hrende Darstellung des Ehepaar Strauss bieten dagegen Christine Rothacker und Uwe Dreves ÔÇô gerade Ende des ersten Teils im Regen. Gesanglich fallen beide jedoch deutlich ab.

© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre



Susanne Hubrichs aufwendig geschneiderten Kost├╝me im Stil von 1912 grenzen sich farblich nach den drei Klassen an Board ab: wei├č bis cremefarben f├╝r die erste, Graut├Âne f├╝r die zweite sowie schwarz f├╝r die dritte Klasse. Abgerundet werden die Roben durch positiv auffallende, schicke Accessoires wie H├╝te und Schmuck. Die Besatzung tr├Ągt schlichtes schwarz-wei├č.

Erg├Ąnzend zur ohnehin beeindruckenden Kulisse der Stiftsruine haben Okarina Peter und Timo Dentler sieben verschiebbare Ger├╝ste unterschiedlicher Gr├Â├če mit je drei Ebenen entworfen, die flexibel einzelne Spielorte wie die Br├╝cke, den Funkraum und die Decks der Titanic darstellen. An einer Seite ist je ein Buchstabe angebracht. Zur Abfahrt werden diese vom Ensemble zum Schriftzug "Titanic" zusammengestellt ÔÇô ein Wow-Effekt mit einfachen Mitteln. Bei der Kollision mit dem Eisberg wird das "A" in der Mitte durchtrennt und die Ger├╝ste verschwinden als Rettungsboote nach und nach je n├Ąher der Untergang r├╝ckt. Eine separate Rampe stellt ein Deck mit Rehling da, das sich in der B├╝hnenmitte auf und ab bewegt und neigbar ist. Das Sinken des Schiffes findet ansonsten b├╝hnentechnisch kaum Beachtung, vor allem der Kampf der dritten Klasse kommt zu kurz. Am Ende ist die erh├Âhte Hinterb├╝hne mit umgekippten Liegest├╝hlen und anderen Requisiten ├╝bers├Ąt.

© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre



Verschiedene Farben werden bei der Beleuchtung eingesetzt. Zur Ouvert├╝re ist das Orchester in meeresblau angestrahlt, der Maschinenraum ist r├Âtlich ausgeleuchtet und die Br├╝cke sowie der Ausguck werden mit hellen Spots akzentuiert. Stefan Hubers Inszenierung ist solide und arbeitet die Abgrenzung der drei Passagierklassen sowie den ├ťberlebenskampf der einzelnen Protagonisten gut heraus. Die Szenen laufen wie am Schn├╝rchen und es entstehen keine L├Ąngen. Dazu tr├Ągt auch die beachtliche ├ťbersetzung von Wolfgang Adenberg bei, die hier im Vergleich zur deutschen Ur-"Titanic" in Hamburg an wenigen Stellen leicht angepasst wurde.

So bewegend dem Produktionsteam die Inszenierung der verzweifelten Menschen in den verschiedenen Klassen gelungen ist, so wenig schafft sie es ├╝ber die dramaturgischen Schw├Ąchen des St├╝ckes hinwegzut├Ąuschen. Dennoch tragen am Premierenabend neben dem Starkregen und der abendlichen K├╝hle in der Stiftsruine das gro├če Orchester und die Stimmgewalt des Ensembles dazu bei, dem Untergang der Titanic in Bad Hersfeld einen G├Ąnsehauteffekt zu verleihen.

© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre


(Text: Jens Alsbach / Hardy Heise)






Kreativteam

Musik und LiedtexteMaury Yeston
BuchPeter Stone
Deutsche ├ťbersetzungWolfgang Adenberg
Inszenierung Stefan Huber
Musikalische Leitung Christoph Wohlleben
Choreografie Melissa King
Kost├╝meSusanne Hubrich
Licht-DesignUlrich Schneider


Besetzung

*2018*

Thomas AndrewsAlen Hodzovic
Frederick BarrettDavid Arnsperger
Harold BrideMarkus Fetter
William MurdochJ├Ârg Neubauer
Captain E.J. SmithMichael Fl├Âth
Henry EtchesMathias Schlung
J. Bruce IsmayAnsgar Sch├Ąfer
Kate McGowanGabriela Ryffel
Jim FarrellRupert Markthaler
Charles ClarkeKonstantin Zander
Caroline NevilleAnja Backus
Edgar BeaneRolf Sommer
Alice BeaneKristin H├Âlck
Isidor StraussUwe Dreves
Ida StraussChristine Rothacker
Frederick FleetDenis Riffel
Wallace HartleyAlexander von Hugo
Charles LightollerDennis Weissert
Herbert Pitman
Major
Dominik B├╝ttner
Joseph BoxhallMarkus Krenek
Robert HitchensStefan Gregor Schmitz
Andrew LatimerJurriaan Bles
Colonel JohnRomeo Meyer
Benjamin GuggenheimRudi Reschke
George WidenerGerhard Karzel
John B. ThayerDaniel Dimitrow
PageBenjamin A. Merkl
Kate MurphyVeronika H├Ârmann
Kate MullinsLina Gerlitz
Madeleine AstorMiriam Neumaier
L├ęontine AubartSamantha Turton
Eleanor WidenerBarbara K├Âhler
Marion ThayerAnnette Lubosch
Charlotte Drake CardozaNina Janke
Edith CorsePamela Zottele
SwingDanilo Brunetti


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Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Bad Hersfelder Festspiele/K. Lefebvre
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


8 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


31859
Wunderbares Ensemblest├╝ck

31.07.2018 - Allein schon zu sehen, wie das Orchester einl├Ąuft, und was f├╝r einen Klang die Anzahl der Musiker verspricht steigert die Vorfreude. Und ja, es war der zu erwartende Ohrenschmaus!

Wenn nach und nach die Besatzung und Passagiere an Bord gehen, der Klang immer voller wird, sich schlie├člich die TITANIC in all ihrer Pracht (in Optik und Klang) pr├Ąsentiert, dann ist das einfach beeindruckend. Und letztlich sind auch die vielen Ensemble-St├╝cke einfach die gro├če St├Ąrke dieses St├╝cks, die es gegen andere Musicals abhebt.

Die Besetzung der Rollen ist meiner Meinung nach absolut gelungen. Jeder der Darsteller haucht den Eigenarten seiner Rolle Leben ein und ├╝berzeugte mich sowohl gesanglich als auch schauspielerisch.

Mir gefielen B├╝hnenbild und Kost├╝me ausgesprochen gut. Auch wenn mich die Drehger├╝ste einen kurzen Moment an ├╝berdimensionierte Stockbetten erinnerten, haben sie sich als sehr vielseitig einsetzbar erwiesen. Vor allem bleibt nat├╝rlich die Anfangsszene beim Auslaufen in Erinnerung, wenn in riesigen Lettern TITANIC erstrahlt, und dann die Kollision mit dem Eisberg.
Wirklich bewegend war f├╝r mich der Untergang, wenn aus der in blaues Licht getauchten Hinterb├╝hne die wei├čen M├Âbel ÔÇ×emporschwebenÔÇť. Eine wunderbare Unterwasser-Illusion.

Insgesamt ein wunderbarer Abend, der in Erinnerung bleiben wird.

Hughie (30 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


31857
Super

23.07.2018 - Komme aus meinem ersten Bad Hersfeld Wochenende und habe 2 xc Titanic gesehen. Wir gingen zur Backstagef├╝hrung am Samstagabend und bekamen die letzten Songs der Nachmittagsshow mit. Nur zu h├Âren war schon ein Genu├č, dann die Backstagef├╝hrung und die Abendshow. Es war Wahnsinn. Unvorstellbar gut und oft mu├čte ich mir Tr├Ąnen vor R├╝hrung/Freude wegwischen. Welch eine Kulisse, tolles Orchester, tolle Darsteller. Es hat mich so mitgenommen. Schade, dass dieser Spielort nicht um die Ecke liegt. Wer die Gelegenheit hat: unbedingt hingehen

Lisa09 (28 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


31536
Titanic ist ein Juwel unter den Musicals

24.08.2017 - Selten verschmelzen bei einem Musical die Story, Musik, Inszenierung und darstellerische Leistungen so homogen perfekt ineinander wie bei "Titanic" in der Bad Hersfelder Stiftsruine. Ich habe dort einen gro├čartigen Musicalabend erlebt. Das St├╝ck ist wirklich ein Juwel! Mehr Meinung dazu gibt es auch unter kulturfeder.de.

kulturfeder (9 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


31532
Bisher Bestes Musical in der Stiftsruine

17.08.2017 - Warum nicht immer so? Seit Jahren bleibt Bad Hersfeld mit der wunderbaren einzigartigen Kulisse der Stiftsruine hinter den selbst gesteckten Erwartungen zur├╝ck - ein ├╝ber├Ârtlich strahlender kultureller Leuchtturm zu sein - dies lag vor allem an St├╝cken die nicht wirklich in die mystische Kulisse der Alten Abtei hineingepasst haben!

Nun hat Intendant Dieter Wedel sich mit Regisseur Stefan Huber endlich mal richtig Gedanken gemacht welches St├╝ck denn perfekt in die Ruine passen k├Ânnte - und siehe da - es kam die beste Entscheidung ├╝berhaupt heraus mit TITANIC hat man ein St├╝ck gefunden, dass wie die Faust aufs Auge in die Kulisse passt!

Die besuchte Auff├╝hrung am Mittwoch, den 16.8. war wie alle anderen nahezu ausverkauft und man merkte dem Publikum an, dass es total mitfieberte und innerlich darum bat, dass es doch anders ausgehen sollte - aber die Geschichte ist nun einmal anders verlaufen...

Schon mit der grandiosen Ouvert├╝re ist man mittendrin im Jahr 1912 und kann sich auf knapp 3 Stunden beste Musicalunterhaltung - sehr gehaltvoll - freuen - das gro├če Orchester mit den wunderbaren Melodieb├Âgen von Maury Yeston l├Ąsst einem wohlige Schauer ├╝ber den R├╝cken jagen und man ist in der ersten Minute voll eingetaucht in diese gro├če dramatische Geschichte...

Dass dies so ist ist auch einem fast 40-k├Âpfigen Traumensemble zu verdanken die vor allem in den volumin├Âsen grandiosen Chorszenen ihr Bestes geben und das Publikum schier von den Sitzen bl├Ąst mit dieser Energie und den tollen Stimmen!

Der Stiftsruine kommt dabei zugute, dass sie eine ph├Ąnomenale Akustik hat und man von der ersten bis zur letzten Reihe jedes gesungene und gesprochene Wort klar versteht...

Es ist zwar bei diesem St├╝ck "unfair" einige Prodagonisten hervorzuheben da das gesamte Ensemble der Star ist und die Ohrwurmsongs sind die Chornummern die sich ins Ged├Ąchtnis einpr├Ągen aber da einige gro├če Stars der Branche verpflichtet wurden muss man David Arnsberger als Heizer, Kristin H├Âlck als Neugieriges Klatschweib Alice Beane sowie Michael Fl├Âth als Kapit├Ąn und J├Ârg Neubauer als 1. Officier Murdoch und Frank Winkels als Direktor der White Star Line schon f├╝r Ihre gesanglichen und schauspielerischen Leistungen hervorheben!

Die B├╝hne ist einfach aber total effektvoll gestaltet zusammen mit dem tollen blauen Licht in der Apsis total mystisch und absolut perfekt zu dem Score...

Die Kost├╝me sind durch die Unterscheidung in 3 Klassen auch perfekt Designed -

Besser geht es nicht - ein eindrucksvoller, spannender, mitf├╝hlender und mitleidender Abend der nach 3 Stunden doch irgendwie sehr schnellvergangen ist!

Man kann nur hoffen, dass TITANIC n├Ąchstes Jahr eine Wiederaufnahme erf├Ąhrt und sich Dieter Wedel mit seinen Regisseuren ein neues tolles Musical aussucht dass ebenfalls so gut in die Stiftsruine passt! Bravo und Standing Ovation waren der Lohn!

Maxim (54 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


31530
Der Score ist der Star

12.08.2017 - Wie sehr ich diesen wunderbaren, elegischen Score und die ergreifenden Ch├Âre liebe, die Komponist Maury Yeston da erschaffen hat.
Ganze 8 Mal durfte ich die aufwendige "Gro├čproduktion" in der Neuen Flora in Hamburg genie├čen und zuletzt eine ber├╝hrende, auf's Essentielle verkleinerte Kammerversion in London erleben.
Es gibt tats├Ąchlich Menschen, die der Show ankreiden, sie h├Ątte ja "gar keinen Hit". Denen m├Âchte ich antworten:
Die Gesamtkomposition ist der Hit!
Wer h├Ątte gedacht, dass diese hervorragende Partitur jemals wieder in dieser Qualit├Ąt hierzulande erklingen w├╝rde? Wo findet man noch ein 36-Mann/Frau starkes Orchester und dazu ein 43 Personen umfassendes Gesangsensemble? Eigentlich eben nirgends mehr.
Umso erfreulicher, dass Titanic in dieser hervorragenden Qualit├Ąt in Bad Hersfeld zu sehen ist.
Insgesamt eine Spitzenleistung aller Beteiligten. Zutiefst ber├╝hrendes, musikalisch brillantes Theater der Spitzenklasse!

AdamPascal (67 Bewertungen, ∅ 4.2 Sterne)


31528
Denkw├╝rdige Auff├╝hrung

12.08.2017 - Wow, wo hat dieses St├╝ck in den letzten Jahren im M├Ąrchenschlaf gelegen? Was hier aus dem Orchestergraben klingt ist ganz gro├čes Musical und das in einer klanglich in der Art selten erlebten F├╝lle und Qualit├Ąt. Traumhaft sch├Ân.... Dazu kommt ein durch die Bank erstklassiges und namhaftes Ensemble, allein damit k├Ânnte man nun den Rahmen dieser "Kurzkritik" sprengen. Auch hier volle Punktzahl. "Ich muss auf dieses Schiff" ist einer der Theatermomente an die man sich auch in Jahren noch positiv erinnern wird. Und dann ist da noch die Regie von Stefan Huber, ein stimmiges Gesamtkonzept verbunden mit einer tollen Personenregie. Eins ist nach diesem Besuch eben klar, Titanic schwimmt ganz weit oben in meiner pers├Ânlichen Jahresliste 2017.

Besuchte Vorstellung:
12.08.17 ÔÇô Stiftsruine

Inszenierung: 4,5 von 5
Musik: 5,0 von 5
Besetzung: 5,0 von 5
Ausstattung: 4,0 von 5

Gesamtfazit: 5,0 von 5

MyMusical (24 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


31492
Danke Stefan Huber

24.07.2017 - Yeston┬┤s gef├Ąllt mir hervorragend. Sie ber├╝hrt mich an vielen Stellen. Das Buch kann da leider nicht mithalten Zum Gl├╝ck hat man f├╝r die Regie Stefan Huber gewonnen. Hervorragende Personenregie bis in die kleinste Rolle. Trotz der Schw├Ąchen des Buches macht Huber die Show zu einem Erlebnis. Das Orchester unter Christoph Wohlleben ist gro├čartig. Kost├╝me und Beleuchtung wunderbar. Das Ensemble ein Traum. Wenn soll man da besonders hervorheben? Also ziehe ich meinen Hut vor Stefan Huber, der diesen gro├čartigen Abend erst m├Âglich gemacht hat. 5 Sterne f├╝r Huber und ein "kleiner Anzug" wegen des Buches.

J├╝rgenE (45 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


31475
Wunderbare Inszenierung

17.07.2017 - Ich war gestern Abend in der 2. Vorstellung von Titanic in der Stiftsruine. Wie immer ist die Ruine eine beeindruckende Kulisse und auch f├╝r dieses Musical waren nur wenige Kulissenelemente notwendig. Die sieben Buchstaben waren jeweils an bespielbaren Ger├╝sten angebracht, welche auf drei Ebenen bespielt wurden und beweglich waren. Dazu eine gro├če Br├╝cke, welche h├Âhenverstellbar war und auch im Schieflage versetzt werden konnte. Noch ein paar Tische und St├╝hle. Mehr war auch gar nicht n├Âtig. Die Kost├╝me waren prachtvoll bis einfach. Es waren keine farbenfrohe Kost├╝me, aber die Farben wei├č, grau und schwarz verdeutlichten die verschiedenen Klassen.

Das Ensemble war durchweg sehr gut und in diesem Ensemblest├╝ck w├Ąre es unfair einzelne Darsteller hervorzuheben.

Mir pers├Ânlich gef├Ąllt die Partitur des Musicals sehr gut und ich bewerte die Musik auch nicht nach Ohrw├╝rmern. Die Musik untermalt in diesem St├╝ck die Handlung wunderbar und es gibt einige G├Ąnsehautmomente. Die ersten 15 Minuten waren bombastisch und hervorragend inszeniert. Sowohl die Soli als auch die Ch├Âre waren gut verst├Ąndlich und dr├╝ckten gelegentlich f├Ârmlich im die Sitze.

Das Highlight des Abends war das tolle Orchester. So muss sich Musical anh├Âren. Christoph Wohlleben holte alles erdenklich m├Âgliche aus dem gro├čen Orchester raus. Seit langem mal wieder ein Musical mit einem gro├čen Orchester und es macht einem bewusst, wodurch Musiktheater lebt.

F├╝r mich war dies mit einer der besten Theaterabend in der Stiftsruine und so schnell stand in meinen besuchten Vorstellungen in Bad Hersfeld noch nie das ganze Publikum.

Daniel┬▓ (8 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


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(hh)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Ein gro├čes Orchester trifft auf eine stimmstarke Cast. Liebhaber von tragender Musik und opulenten, opernhaften Ensemble-Nummern werden ihre Freude an dieser Produktion haben.

18.07.2017

 Leserbewertung
(8 Leser)


Ø 4.88 Sterne

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