Evan Hansen, ein Außenseiter an seiner Schule, verzettelt sich in einem selbst initiierten Lügengeflecht, das ihm zwar viel Aufmerksamkeit beschert,...
Der Kultfilm aus den 1980ern mit Dustin Hoffman in einer seiner bekanntesten Rollen eignet sich mit all seinem Witz, Camp und der seichten Geschichte bestens als unterhaltsam-kurzweiliges Gute-Laune-Musical. In einer sehenswerten Inszenierung von Gil Mehmert ist das Gärtnerplatztheater München der ideale Aufführungsort für die Europapremiere sowie deutschsprachige Erstaufführung dieses musikalischen Angriffs auf die Lachmuskeln.
Die Volksbühne am Rudolfplatz ist seit fünf Jahren Spielstätte des erfolgreichen Comedy-Musicals „Himmel und Kölle“. Mit großer Herzlichkeit erzählen Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob die Geschichte des schwäbischen Jungpfarrers Elmar, der mit seinem ersten Einsatzort in Köln hadert – hatte er doch auf eine ländliche Gemeinde gehofft. Doch der entwaffnenden Offenheit der Kölner – insbesondere einer ganz bestimmten Kölnerin – kann sich auch Elmar nicht entziehen, auch wenn er sich das zunächst nicht eingesteht. Das Stück zeugt mit viel Lokalkolorit von großer Immersion und vom Einbezug des Publikums.
Der blutgierige Sweeney Todd bittet unter der Regie von Gil Mehmert ins Opernhaus Dortmund zur Rasur und sucht Rache. Die Inszenierung des Musical-Thrillers mit der imposanten Musik aus der Feder Stephen Sondheims lebt nicht nur von der großartigen Besetzung der Hauptrollen durch den Kammersänger Morgan Moody und Bettina Mönch. Der Dortmunder Opernchor stellt gemeinsam mit dem Ensemble der Folkwang Universität der Künste eine gigantische narrative Gesangskulisse dar, die dramatisch durch die Dortmunder Philharmoniker begleitet wird. Ein imposantes Bühnenbild und wunderschöne Kostüme entführen den Zuschauer nach London in das Zeitalter der Industrialisierung.
Wenn Sängerin Marlene Dietrich, die Skandal-Tänzerinnen Anita Berber und Josephine Baker, Lyriker Bertold Brecht und die Komponisten Friedrich Holländer und Kurt Weill aufeinander treffen, befinden sie sich entweder in den 1920er Jahren im echten Berliner Nachtclub Admiralspalast oder 100 Jahre später im Kampnagel in Hamburg in der Revue "Berlin Berlin". Wen interessiert dabei die fehlende Handlung, wenn die Darsteller so phänomenal sind, dass das Publikum sie pfeifend mit Standing Ovations feiert und gerne über kleine Schönheitsfehler hinweg sieht?
Das 1938 uraufgeführte Musical von Richard Rodgers (Musik), Lorenz Hart (Liedtexte) und George Abbott (Buch) gilt als erste Musical-Vertonung eines Stoffes von William Shakespeare. Es basiert auf der "Komödie der Irrungen" und erzählt die Geschichte der eineiigen Zwillingsbrüder aus einem Syrakuser Kaufmannshaus und die ihnen als Diener zugeordneten Zwillinge gleichen Alters. Da sind Verwirrungen vorprogrammiert.
Für die vermeintlich große Liebe und eine Ausreise von Ostberlin in die USA lässt er sich zur Frau operieren. Aus Hansel wird Hedwig, doch die OP läuft schief, ein „angry inch" bleibt zurück und erinnert zeitlebens an das alte Ich. Ein Musical über die Suche nach dem eigenen Ich, die eigene Geschlechtsidentität, über gebrochene Herzen und große Verluste mit Rocknummern und viel Temperament. Alex Melcher übernimmt die Titelrolle.
Vier Paare, die den Wahnsinn des Alltags erleben - eingepackt in über 20 Wolfgang-Petry-Songs, so dass garantiert kein Hit vermisst wird. Mit viel Witz und ein wenig Tiefgang wird es am Ende ein kurzweiliger Abend, auch wenn sich das Stück nicht entscheiden kann, ob es ernst genommen werden oder nur Mitklatsch-Show sein will.
Nach der erfolgreichen Laufzeit des Musicals "Titanic" in der Spielzeit 2017 sticht der Luxusliner in diesem Sommer erneut in See. An Bord ist das gleiche Kreativteam wie im vergangenen Jahr, lediglich einige Rollen mussten Engagement-bedingt umbesetzt werden.
"Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill wird in Trier von Lisa und Tobias Goldfarb inszeniert. Erzählt wird die Geschichte von Jonathan Peachum, der im Londoner Stadtteil Soho lebt und völlig abgebrüht Kapital aus dem Elend Anderer schlägt.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...