Die Mitglieder der MUZ-Redaktion verraten ihre Musicalhighlights des Jahres. Vorgabe für die Auswahl war: Die Produktion musste 2025 besucht worden sein - egal, ob sie da schon länger lief oder erst Premiere hatte. Ein bunter Blick auf die vielfältige Musicallandschaft des fast vergangenen Jahres .
Stage Entertainment bringt die Musical-Adaption des Kultfilms „Der Teufel trägt Prada“ (The Devil Wears Prada) nach Deutschland. Die Produktion wird ab Dezember 2026 in Hamburg zu sehen sein. Dies gab das Unternehmen heute im Rahmen einer Casting-Ausschreibung bekannt. Nach dem großen kommerziellen Erfolg im Londoner West End feiert das Stück damit seine deutschsprachige Erstaufführung.
"All singing, all talking, all dancing!“ Diesmal mache ich eine Zeitreise - knapp 100 Jahre zurück ins Jahr 1929 - zum allerersten Filmmusical überhaupt. "The Broadway Melody“ war noch dazu der erste Tonfilm, der mit dem Oscar als "Bester Film" ausgezeichnet wurde, und die erfolgreichste Produktion des Jahres. Ein von der damaligen Kritik bejubelter Blick auf die Hollywood-Version der Roaring Twenties vor der Großen Depression, der durch seine neue Technik das Publikum von den Sitzen riss.
"Heute beginnt der Rest uns'res Lebens". Mit diesem Song aus dem Musical "Ich war noch niemals in New York" beenden die Musicalstudenten der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien ihren fast einstündigen Beitrag bei der diesjährigen MAP (Musical-Absolvent*innen-Präsentation) im UNI.T-Theater der Berliner Universität der Künste. Eine sehr passende Textzeile, denn dieser Auftritt auf der nicht nur in Fachkreisen geschätzten Veranstaltung ist ein ganz großer Schritt in Richtung ihrer Bühnenlaufbahn. Die Musicalzentrale war vergangen Samstag auf der MAP und hat sich umgeschaut.
Das Stadttheater Baden bei Wien blickt auf eine intensive und erfolgreiche erste Hälfte der Premierenspielzeit unter der neuen künstlerischen Leitung von Andreas Gergen zurück. Mit einer klaren Neuausrichtung hat Gergen das Haus verstärkt auf Musical und Operette fokussiert. Zwischen den letzten Proben zur nächsten Badener Musical-Premiere „The Sound of Music“ und kurz vor der offiziellen Spielplanpräsentation gibt uns Andreas Gergen exklusive Einblicke in seine Pläne für die Saison 2026/27...
Die Bühne Baden hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz ihren Spielplan für die kommende Saison präsentiert und setzt dabei auf eine Mischung aus deutschsprachigen Erstaufführungen und namhaften Musical-Größen. Mit Produktionen wie „Alle reden nur von Jamie“ und Disneys „Arielle, die Meerjungfrau“ stehen gleich zwei große Premieren im Fokus des Programms.
Andreas Luketa prägt seit Jahrzehnten die Musicalszene im deutschsprachigen Raum – als Produzent, Manager und Gründer von Sound of Music Records und der Künstleragentur Art and Soul. Er steht für seine Werte ein und stellt sich hinter die Menschen auf der Bühne.
"Dracula" ist nicht ihre erste gemeinsame Arbeit, aber sie stehen das erste Mal als Paar auf der Bühne: Jan Ammann und Lisa Habermann. Im Gespräch mit der Musicalzentrale zeigen sich die beiden als starkes Team, sehr reflektiert und unglaublich nahbar. Sie sprechen über die Herausforderung, die "Dracula"-Tournee als Familie zu stemmen, vom Ringen mit Rollenbildern, von weiblicher Stärke – und davon, wie sie dem Publikum nicht nur Eskapismus bieten, sondern auch die Romantik des wahren Lebens nahebringen möchten.
Seit seiner Premiere begeistert "Back to the Future" am Londoner West End mit einer Mischung aus rasanter Comedy, spektakulärer Bühnentechnik und einer Geschichte über Freundschaft, Mut und die Kraft, sein eigenes Schicksal zu gestalten. Damit eine Produktion dieser Größe über Jahre hinweg ihre künstlerische Qualität behält, braucht es im Hintergrund ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Kreativität und technischer Präzision. Hier spielt der Resident Director die zentrale Rolle: Er ist der Hüter der Show, der Abend für Abend für die erzählerische Klarheit und die emotionale Wahrheit der Figuren sorgt. Im folgenden Gespräch gibt Sam Rayner Einblick in diese komplexe Arbeit hinter den Kulissen - von der täglichen Feinjustierung mit dem Ensemble über die Pflege ikonischer Szenen bis hin zur Frage, wie "Zurück in die Zukunft" nun den Sprung nach Deutschland meistern wird.
Zwischen der feierlichen Verleihung der „Oper! Awards“ als bestes Opernhaus des Jahres und den intensiven Vorbereitungen auf die erste Spielzeit unter dem neuen Banner des Staatstheaters, herrscht in Regensburg Aufbruchstimmung. Wir haben Intendant Sebastian Ritschel zum Gespräch getroffen, um über den „Mut zur Zumutung“, seine Leidenschaft für Stephen Sondheim und den exklusiven Broadway-Scoop für die kommende Saison zu sprechen...
