Für die Inszenierung von „Der Glöckner von Notre Dame“ im Sommer 2025 haben die Thunerseespiele einen ersten Blick auf Bühnen- und Kostümbild gegeben.
Die Inszenierung unter der Regie von Dominik Flaschka wird auf eine Verbindung aus historischen und modernen Elementen setzen. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart nach dem Brand der Pariser Kathedrale Notre Dame im Jahr 2019 und führt das Publikum zurück ins Mittelalter. Die Inszenierung nutzt dabei verschiedene visuelle Mittel, um diesen Übergang zu verdeutlichen.
Das Bühnenbild von Stephan Prattes wird von einem großen Glockenturm und einem gotischen Wasserspeier eingerahmt. Diese Elemente sollen die Macht der Kirche sowie die inneren Kämpfe der Hauptfigur Quasimodo symbolisieren. Neben zahlreichen Glocken, einer Brücke und gotischen Architektur wird das Bühnenbild durch auf verschiedenen Höhen bespielbare Gerüste ergänzt, die für Dynamik auf der Bühne sorgen.
Das Kostümbild von Irina Hofer soll die gesellschaftlichen Gegensätze innerhalb der Geschichte hervorheben. Die Farbgebung und Details der Kostüme unterstreichen den Kontrast zwischen der Pariser Bevölkerung, den Geflüchteten und den Vertretern der Kirche und Armee.
Der Aufbau der Seebühne beginnt im Mai, parallel entstehen Kostüme und Masken im hauseigenen Atelier. Auch die Live-Musik bleibt ein fester Bestandteil des Gesamterlebnisses, wobei der Orchestergraben für das Publikum sichtbar bleibt.
Vom 9. Juli bis zum 23. August wird das Musical vor der Kulisse des Thunersees aufgeführt. Alle Infos zum Cast, Kreativteam und die Spieltermine findet ihr wie immer in unserem Datenbankeintrag.
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