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Am pittoresken Thunersee schallt aktuell allabendlich die Frage „Wer ist hier Monster und wer ist ein Mensch?“ durch die warme Sommerluft – in Disneys wohl erwachsenstem Musical „Der Glöckner von Notre-Dame“ werden vor malerischem Alpenpanorama große menschliche Themen, gehüllt in die epischen Melodien von Alan Menken, leicht verdaulich und visuell anspruchsvoll bearbeitet.
Dass die Thunerseespiele sich als erste europäische Open-Air-Produktion die Rechte am Disney-Stück gesichert haben, ist bereits bemerkenswert. Nur an wenigen Standorten, darunter Kopenhagen und Budapest, konnten bisher freie Inszenierungen realisiert werden, die sich vor allem visuell von der offiziellen Disney-Theatricals-Version abhoben. Nun bringt Regisseur Dominik Flaschka das Stück in gänzlich neuem Gewand auf die Schweizer Freilichtbühne. Dabei orientiert er sich nur rudimentär an der bekannten Großproduktion, übernimmt aber die buchbedingte Anlehnung an Victor Hugos Roman und entfernt sich somit inhaltlich vom Disney-Film. Auch hier wird die ehemals kindgerechte Geschichte um den entstellten Quasimodo und die geächtete Esmeralda deutlich düsterer, historisch wie menschlich authentischer und gefüllt mit gesellschaftlich relevanten Themen berichtet.
Visuell eingebettet wird die Erzählung unter Flaschkas Regie und Livio Beyelers Dramaturgie in den Kontext der 2019 durch ein Feuer schwer beschädigten Pariser Kathedrale – ein kluger, aktueller Bezug, dessen sich diese Inszenierung hier gewinnbringend bedient.
Die große Seebühne, die in den letzten Jahren mit pompösen Bühnenbildern für Aufsehen gesorgt hat, kommt in dieser Produktion ernüchternd schlicht daher: Große Stahlgerüste auf mehreren Ebenen deuten die massive Baustelle an, in die die Kathedrale die letzten Jahre nach ihrer Zerstörung gehüllt war. In das Gewirr aus Stangen und Gittern sind Elemente der Notre-Dame mit Wiedererkennungswert eingebunden: Ein großer ikonischer Wasserspeier und Strebebögen des Außengewölbes sind zu erkennen – als Pre-Show-Element laufen Konstrukteure über die Baustelle. Ein großes, französischsprachiges Plakat, das über die kulturelle Signifikanz des Doms und seine Restaurierung berichtet und durch schwarzen Stoff verhüllte, den verkohlten Innenbau der Kirche darstellende Gerüstteile mimen den Zustand Notre-Dames nach dem Großbrand. Als das Stück beginnt und die Geschichte Quasimodos sich entfaltet, kann das Auge vieler im Publikum die Gerüste nahezu vergessen. Zu den epochalen Chorälen aus Alan Menkens Partitur wird der angedeutete verkohlte Glockenturm durch Anheben einer Verkleidung überdeckt, die die reich verzierte Westfassade der Kathedrale in goldenem Glanz erstrahlen lässt – die Kirche entsteht aus der Asche neu und die Erzählung zieht das Publikum so gleichzeitig in das Mittelalter hinein. Dies ist ein starkes Bild, das am Ende wieder aufgebrochen wird, als Quasimodo die Kirche durch geschmolzenes Blei in Feuer hüllt und die Mär wieder in der Gegenwart anzukommen scheint: Geschichten wiederholen sich, Probleme und Tragödien bleiben immer aktuell. Ein großes Bild, das Flaschka hier mithilfe von Stephan Prattes Bühnenbild kreiert.
Die Aktualität der Themen, welche im Stück behandelt werden – Ausgrenzung aufgrund von Andersartigkeit sowie körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen, der diskriminierende Umgang mit Fremdartigkeit, die Ausübung von körperlicher oder sexueller Gewalt und die repressiven Tendenzen von Religion – ist im Originalbuch offenkundig und wird in der En-Suite-Version des Stückes auch sprachlich wie optisch schonungslos illustriert. Obwohl ein reflektiertes Publikum die Parallelen zur heutigen Gesellschaft sicher schließen könnte, hat Flaschka sich in dieser Inszenierung entschieden, den Kontext des Originalbuchs in Hinblick auf die Unterdrückung und Verfolgung der Sinti und Roma im Hochmittelalter explizit auszuweiten und Brücken zu heutigen Realitäten zu schlagen. Dabei wird das im Original effektvoll, oft erschütternd eingesetzte, jedoch im historischen Kontext durchaus angewandte Unwort „Zigeuner/in“ sprachlich umgangen und mit einer Vielzahl anderer Begriffe umschrieben, die mal den Aussagen des Stückes entsprechend, zielführend und fokussiert und mal fast etwas gegenläufig oder zurückhaltend erscheinen. Begriffe wie „verfemt“ und „fremd“ reihen sich an Bezeichnungen wie „Ausländer“, „Hure“, „Hexe“ oder „Gaukler“, um den bedeutungsschwangeren Terminus zu meiden.
Mehrere Lieder, unter anderem die Ouvertüre des zweiten Aktes und das plotrelevante Lied „Flucht nach Ägypten“ sind in dieser Inszenierung gestrichen. Neben diesen recht groben Kürzungen sind immer wieder – jedenfalls für Fans des Glöckner-Musicals – Textstreichungen zu vernehmen, welche die Figuren in dieser Inszenierung einige Nuancen einbüßen lassen, die dramaturgisches Potenzial beinhalten: Beispielsweise wirkt Frollo als Antagonist hier dadurch eindimensionaler, dass einige emotional aufgeladene Textstellen für diesen Charakter schlicht gar nicht mehr stattfinden. Diese Streichungen und Anpassungen wird ein Erstpublikum des Stücks jedoch vermutlich nicht bemerken.
Irina Hofers Kostümbild vereint – auch mithilfe von Olivia Siebers stimmigem Masken- und Perückendesign – Mittelalter und Moderne miteinander: Die von der 2017er Inszenierung inspirierten grauen Kutten, die den Chor und das Ensemble über große Teile der Handlung kleiden, verfehlen ihren symbolischen Effekt nicht. Die Geächteten werden mit bunten, stilgemischten Kostümen versorgt, die den von Flaschka angestrebten Fokuswechsel von einer bestimmten Ethnie hin zum Thema „Fremd und Anders“ im Allgemeinen insgesamt schlüssig umsetzt. Mittels großer, vom Ensemble an Stangen getragener, mosaikartiger Elemente – dem Requisiten-Highlight von Nora Balmer – werden schemenhaft die übergroßen Steinfiguren und Wasserspeier der Kathedrale in dieser Inszenierung optisch eindrucksvoll wieder lebendig. Als Beschützer, Ratgeber und Spiegelung von Quasimodos Gefühlen illustrieren sie das Innenleben des Protagonisten. Wenn der Glöckner von seiner aus Einsamkeit entstandenen Fantasie im Dialog mit seinen steinernen Vertrauten wieder in die echte Welt aufbricht, fallen die Fragmente der Figuren zu leblosen Haufen zusammen, die den Schutt der Kathedrale darzustellen scheinen und abermals eine Brücke in die Gegenwart schlagen.
An bildreichen, symbolträchtigen und relevanten Ideen mangelt es dieser Inszenierung also offensichtlich nicht – selbiges gilt für Jonathan Huors choreographische Einfälle. Dramatisch, teilweise erschütternd werden Quasimodos innere Kämpfe durch das Ensemble tänzerisch betont. Die soziale Ausgrenzung, die Übermacht der katholischen Kirche, sogar Frollos moralischer Zwiespalt werden durch symbolstarke Bewegungen illustriert. Doch auch fröhliche und ausgelassene Tänze finden ihren Platz in der immer mehrdeutigen Inszenierung. Choreographisch werden die brutaleren Elemente der Handlung, so Quasimodos Auspeitschung und Frollos versuchte Vergewaltigung von Esmeralda, recht zurückhaltend, aber eindeutig – und vielleicht gerade dadurch umso effektvoller – dargestellt.
Fabian Küngs Lichtdesign lässt keine Wünsche offen und schafft es, die Dramatik sowie Emotionalität zwischen Hoffnung, Verzweiflung, Einsamkeit, Manie und Wut immer passend einzurahmen; trotz der riesigen, offenen Bühne gelingt sogar das Erzeugen von klaustrophobischer Stimmung, beispielsweise in der Gefängnisszene zwischen Frollo und Esmeralda. Auch Thomas Strebels Tondesign potenziert die Stimmung durch mächtige, bebende Musik und optimale Abmischung aller Beteiligten mit nur wenigen verkraftbaren Schaltproblemen in den besuchten Vorstellungen, die den einen oder anderen gesprochenen Satz oder gespielte Musiknote verschlucken. Besonders mächtig ist der Ton in den vorderen Reihen, während in den höheren Rängen die Lautstärke merklich nachlässt, aber immer noch für ein Open-Air-Musical bemerkenswert klar bleibt.
Iwan Wassilevskis rund 15-köpfiges Orchester brilliert in den epochalen Klangwelten von Alan Menkens wohl stärkstem Score. Jede Nuance wird aus der Partitur herausgekitzelt und die Musik erstrahlt differenziert, mächtig und emotional – ein großes Highlight dieser Inszenierung. Perfekt tönt zudem der von Patrick Secchiari geleitete, aus 20 Mitgliedern bestehende Chor, der auch dieser Inszenierung des „Glöckners“ unverzichtbare Kraft verleiht. Auch das 18 AkteurInnen zählende Ensemble ist überaus gesangsstark besetzt. Mit großer Präsenz schaffen es einige DarstellerInnen des als gemeinsamer Erzähler auftretenden Ensembles, für sich starke Einzelmomente zu schaffen. Alex Bellinkx als König Louis XI räumt mit seiner exzentrischen, parodistischen Darstellung der Obrigkeit viele Lacher ab. Benedikt Berner als junger Frollo, der von seiner älteren Inkarnation durch die Eröffnungsszene geleitet wird, schafft es der Figur Leichtigkeit und Leidenschaft zu verleihen, die nachhallt. Mathias Reiser fällt durch seine starke Bühnenpräsenz als Leutnant Frederic genau so positiv auf wie Mona Graw, die stimmgewaltig und dominant unter anderem die Madame eines Pariser Bordells gibt, das von Frollo niedergebrannt wird. Thomas Schreier sticht außerdem durch sein charismatisches Schauspiel und seine große Gesangsstimme als Pater Dupin und im Ensemble hervor. In den rezitativen Gruppenszenen kann das gesamte Ensemble schließlich als Einheit besonders brillieren.
Oliver Floris gefällt gesanglich als Phoebus, dessen Leidenschaft für die schöne Esmeralda letztendlich zu großer Trauer führt, was Floris überzeugend nachzeichnet. Frank Josef Winkels ist als Clopin Trouillefou ein wahrer Glücksgriff: Den zwielichtigen, im Kern auch nur nach Frieden und Ruhe suchenden Gauklerkönig verkörpert er, als hätte er nie etwas anderes getan, mit fast selbstverständlicher Authentizität. Die besonders dramatischen Rollen fallen Sharon Isabelle Rupa als Esmeralda, Detlef Leistenschneider als Claude Frollo und Denis Riffel als Quasimodo zu. Die von ihnen gesungenen Lieder werden durch das intensive Spiel zu bemerkenswert nuancierten Vehikeln, ihre individuellen Geschichten zu erzählen. Rupas Esmeralda ist stark, forsch, temperament- und hoffnungsvoll – eine nicht nur in den Augen Quasimodos makellose Seele, die für bessere Zeiten einsteht und ihr Leben aufzuopfern bereit ist. Sowohl mit „Hilf den Verstoßenen“ als auch „Einmal“ kreiert Rupa Momente, in denen Tränen beim Publikum zu sehen sind. Ihre Chemie zu Denis Riffels Quasimodo ist bemerkenswert und anrührend, beispielsweise im entzückenden Duett „Fern von der Welt“, das in schwindelerregender Höhe dargeboten wird. Detlef Leistenschneider als düsterer Erzdiakon Frollo präsentiert den Charakter als herrisch, immer latent wütend auf die Welt, und erkaltet – bis seine Figur am Ende alle Masken fallen lässt und sich seiner Manie für Esmeralda komplett hingibt. Dieser plötzliche Wechsel in Frollos Emotionalität und der Einbruch seiner Scheinwelt wird von Leistenschneider in der Gefängnisszene, dem vielleicht dunkelsten Moment des Stücks, und dem darauf folgenden „Finale Ultimo“ erschütternd intensiv interpretiert, als sich das Volk letztendlich gegen ihn auflehnt – und auch in dieser Inszenierung wird „Das Feuer der Hölle“ zum großen Showstopper mit Gänsehautfaktor.
Dass Denis Riffel sich sehr intensiv mit der Figur des Quasimodo auseinandergesetzt hat, wird offenkundig. Jede Bewegung und jeder Blick, den er seinem Charakter angedeihen lässt, entfaltet Wirkung und scheint nicht selten vielschichtige Bedeutungen zu tragen. Seine Stimmführung zeichnet Quasimodo als unschuldigen Jungen, was die Figur beinahe herzzerreißend tragisch werden lässt. Riffel lässt seinen Glöckner human, liebevoll und missverstanden wirken. Am eindrucksvollsten sind dabei die bedeutungsstarken Momente der Erzählung, als Quasimodo schmerzhaft von der Gesellschaft in seine entstellte Körperform gezwungen wird und sich mühevoll, mit einem erleichterten Seufzer, am Ende wieder daraus befreit. Gezielte Gebärdensprache dient Riffel als Charaktersierungwerkzeug, das Quasimodo zwar Kommunikation erleichtert, ihn aber gleichzeitig ausgrenzt und einengt. Die Diskrepanz zwischen stiller Hoffnung in „Licht des Himmels“ und vollkommen zerschmetterten Träumen in „Ort der Wunder“, die in verletzter Wut und Weltenschmerz in „Wie aus Stein“ kulminiert, zeichnet der Hauptdarsteller bemerkenswert. Eine feinfühlige Inszenierung, die nachhallt wie „Die Glocken Notre-Dames“.
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| KREATIVTEAM | |||||||||
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| Regie | Dominik Flaschka |
| Choreografien | Jonathan Huor |
| Bühnenbild | Stephan Prattes |
| Musikalische Leitung | Iwan Wassilevski |
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| CAST (AKTUELL) | |||||||||
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| Quasimodo | Denis Riffel (Nicolas Christahl) |
| Esmeralda | Sharon Isabelle Rupa (Antonia Kalinowski) |
| Erzdiakon Claude Frollo | Detlef Leistenschneider (Thomas Schreier) |
| Hauptmann Phoebus de Martin | Oliver Floris (Florian Sigmund) |
| Clopin Trouillefou | Frank Josef Winkels (Alex Bellinkx) |
| König Louis XI, Ensemble | Alex Bellinkx |
| Jehan Frollo | Florian Sigmund |
| Pater Dupin | Thomas Schreier (Joel Parnis) |
| Leutnant Frederic Charlus | Mathias Reiser (Benedikt Berner) |
| Junger Frollo | Benedikt Berner |
| Ensemble | Joel Parnis Nicolas Christahl Flavio Marullo Riccardo Pastore Mona Graw Anja Quinter Antonia Kalinowski Katja Uhlig Amaya Keller Clarissa Gundlach Maja Xhemaili-Luthiger Rebecca Stahlhut Lesley Zellweger |
| Swing | Chiara Cook Philipp Nowicki |
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| GALERIE | |||||||||
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| TERMINE | |||||||||
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| keine aktuellen Termine |
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| TERMINE (HISTORY) | |||||||||
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| Sa, 05.07.2025 17:30 | Seebühne, Thun | Preview | |||||||
| Mo, 07.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | Preview | |||||||
| Mi, 09.07.2025 21:00 | Seebühne, Thun | Premiere | |||||||
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| Fr, 11.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Sa, 12.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Mi, 16.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Do, 17.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Fr, 18.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Sa, 19.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Mi, 23.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Do, 24.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Fr, 25.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Sa, 26.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Mi, 30.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Do, 31.07.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Fr, 01.08.2025 10:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Sa, 02.08.2025 20:00 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Mi, 06.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Do, 07.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Fr, 08.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Sa, 09.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Mi, 13.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Do, 14.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Fr, 15.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Sa, 16.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Mi, 20.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Do, 21.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Fr, 22.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | ||||||||
| Sa, 23.08.2025 19:30 | Seebühne, Thun | Dernière | |||||||
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