Wer eine Inszenierung des Schmidt Theaters besucht, muss sich auf einen ehrlichen und sehr direkten Humor einlassen können. Familientauglich ist sicherlich etwas anderes, aber darauf erhebt das Schmidts auch keinen Anspruch. Das gilt auch und insbesondere für "Die Königs vom Kiez". Corny Littmann inszeniert die überdrehte Geschichte rund um die Familie des "Käptn König" am Spielbudenplatz.
Mit "FAME – Das Musical" bringt das First Stage Theater in Hamburg eine Inszenierung auf die Bühne, die Frische verspricht und die Ambitionen des Musicalklassikers mit der leidenschaftlichen Energie einer Nachwuchsproduktion verbindet. Vieles funktioniert dabei, vor allem der Tanz bleibt jedoch hinter den geweckten Erwartungen zurück. Dass nicht immer alles glatt läuft, passt zum Stück, schließlich erzählt "FAME" vom Weg und nicht vom Ziel.
Fabelhaft ist anders: Trotz einer textlich wie musikalisch schwachen Vorlage punktet bei den Frankenfestspielen in Röttingen die Musical-Fassung von "Amélie" mit einem stimmigen Cast, schmucker Ausstattung und einer soliden, an der filmischen Vorlage orientierten Inszenierung von Intendant Lars Wernecke.
Die drei Freundinnen Anke, Bärbel und Claudia aus "Weiber" erleben nun ein neues Abenteuer - diesmal geht es auf Kreuzfahrt und Claudia bringt ein Geheimnis mit, das den Damen ungeahnte Verwicklungen beschert..... Komödie mit vielen bekannten Hits aus vergangenen Jahrzehnten.
Immer wieder macht das Theater Hof mit seinen Musical-Uraufführungen von sich reden: Sei es "Der Ring" oder im letzten Jahr "Jack the Ripper" mit der Musik von Frank Nimsgern. Für die aktuelle Spielzeit hat Intendant Reinhardt Friese eine Musical-Version des bekannten Charles-Dickens-Romans "A Tale of Two Cities" beim Komponisten Paul Graham Brown in Auftrag gegeben. Geliefert hat Brown ein dicht erzähltes und wunderschön komponiertes Musical, das in der Regie von Uwe Kröger und Timo Radünz hervorragend aufgeht.
Wer seine eigenen Nachbarn merkwürdig findet, der sollte sie mit dem gruftig-skurillen Addams-Clan vergleichen. Die Familie erblickte als Cartoon-Serie 1938 das Licht der Welt und flimmerte 1964 bis 1966 als kultige Schwarz-Weiß-Serie über die Röhrenfernsehgeräte. Nach weiteren Fernsehserien und Kinofilmen enstand 2009 das Musical. Die Comödie Dresden zeigt das Musical in einer Elbflorenz-Adaption openair auf dem Gelände des ehemaligen Lustschlosses von August dem Starken.
Trotz einer wunderbaren Zodwa Selele in der Titelrolle zerfasert die Musical-Version des Blake Edwards Films unter der Regie von Erik Petersen im Laufe des Abends zu einem plumpen Abklatsch der Filmvorlage und weiß nicht recht, ob sie Boulevard-Spaß oder clevere Komödie sein will.
Auch in der dritten Auflage der kultigen Schlagersause schlüpfen die Mitglieder des Ensembles in die Rollen bekannter Schlager- und NDW-Stars. Angekündigt sind unter anderem Nino de Angelo, Wencke Myhre und Peter Schilling. Das Publikum darf wieder mitsingen und mitklatschen, kürt aber auch den Sieger des Abends.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...