Shakespeares "Romeo und Julia" ist die literarische Vorlage für Leonard Bernsteins Meisterwerk "West Side Story". Die Musical-Adaption spielt nicht mehr im Renaissance-Verona, sondern im New York der 1920er Jahre. Statt verfeindeter Familien stehen sich hier Gangs von eingewandertern Puerto Ricanern und Amerikanern gegenüber.
Die Volksoper muss einem Parkhaus weichen und soll abgerissen werden. Der frühere Intendant Dimitri Weisman lädt seine ehemaligen Stars und Sternchen zu einer Abschiedsparty ein. Doch statt wie in der Vorlage im Jahr 1971, befinden wir uns im Jahr 2055. Martin G. Berger holt in seiner Inszenierung die Handlung aus der Nostalgie-Ecke und lässt sie schlüssig ohne Science-Fiction-Mätzchen im Wien der Zukunft spielen. Dabei zeichnet er kein sehr angenehmes Bild von dem, was in Österreich und der Welt zwischen 2025 und 2055 geschieht.
Im Vergleich zu anderen großen Open-Air-Musical-Veranstaltungen wie den Freilichtspielen Tecklenburg oder dem Domplatz-Openair in Magdeburg zeigt das Theater Erfurt bei den DomStufen-Festspielen nur alle paar Jahre ein Musical. Nach der Uraufführung der Musical-Version von "Der Name der Rose" im Jahr 2019 haben sich die Verantwortlichen im Sommer 2024 für den Broadway-Klassiker "Anatevka" entschieden. Obwohl Regisseur Ulrich Wiggers und sein Team bei der Inszenierung in Bezug auf Ensemblegröße, Bühnenbild und Ausstattung sowie Besetzung keine Kompromisse eingehen und aus dem Vollen schöpfen, gibt es einen kleinen Wermutstropfen...
Das auf dem gleichnamigen Film von 1952 basierende Musical ist die beste Antwort auf schlechtes Wetter. Wie auf der Leinwand geht es um die Folgen, die die Einführung des Tonfilms mit sich bringen: Ein Hollywood-Traumpaar gerät beruflich in die Bredouille, weil der weibliche Part eine schreckliche Stimme hat. Abhilfe soll eine arbeitslose Schauspielerin bringen, die stumme Diva synchronisieren soll.
1900 schrieb L. Frank Baum seinen Kinderbuchklassiker über die Reise des Mädchens Dorothy in das Land Oz. Eine musikalische Interpretation erlebte der Stoff 39 Jahre später durch den legendären MGM-Film mit Judy Garland in der Hauptrolle. Er bildet die Basis für die Bühnenfassung als Musical
Erneut geht "Flashdance" auf Tour und versetzt die Ü40-Generation in nostalgische Erinnerungen an Jennifer Beals' Dauerwelle und Wadenwärmer. Der hervorragende Cast der Bühnenadaption macht Lust auf eine kleine Zeitreise und lädt für zweieinhalb Stunden zum Spaßhaben und Fußwippen ein. Nachdem sich die Zuschauer warmgeklatscht und der Cast warm gesungen und getanzt haben, wird die Produktion zu einer runden Sache, die die recht lange Zeit bis zum großen Vortanz-Finale wie im Flug vergehen lässt.
Matthias Davids, der in Hannover schon u.a. bei "How to Succeed..." oder "Guys & Dolls" die Regie übernahm, inszeniert Leonard Bernsteins Klassiker über die aussichtslose Liebe zwischen der Puerto-Ricanerin Maria und dem
Amerikaner Tony.
Alle Jahre wieder – oder zumindest alle paar Jahre – präsentiert sich eine neue Tourproduktion des Klassikers "Grease" auf unseren Bühnen. Wobei sich das wirklich Neue schon seit längerer Zeit nur mehr auf die Besetzungsidee reduziert. Die aktuelle Tourneefassung, die mit durchweg guten Stimmen punkten kann, bedient sich hierfür aus dem Protagonisten-Reservoir der 2017er-Staffel von "Deutschland sucht den Superstar".
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...