Nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 wird der Luftraum über den USA gesperrt. 38 Flugzeuge werden nach Neufundland zum Flughafen Gander umgeleitet. Die einheimische Bevölkerung auf der Insel muss von jetzt auf gleich 7000 gestrandete Passagiere versorgen. Sie tut das ohne lange zu überlegen mit Tatkraft und offenen Armen. Ein im positivsten Sinn zu Herzen gehendes Musical, stark interpretiert und perfekt inszeniert. Das lässt doch noch an das Gute im Menschen glauben.
Der in Salzburg spielende Musical-Klassiker von Richard Rodgers (Musik), Oscar Hammerstein (Texte) sowie Howard Lindsay und Russel Crouse (Buch) aus dem Jahr 1959 steht seit 2011 in verschiedenen Besetzungen in den Hauptrollen auf dem Spielplan.
Von den wilden Partys der goldenen 1920er Jahre ist im Berliner KitKat Club nicht mehr viel zu merken. Die Nationalsozialisten haben schon zu viel Macht über die öffentliche Meinung erlangen können und die anstößigen Auftritte der Nachtclub-Diva Sally Bowles können in der Hamburger "Cabaret"-Version auch nicht recht für freudige Stimmung sorgen. Stattdessen überzeugt das betagte Paar Fräulein Schneider und Herr Schultz mit seiner schicksalhaften Liebesgeschichte, die aus den als Nebenrollen angelegten Rollen Publikumslieblinge macht.
"Freiheit für Nottingham!" schallt es mittlerweile schon in der dritten Spielzeit durch den Sherwood Forest, der auf der Bühne des schönen Fuldaer Schlosstheaters die Gesetzlosen um den legendären Robin Hood beherbergt. In einer nochmals überarbeiteten und feingeschliffenen Version bietet das Unternehmen Spotlight mit dieser Produktion einen kurzweiligen und doch spannenden Theaterabend mit hochkarätiger Besetzung und mitreißenden Choreographien.
Das Landestheater Linz begeistert schon seit einigen Spielzeiten immer wieder mit zahlreichen Originalwerken und deutschsprachigen Erstaufführungen, was diesem Musicalstandort eine große Relevanz beschert. Neben dem opulent inszenierten Wildhorn-Stück "Wonderland" stehen mit dem Comedy-Lachfeuerwerk "Something Rotten" gleich zwei deutschsprachige Debuts auf dem Programm. Der sehr britische Humor ist hervorragend ins Deutsche übertragen, was zusammen mit der makellosen Inszenierung für eine überaus gelungene Show sorgt.
Es ist eine der Lieblingsgeschichten von Cameron Mackintosh, wie er in den 1970er Jahren versuchte, die Rechte für eine Bühnenmusicalfassung von der Autorin der weltberühmten "Mary Poppins"-Bücher, P. L. Travers, zu bekommen, aber immer wieder bei ihr abblitzte. Viel zu sehr litt sie zeitlebens darunter, wie Walt Disney in seiner Filmfassung ihre Romanheldin verändert hatte.
Gleich im Prolog geben die Darsteller dem Publikum den Tipp, dass es wohl besser gewesen wäre, sich auf den Abend vorzubereiten. Schließlich sei ein russischer Roman wie "Krieg und Frieden" nur schwer zu verstehen und alle Figuren auf der Bühne hätten neun unterschiedliche Namen. Vielleicht hätte das Landestheater Linz noch den Hinweis aufnehmen sollen, dass den Zuschauern in den nächsten zweieinhalb Stunden eine Show erwartet, die dermaßen ungewöhnlich und aufwendig inszeniert ist, das ihm der Mund offenstehen bleibt vor Staunen.
Eigentlich soll sich Novizin Maria nur um die Erziehung der Kinder von Baron von Trapp kümmern. Das tut sie so erfolgreich, dass sie nicht nur den Nachwuchs als Chor zum Erfolg führt, sondern auch deren Vater an den Altar. Das Stadttheater Klagenfurt übernimmt die seit vielen Jahren am Salzburger Landestheater gezeigte Produktion
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...