Die Thunerseespiele sichern sich für den Sommer 2027 die Schweizer Erstaufführung des Broadway-Erfolgs. Das Besondere: Disney erlaubt hierfür erstmals außerhalb...
Bewundert und verteufelt - die Staatsoperette Dresden zeigt in der Saison 2025/2026 den Lloyd-Webber-Klassiker über Aufstieg und Fall der umstrittenen argentinischen Präsidentengattin Eva 'Evita' Perón. Regie führt Simon Eichenberger.
Die Übertragung eines der bedeutendsten deutschen Literaturklassiker auf die Musicalbühne ist für das Kreativteam um Dennis Martin ein ebenso mutiges wie reizvolles Unterfangen: Die unterschiedlichen Mittel der Atmosphärengestaltung in Storms realistischem Erzählkosmos und im modernen Musiktheater eröffnen – ganz wie die Geschichte selbst – ein Spannungsfeld zwischen Bewahrung und Erneuerung. Neben dem herausragend besetzten Ensemble besticht die Inszenierung vor allem durch ihre visuelle Kraft.
Es gibt wohl kaum ein Thema, das den Puls der Musical-Fans dermaßen in die Höhe schnellen lässt, wie die zumeist mit notwendigen Sparmaßnahmen begründeten, immer weiter fortschreitende Verkleinerungen von Orchestern in den deutschsprachigen Musicalhäusern. Mit ihrer Inszenierung von "Pippin" hingegen lässt es die Staatsoperette Dresden im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich krachen und hat bei Koen Schoots eine Fassung für ihr 40-köpfiges Orchester in Auftrag gegeben, die die ausschweifende Inszenierung perfekt untermalt. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen.
Die Frage nach der musikalischen Gattung von Sondheims "Sweeney Todd" wird seit seiner Uraufführung 1979 immer wieder diskutiert. Sondheim selbst war der Meinung, dass das Ambiente und die Erwartungen des Publikums die Einordnung eines musikalischen Werks bestimmen. Für "Sweeney Todd" hatte er jedoch eine klare Ansicht: Die von bitterbösen Momenten geprägte Geschichte des Barbiers, der gemeinsam mit seiner Komplizin Mrs. Lovett seine einstigen Feinde auf dem Friseurstuhl brutal ermordet und zu Pasteten verarbeiten lässt, sei 'in Wahrheit ein Film für die Bühne'.
Es ist eine der Lieblingsgeschichten von Cameron Mackintosh, wie er in den 1970er Jahren versuchte, die Rechte für eine Bühnenmusicalfassung von der Autorin der weltberühmten "Mary Poppins"-Bücher, P. L. Travers, zu bekommen, aber immer wieder bei ihr abblitzte. Viel zu sehr litt sie zeitlebens darunter, wie Walt Disney in seiner Filmfassung ihre Romanheldin verändert hatte.
Das auf dem gleichnamigen Film von 1952 basierende Musical ist die beste Antwort auf schlechtes Wetter. Wie auf der Leinwand geht es um die Folgen, die die Einführung des Tonfilms mit sich bringen: Ein Hollywood-Traumpaar gerät beruflich in die Bredouille, weil der weibliche Part eine schreckliche Stimme hat. Abhilfe soll eine arbeitslose Schauspielerin bringen, die stumme Diva synchronisieren soll.
Musical mit der Musik der amerikanischen Punk-Rock Band Green Day: Erzählt wird die Geschichte drei junger Männer, die dem tristen Leben in der Vorstadt entfliehen wollen und jeweils einen anderen Weg einschlagen. Die Show wird in Pilsen in der englischsprachigen Originalfassung mit tschechischen Untertiteln gezeigt.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...