Lange Haare, schräge Klamotten und ausgefallene Musik sind die Markenzeichen des Musicals "Hair". Es verleiht der Protestbewegung der jungen Generation in den 1960er Jahre eine Stimme und kritisiert die politische Vorgehensweise der amerikanischen Regierung im Vietnamkrieg und wendet sich gegen Rassismus. Iris Limbarth inszeniert mit den Mitgliedern des Jungen Musicals der Pfalzbau Bühnen.
Gerade weil die Zeit vergeht, ist sie so wertvoll: Mit "Alice by Heart" hat Iris Limbarth eine mutige Wahl für das Junge Staatsmusical Wiesbaden getroffen, die sich auszahlt. Die Stärken ihres Ensembles und die Gegebenheiten der außergewöhnlichen Spielstätte nutzt die Regisseurin und Choreographin gewinnbringend, sodass ein berührender Musicalabend entsteht, der dem Publikum wichtige, heilsame Botschaften vergegenwärtigt.
Iris Limbarths hervorragende Inszenierung von "Fack Ju Göhte" lenkt die übersprühende Energie und die ansteckende Spielfreude ihres jungen Musicalensembles optimal. Auch visuell ist das Stück durch spritzige Choreographien und ein absolut stimmiges Bühnenbild ein wahrer Hingucker.
Im Musical von Peter Lund (Buch) und Thomas Zaufke (Musik) wird das Märchen der Brüder Grimm mit anderen Stoffen aus ihrer Sammlung verquickt und ins Heute transferiert. Was passiert, wenn sich das Rotkäppchen und sein Wolf plötzlich zum Fressen gern haben und wie reagieren darauf die anderen Figuren aus dem Märchenwald?
Die noch einigermaßen frischgebackene zweifache Tony-Preisträgerin Shaina Taub (bestes Buch und beste Musik für "Suffs") hat Shakespeares Komödie "Was ihr wollt" geschickt in ein Musical verwandelt. Auch wenn der melancholische Grundton der elisabethanischen Vorlage ein wenig dem Spaß- und Revuetheater geopfert wird, ist Taub mit abwechslungsreichen, dramaturgisch gut eingearbeiteten Songs ein Stück gelungen, das hoffentlich hierzulande auf vielen Spielplänen auftauchen wird. Beim Jungen Staatsmusical in Wiesbaden übertragen sich Spaß und Energie schon mit dem energiegeladenen Opener.
Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahre 1983, der in die Geschichte der Pop-Kultur einging mit Songs wie "What a Feeling", "Maniac" oder "Gloria". Zusätzlich zu diesen Hits schrieben Robbie Roth und Robert Cary sechzehn weitere brandneue Lieder für die Bühnenversion.
Das erinnert ein wenig an das große Vorbild "Cats": Zwischen den Mülltonnen des Hinterhofes einer Pizzeria leben die vier ausgesetzten Katzen Schneeweiß, Mizzi Motzartella, Maunz und Prinz Marmelade. Sie kommen zu einem Hinterhofkonzert zusammen und philosophieren über das Leben.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...