Das Rock-Musical „Spring Awakening“ von Duncan Sheik und Steven Sater erzählt vom Erwachsenwerden, von Sprachlosigkeit zwischen den Generationen und von...
Es ging ein Raunen durch die deutsche Musical-Landschaft, als das Theater Koblenz zu Recht stolz verkündete, man habe die Rechte an der Deutschen Erstaufführung von "Kristina från Duvemåla", dem schwedischen National-Musical, bekommen. Mit dieser prestigeträchtigen Produktion wollte man das Theater nach seiner Sanierung feierlich eröffnen. Doch weil sich die Arbeiten länger hinziehen als geplant, gibt es in dieser Spielzeit nur drei gekürzte konzertante Aufführungen. Intendant Markus Dietze nennt sie "Appetithappen". Es fühlt sich aber mehr wie ein Provisorium an.
"Jeder Fanatismus endet in Fatalismus". Mit diesem Zitat von Voltaire auf dem Bühnenvorhang wird das Publikum von "Les Misérables" begrüßt. Warum Regisseur Josef E. Köpplinger für seine neue Inszenierung gerade diese Worte wählt, erklärt er im Programmheft: Für ihn ist "Les Misérables" nicht wie für die Original-Regisseure Trevor Nunn und John Caird ein Stück über Gott, sondern ein Stück, dass aufzeigt, wie fatal es ist, ein System - und sei mit den besten Absichten - mit Gewalt ändern zu wollen.
Das Musicalepos „Titanic“ mit den begrenzten logistischen Möglichkeiten und den vielen spezifischen, technischen Einschränkungen einer Open-Air-Bühne überzeugend und kraftvoll zu inszenieren, ist eine Mammutaufgabe, derer sich Regisseur Ulrich Wiggers in Tecklenburg annimmt - und dank des perfekten Zusammenspiels aller Gewerke auch mit dieser Inszenierung ein Ergebnis vorlegt, das begeistert.
In Tecklenburg wird das selten gespielte Jukebox-Musical „Priscilla – Königin der Wüste“ unter Ulrich Wiggers‘ Regie zu einem kunterbunten Plädoyer für Vielfalt und Lebensfreude – eine große Party voller Kreativität und guter Laune!
Tom Waits´ Songs ergänzen Büchners Drama und verleihen dem bekannten Stoff um den Soldaten Woyzeck, der um die Liebe und das Kind des Mädchens Marie kämpft, eine zusätzliche Ebene.
Im Titelsong der Rockoper um die letzten sieben Tage im Leben von Jesus Christus legt Texter Tim Rice seinem Judas die Frage in den Mund, was passieren würde, wenn Jesus heute auf die Welt käme. Diese Frage scheint der Ausgangspunkt der Inszenierung von Andreas Gergen am Staatstheater Nürnberg zu sein, der die Passionsgeschichte in die heutige Zeit legt und für alle Akteure eine Entsprechung in der Gegenwart findet. Und obwohl – oder vielleicht, auch weil – die Schlussfolgerungen nur schwer verdaulich sind, gelingt ein enorm beeindruckender Theaterabend.
Das Theater Dortmund schafft mit Gil Mehmerts Inszenierung einen vielschichtigen Musicalabend, in dem vor allem die homogene Cast brilliert, die wie ein Uhrwerk ineinandergreift.
Inzwischen wagen sich immer öfter Stadttheater an das opulente Ensemble-Musical von Maury Yeston und Peter Stone. Die Produktion in Solingen ist eine Kooperation der Folkwang Universität der Künste. Für die orchestrale Begleitung sorgen die Bergischen Symphoniker; auf der Bühne stehen Studierende der Folkwang Universität sowie Gäste.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...