Die Addams Family ist im Gandersheimer Dom eingezogen und geizt nicht mit lokalen Anspielung an die Kurstadt. Das Premierenpublikum feiert diese Momente ebenso wie den überwiegend starken Cast, der die (buchgegebene) dünne Handlung mit Temperament und viel Energie sehenswert durch den Abend trägt.
Thomas Borchert schlüpft im neuen Biografie-Musical aus der Feder von Christian Auer und Nina Schneider (basierend auf einer Idee von Wolfgang Adenberg) in die Rolle des Kirchen-Reformators. Die musikalische Bandbreite des Stückes reicht von Rock bis hin zu Kirchenmusik. Werner Bauer führt Regie bei der Uraufführung.
Die aus dem Rheintal stammende Dienstmagd Anna Göldi wurde 1782 im Rahmen der letzten Hexenhinrichtung Europas getötet. Das Stück basiert auf den aktuellsten Forschungen der Anna-Göldi-Stiftung und erzählt von der verhängnisvollen Begegnung zwischen Anna und Johann Jakob Tschudi, dessen Tochter "Miggeli" sie verhext haben soll. In der Titelrolle ist Masha Karell zu sehen.
Eigentlich scheint 10 Minuten nach der Ouvertüre bereits klar: Es wird am Ende stehende Ovationen für die knapp 30 Mitwirkenden bei "Saturday Night Fever" geben. Dennoch hebt es nach vielen tollen Tanzszenen und schönen Bildern zur Verbeugung zunächst nur ein Hand voll Zuschauer aus den Sitzen.
Melissa King inszeniert das Musical "West Side Story" am Theater St. Gallen. Sie ist ebenfalls für die Choreographie verwantworlich. Die Musikalische Leitung übernimmt Otto Tausk. Begleitet wird das Schauspiel- und Tanzensemble vom Sinfonieorchester St. Gallen.
Im Musical-Sommer 2016 zeigen die Thuner Seespiele die Musicaladaption des Filmklassikers "Manche mögen's heiss" von Billy Wilder. Es inszeniert Werner Bauer. In den Hauptrollen und im Ensemble sind u.a. Marie-Anjes Lumpp, Franz Frickel, Tilman von Blomberg, Tim Hüning und Sven Olaf Denkinger zu sehen.
Roman Ricklin und Dominik Flaschka erschaffen die Bühnenversion des Kinderbuchklassikers "Mein Name ist Eugen". In den Hauptrollen sind u.a. Jan Simon Messerli, Eric Hättenschwiler und Peter Zgraggen zu sehen. Begleitet wird das grosse Ensemble von einer Band.
Mit "Cats" setzen die Freilichtspiele Tecklenburg ihren Trend fort, ehemalige Longrun-Stücke auf den Spielplan zu setzen. Dabei wurde der Schauplatz von einem Hinterhof in einen ehemaligen Zirkus verlegt sowie die Kostüme und die Choreografien an den neuen Ort des Geschehens angepasst. Dem 34jährigen Stück bekommt diese Frischezellenkur sehr gut.
Die Geschichte des Ogers, der für einen kleinwüchsigen Lord eine Prinzessin rettet, um seinen Sumpf wieder zu bekommen, sollte allgemein bekannt sein. Das Musical basiert auf den ersten und wohl erfolgreichsten Film der "Shrek"-Reihe. Andreas Gergen inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung stringent, kann aber nicht alle Schwächen des Stückes beseitigen.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...