Charles Dickens' "Eine Weihnachtsgeschichte" mit Musik und Texten von Michael Schanze und Christian Berg ist eine neue Adaption der altbekannten Story und kommt in der aktuellen Showslot-Inszenierung im optisch modernen Gewand und mit stimmungsvollen, neuen Liedern daher. Beschwingte Choreografien werden in stimmungsvoller Kulisse präsentiert, und die Musik versetzt das Publikum bereits im November in vorweihnachtliche Stimmung.
Über 50 Jahre alt und dennoch brandaktuell - das Musical von Kander und Ebb spielt im Berlin der frühen 1930er Jahre, wo im dekadenten KitKatClub ausgelassen gefeiert wird, während der aufkeimende Nationalsozialismus seine düsteren Schatten vorauswirft. Der Klassiker autobiografischen Romanen von Christopher Isherwood wurde bereits 2013 in Bad Gandersheim aufgeführt. Bei der 2025er Neuinszenierung führt Intendant Achim Lenz Regie.
Die vier Schöllack-Frauen sind zurück im Theater des Westens und entführen das Publikum unweit des traditionsreichen Kurfürstendamms in das Jahr 1959. Die Pop-Ballade "Ich versprech Dir" bildet einen großartigen musikalischen Auftakt und lässt die Zuschauenden am Innenleben der Schwestern Monika, Helga und Eva teilhaben – und das ist alles andere als rosig.
Bei der Musical-Adaption von "Flashdance" lockt das Publikum nicht die seichte Story, sondern die bekannten Hits aus dem Film-Soundtrack ins Theater. Christoph Drewitz, Regisseur dieser Tournee-Produktion mit Musikbegleitung aus der Konserve, gelingt es nicht, die vorhersehbare Handlung zwischen dem Ohrwürmern mit einer originellen, straffen Personenführung aufzuwerten. Die beiden wenig überzeugenden Hauptdarsteller Veronika Hammer und Denis Riffel werden vom restlichen Cast an die Wand getanzt.
Vieles, das in Film, Fernsehen oder Literatur erfolgreich ist, landet häufig irgendwann auch auf der Musical-Bühne. So auch der TV-Dreiteiler "Ku´Damm 56". Die Adaption krankt hauptsächlich an einem unübersichtlichen Buch, das sich nicht auf einen Handlungsstrang fokussieren mag, sondern sich als Sittenbild der 1950er Jahre im Nachkriegsdeutschland austobt. Der tolle Cast rettet, was zu retten ist.
Der Amerikaner Clifford Bradshaw besucht Berlin und amüsiert sich im berüchtigten Kit-Kat-Klub, wo er auf Sally Bowles trifft. Eine schicksalshafte Begegnung ohne Happy End. Im Gegenteil: Das Berlin der ausgehenden wilden Zwanziger gerät immer stärker in die Fänge des Faschismus.
Die Nonnen-Gospel-Power-Komödie wird 2022 wiederaufgenommen. Für die Adaption des weltbekannten Films schrieb Alan Menken Musik im Disco- und "Philly"-Sound.
Zwei Drag Queens, eine Transsexuelle und jede Menge Glitzer im australischen Outback: Die Musicalfassung des Films von 1994 enthält zahlreiche Disohymnen (I Will Survive, Girls Just Wanna Have Fun) und gilt auch deshalb als Kult, nicht nur in der Schwulen-Szene. Priscilla sollte ursprünglich ab Februar 2021 erstmals eine Bühne in Österreich erobern, pandemiebedingt soll dies ab Dezember 2021 erfolgen.
"Hopelessly Devoted to You", "Sandy" und "Summer Night" - die High-School-Romanze zwischen der schüchternen Sandy und dem rebellischen Danny ist längst Kult. Die Luisenburg Festspiele zeigen das Stück in der deutschen Fassung von Frank Tannhäuser.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...