Ziemlich genau 10 Jahre nachdem der Mann im Lendenschutz im Stuttgarter Apollo Theater erstmals durch den Urwald schwang, feierte "Tarzan" nun direkt auf der anderen Straßenseite im Palladium Theater nach einer Bühnenpause wieder Premiere. Einige Änderungen hat das Stück mittlerweile durchlaufen, von denen aber nur Kenner des Musicals etwas merken dürften. Auch nach vielen Jahren verspricht "Tarzan" noch immer gute Unterhaltung, überzeugende Darsteller und viel fürs Auge.
Bei der Musical-Adaption von "Flashdance" lockt das Publikum nicht die seichte Story, sondern die bekannten Hits aus dem Film-Soundtrack ins Theater. Christoph Drewitz, Regisseur dieser Tournee-Produktion mit Musikbegleitung aus der Konserve, gelingt es nicht, die vorhersehbare Handlung zwischen dem Ohrwürmern mit einer originellen, straffen Personenführung aufzuwerten. Die beiden wenig überzeugenden Hauptdarsteller Veronika Hammer und Denis Riffel werden vom restlichen Cast an die Wand getanzt.
Ein wahres Musical-Kleinod wurde in diesem Sommer erstmals auf einer deutschen Profi-Freilichtbühne auf den Treppen vor St. Michael in Schwäbisch Hall präsentiert und weiß zu berühren. "Wie im Himmel" dreht sich um Heimat, Heimkunft, Freundschaft und Zusammenhalt. Höchst emotional wird hier ein Stück inszeniert, das über die Menschlichkeit und Güte eines jeden erzählt – und darum, dass die Qualitäten mancher erst auf den zweiten Blick zu erahnen sind. "Wenn man es fühlt, kann man sie seh’n: Flügel gibt’s bei allen."
Das Euro-Studio Landgraf schickt den "Mann von La Mancha" auf Tournee. Christian Stadelhofer inszeniert diesen Klassiker mit Schauspielern und einer anrührenden Annika Bruhns in einer kleinen und intimen Produktion und lässt auf der Bühne die Grenze zwischen Orchester und Besetzung verschwinden. Dem Publikum wird ein Theaterabend geschenkt, wie man ihn bei einer Tourneeproduktion beinahe nicht erwarten würde.
Die Geschichte von der Nachtclubsängerin Deloris Van Cartier, die sich vor Gangstern bei Nonnen verstecken muss, war als Film so erfolgreich, dass eine Fortsetzung folgte, und momentan laufen bei Disney+ die Vorbereitungen für einen dritten Teil. Die Musical-Version erfreut sich in der Open-Air-Saison 2021 großer Beliebtheit. In Schwäbisch Hall bietet die Große Treppe mit der Kirche St. Michael eine passende Kulisse. Das spielfreudige Ensemble und die gute Band bringen Schwung in den Abend, der vorlagenbedingt mit einigen Längen zu kämpfen hat. Doch die Regie trübt mit flachen und derben Scherzen den Spaß.
Die Musicaldarsteller*innen Anne Hoth, Karen Helbing und Tobias Weis präsentieren ein Konzert mit einem außergewöhnlichen Repertoire. Bekannte Songs aus Musical, Pop, Rock und Schlager werden neu interpretiert. Die Spannbreite reicht von Sarah Connor über Herbert Grönemeyer bis hin zu Graf von Krolock und das Phantom.
Das Konzert läuft im Rahmen von 'Broadway Fieber Solingen' und wird eine extra dafür aktualisierte Setlist beinhalten.
Das 1993 am Goodspeed Opera House in Conneticut uraufgeführte Musical thematisiert zunächst das Beziehungskonstrukt des Geschwisterpaares John und Jen, das in den USA der 1950er Jahre unter familär schwierigen, gewalttätigen Verhältnissen aufwächst. Nachdem John als Soldat im Vietnamkrieg gefallen ist, stehen die Höhen und Tiefen der Beziehung von Mutter Jen zu ihrem nach dem toten Onkel benannten Sohn John im Fokus.
Fast ist es ja schon eine Mode, historische Musicals am Originalort entstehen zu lassen. Und so kam 2012 in Wetzlar die Idee auf, Goethes Werk "Die Leiden des jungen Werther", das als Folge von Ereignissen entstand, die der Schriftsteller 1772 in Wetzlar erlebte, zu einem Musical zu verarbeiten.
In einem Blumenladen taucht plötzlich eine ungewöhnliche Pflanze auf, die die Weltherrschaft an sich reißen will. Was 1960 als B-Movie begann, wurde 1982 als Musical uraufgeführt. Mit Hits und Witz hat es Kultstatus erreicht. Die Musik stammt aus der Feder von Alan Menken (u. a. "Die Schöne und das Biest", "Sister Act").
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...