Das auf einer wahren Geschichte basierende Pop-Musical erzählt vom 16-jährigen Jamie New, der gegen gesellschaftliche Widerstände für seinen Traum kämpft,...
Wer heute nach den Wurzeln des deutschsprachigen Musicals sucht, landet unweigerlich bei Paul Lincke. Seine "Frau Luna"" brach bereits 1899 mit der Wiener Walzerseligkeit und setzte stattdessen auf zackige Marschrhythmen und Revue-Elemente, die viel eher an den Broadway als an die Hofoper erinnern. Das Stadttheater Baden nutzt diesen historischen Genre-Grenzgang unter der Intendanz von Andreas Gergen nun konsequent aus: Mit einer Besetzung, die fast ausschließlich aus der Musicalwelt stammt...
Die in regelmäßigen Abständen tourende Großproduktion von "Dirty Dancing" wurde für die aktuelle Laufzeit neu inszeniert. Dabei begeistert das virtuose Tanzensemble, das die vielen schwungvollen wie emotionalen Choreographien perfekt umsetzt. Auch die Hauptdarsteller überzeugen darstellerisch wie tänzerisch auf ganzer Linie. Das Bühnenstück zeigt sich des Kultfilms vollumfänglich würdig, auch wenn aus der Sicht von Liebhabern des Genres Musical vor allem inszenatorisch und in der musikalischen Umsetzung durchaus noch Luft nach oben ist.
Das auf dem gleichnamigen Film von 1952 basierende Musical ist die beste Antwort auf schlechtes Wetter. Wie auf der Leinwand geht es um die Folgen, die die Einführung des Tonfilms mit sich bringen: Ein Hollywood-Traumpaar gerät beruflich in die Bredouille, weil der weibliche Part eine schreckliche Stimme hat. Abhilfe soll eine arbeitslose Schauspielerin bringen, die stumme Diva synchronisieren soll.
Glücksspiel, Gauner und eine Heilsarmee-Missionarin - wie passt das zusammen? Das 1950 am Broadway uraufgeführte Musical "Guys and Dolls" erzählt mit den Songs von Frank Loesser und vielen Tanzszenen von dieser brisanten Mischung, die natürlich mit zwei glücklichen Paaren happy endet.
Vier Paare, die den Wahnsinn des Alltags erleben - eingepackt in über 20 Wolfgang-Petry-Songs, so dass garantiert kein Hit vermisst wird. Mit viel Witz und ein wenig Tiefgang wird es am Ende ein kurzweiliger Abend, auch wenn sich das Stück nicht entscheiden kann, ob es ernst genommen werden oder nur Mitklatsch-Show sein will.
Don't dream it, be it. Das Kult-Grusical um schrille, transsexuelle, transylvannische Transvestiten parodiert das Horrorfilm-Genre und besitzt ein hohes Mitsing- und Mitmach-Potenzial .
Die Vereinigten Bühnen Wien zeigen als österreichische Erstaufführung das Stück von 2012 nach dem gleichnamigen Film (1992) mit den Whitney-Houston-Songs wie "One Moment In Time", "I Wanna Dance With Somebody" und "I Will Always Love You".
In ''Dirty Dancing'' wird getanzt, getanzt, getanzt. Die Songs kommen dabei etwas zu kurz und auch den Sprechszenen fehlt es häufig an Tiefe, doch schafft dies Zeit für ausgiebige Tanzszenen von hoher Qualität. Der leidenschaftliche Tanz, das große Bühnenbild und das immer enthusiastischer werdende Publikum machen die Inszenierung zu einer runden Sache. Spätestens wenn ''Baby'' im entgegengefieberten Finale angstfrei und grazil über die Köpfe der anderen Resortgäste schwebt, macht sich eine wohlige Gänsehaut bemerkbar. Gäbe es das Kellerman's Resort wirklich, das Publikum hätte nach dieser Inszenierung mit Sicherheit den nächsten Sommerurlaub dort gebucht.
Tony Manero machte John Travolta 1977 berühmt und auch die Freilichtspiele verwandeln ihre große Treppe in diesem Jahr in die legendäre Disco "2001 Odyssey".
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...