Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices bahnbrechende Rockoper „Jesus Christ Superstar“, die die menschliche und zerrissene Seite Jesu beleuchtet, feiert...
Der Blumenladen von Mister Mushnik steht kurz vor dem Bankrott. Da gerät dem unscheinbaren Angestellten Seymour eine exotische Pflanze in die Hände. Sie wird zur Attraktion der Stadt, birgt aber auch ein düsteres, blutrünstiges Geheimnis...
Josef E. Köpplinger bringt mit "Tschitti Tschitti Bäng Bäng" eine rundum gelungene kontinentale Erstaufführung des Fantasy-Musicals auf die Bühne, die vor allem mit ihrer detailverliebten Ausstattung überzeugen kann. Der gefeierte Haupt-"Darsteller" ist das fliegende Auto, das vom Publikum mit Szenenapplaus belohnt wird.
Der etwas angestaubte Musical-Klassiker aus dem Jahr 1965 über die bekannte spanische Romanfigur Don Quijote kommt bei den Schlossfestspielen Heidelberg, vortrefflich in ein historisches Setting eingebettet, erfrischend dynamisch und modern daher.
Seit seiner Urauffürhung 1983 wirbt dieses Musical mit der Musik von Jerry Herman weltweit für Toleranz. In dem Stück betreibt das schwule Pärchen Georges und Albin in Südfrankreich erfolgreich einen Travestie-Club. Hier ist Albin als sein Alterego Zaza der Mittelpunkt der Show. Ungemach zieht auf, als Georges Sohn aus seinem früheren Leben, Jean-Michel, ausgerechnet Anne, die Tochter des rechtskonservativen Politikers Dindon heiraten will. Als Albin/Zaza steht in Bern Christoph Marti alias Ursli Pfister von den Geschwistern Pfister auf der Bühne.
Die vom Seefestival Wustrau und dem Berliner Schlosspark Theater koproduzierte Inszenierung von Marten Sand integriert pfiffig die COVID-19-Pandemie ins pestgebeutelte, mittelalterliche England und die turbulente Suche nach dem Heiligen Gral. Auf der Bühne agiert ein kleines, spielfreudiges Ensemble, das die Pointen punktgenau serviert. Einen besseren Wiedereinstieg in den nach dem Shutdown langsam wieder anlaufenden Theaterbetrieb kann es kaum geben!
Gelobt sei der Herr! Zwei Jahre nach der ursprünglich geplanten Spielzeit 2020 kann man auf der Tecklenburger Freilichtbühne endlich "Sister Act" in der rundum gelungenen Inszenierung von Werner Bauer erleben.
Zwei Jahre nach der ursprünglich geplanten Premiere kann die alte Dame nun endlich auch Tecklenburg besuchen. Keine einfache Kost, bei der dem Publikum das eine oder andere Mal auch das Lachen im Halse stecken bleibt; wird doch die Frage aufgeworfen, wie weit eine Gesellschaft für ihren Wohlstand gehen darf. Damals war noch Pia Douwes, die die Titelrolle bereits in der schweizerischen Uraufführung und später in Wien kreierte, angekündigt; jetzt steht stattdessen Masha Karell auf der Freilichtbühne und darf die verhängnisvolle Forderung stellen: Geld gegen Leben!
In Brandenburg befreit die Regie von Frank Martin Widmaier und Chris Murray Lloyd-Webbers Rockoper über die Passion Christi von Bibelstunde, Pathos und Symbolismus. Jesus geht seinen letzten schweren Weg in einer abstrakten Moderne. Überschattet wird die einfallsreiche und sehenswerte Inszenierung von der Akustik: In nahezu unerträglicher Lautstärke wummern Musikbegleitung und Gesang pausenlose 105 Minuten auf das Publikum ein.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...