Vermusicalte Biographien berühmter Persönlichkeiten gibt es viele. Mit „Barbra Streisand" kommt eine weitere, in einigen Punkten enttäuschende Produktion hinzu.
Zwei jüdische Schwestern, die mit ihren Familien während der Nazi-Zeit geflüchtet sind, kehren nach Kriegsende nach Ost-Berlin zurück, um ein besseres Land aufzubauen. Die eine Schwester ist vom sozialistischen Aufbaugeist geprägt, die andere will vor allem leben und sich selbst verwirklichen. Der Vater möchte als Kulturfunktionär im Osten den Genossen ein guter Gastgeber sein. Die Töchter frequentieren deshalb den Schwarzmarkt und müssen sich in einer Gesellschaft der Täter zurechtfinden.
Für eine seiner Kernzielgruppen, Jugendliche in der Pubertät, bringt das Berliner GRIPS Theater eine Theaterfassung des Albums "BÜLOWSTRASSE" der deutschen Singer-Songwriterin LEA aus dem Blickwinkel einer suchenden Generation auf die Bühne. In Sigrun Fischers handwerklich soliden Inszenierung begleitet das Publikum die nach eigener Aussage "coolen Kids" Mila, Yasmin und Timur 24 Stunden lang durch ihren tristen Alltag. Letztendlich scheitert dieser Trip ohne Aussage an seinem dramaturgisch oberflächlichen Buch (Juri Sternburg) und den schwermütigen Kompositionen und Liedtexten.
Was ist uns unsere Erde wert und was sind wir bereit, für Umwelt und Klima zu ändern? Der Studiengang Musical/Show befragt in diesem Stück seine eigene Machtlosigkeit und probt dabei den Spagat zwischen Botschaft und Entertainment.
Mit der 2026er Version von "This Is The Greatest Show!" stellen sich Andreas Luketa und Semmel Concerts erneut der Herausforderung, ihr erfolgreiches Konzertformat weiterzuentwickeln. Ein starkes Ensemble, eine spielfreudige Band sowie eindrucksvolle visuelle Effekte sorgen für einen Abend, der vor allem musikalisch überzeugt.
Uraufführung eines biografischen Schauspiels mit Musik über den im November 2016 verstorbenen Singer-Songwriter, Schriftsteller und Maler. Cohens musikalisches, eher melancholisch gefärbtes Werk thematisiert Liebe, Freundschaft, Lebenssinn, menschlichem Leid, Tod und Spiritualität.
Gemeinsam mit der Musiktheatercombo glanz&krawall präsentiert das inklusive Theater Thikwa ein Musical, das sich mit der deutschen Verwaltung und der Bürokratie im Lande auseinandersetzt. Die Musik stammt von der Komponistin Sarah Taylor Ellis. Auf der Bühne steht unter anderem Yasmina Hempel - zuletzt die Julia im Musical "Romeo & Julia - Liebe ist alles" am Berliner Theater des Westens.
In dieser musikalischen Komödie treffen ein 66-jähriger Menschenfeind und eine junge Sprechstundenhilfe, die auf ihren literarischen Durchbruch hofft, täglich aufeinander. Gemeinsam ist ihnen eine Frist von 100 Tagen. Nach deren Ablauf kann Dr. Magnus Schreiber seinen Beruf als Psychotherapeut ruhestandsbedingt an den Nagel hängen, während Nelly Montagu innerhalb des Zeitraumes zu einer selbstbewussten, erfolgreichen und glücklichen Frau werden will. Und all das, während therapiedürftige Patienten auf einen Sprechstundentermin warten...
Ursprünglich war dieses am Deutschen Theater in Berlin uraufgeführte Musical ein Stück über Putin, doch der Dramaturgie des Hauses war die Bösartigkeit von Putin nicht unterhaltsam genug, sodass Rosa von Praunheim die Diven des neuen Deutschlands, Sarah und Alice, zu den Protagonistinnen machte. Im Musical werden freizügige Kulturschaffende von beiden hart bestraft und auf die Insel der Perversen verbannt.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...