Kurz bevor David Bowie im Januar 2016 verstarb, hatte er am 7. Dezember 2015 bei der Weltpremiere von „Lazarus“ in New York seinen letzten öffentlichen Auftritt. Sowohl sein Musical als auch Bowies letztes zu Lebzeiten veröffentlichtes Album „Blackstar“ entstanden unter dem Eindruck beziehungsweise im Wissen um das nahende eigene Ableben. „Lazarus“ enthält nicht weniger als 17 Bowie-Songs (13 bekannte Hits, vier neue Lieder) und handelt von den schwierigen Themen des Seins, wie Isolation, Identität, Sterblichkeit und dem Streben nach Erlösung. Dieser surreale Ausflug in die musikalische Welt von Pop und Glam Rock ist ab Samstag am Theater Heilbronn mit Nikolaj Alexander Brucker in der Hauptrolle zu sehen.
Im Zentrum der Geschichte steht Thomas Jerome Newton, ein auf der Erde gestrandeter Außerirdischer, der nicht altern und nicht sterben kann. Zynisch und desillusioniert sehnt er sich nach Erlösung. Im Nachhinein wird das vom irischen Autor Edna Walsh gemeinsam mit dem damals totkranken Ausnahmekünstler geschriebene Jukebox-Musical „Lazarus“ als David Bowies Vermächtnis gesehen. Wer das nachspüren möchte, der hat in Heilbronn bis Ende Juli die Chance dazu. Alle Spieltermine und den gesamten Cast findet ihr HIER.

