Untermalt von Wolfgang Böhmers Soundmix aus Rock und Sinfonik widmet sich die Version des von Peter Lund nach Hugo von Hofmannsthal adaptierten Jedermann-Stoffes dieser großen Frage der Menschheit. Das Staatstheater Cottbus zeigt das Musical zum Sterbenlernen ab Freitag als Sommer-Openair.
Ab Mittwoch wird die faszinierende Lebensgeschichte des Schöpfers von Leinwand-Klassikern wie "The Kid", "Moderne Zeiten" und "Der große Diktator" auf der Seebühne im schweizerischen Walensee lebendig.
Heute Abend geht in Fulda die erste Preview über die Bühne, seine Uraufführung feiert das neue Spotlight-Musical "Der Schimmelreiter" am Freitag.
Unsere "Premiere der Woche" findet schon morgen statt: Bei der Tecklenburger Pfingst-Gala "Musical Meets Pop" tritt wieder das Who-Is-Who der Musical-Szene auf.
Das Junge Staatsmusical des Staatstheaters Wiesbaden hat doppelten Grund zum Feiern und präsentiert deshalb heute in einer Woche gleich zweimal die Gala "What a Feeling!".
Helmut Schreiber verzauberte erst die NS-Führung und stieg nach 1945 in der Bundesrepublik unter dem Künstlernamen "Kalanag" zum gefeierten Entertainer auf. Sein größtes Kunststück bestand jedoch darin, seine eigene NS-Vergangenheit spurlos verschwinden zu lassen. Am kommenden Samstag wird an der Staatsoperette Dresden mit "Simsalabim - Das magische Leben des Dr. Schreiber" die Geschichte des kontroversen Illusionisten als Musical uraufgeführt. Die Musik stammt von der australischen Komponistin Elena Kats-Chernin.
Unweit vom Traumschloss des unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommenen Bayern-Monarchen Ludwig II., spielt sich jetzt eine weitere royale Tragödie ab: Im Festspielhaus Neuschwanstein feiert "Rudolf - Der letzte Kuss", eine überarbeitete Fassung von Frank Wildhorns Musical über die tragische Geschichte des österreichischen Kronprinzen Rudolf, am Donnerstag seine Deutschlandpremiere. Die Inszenierung stammt von Alex Balga. Zum namhaft besetzten Cast gehören unter anderem Oedo Kuipers, Katia Bischoff und Felix Martin.
Bevor sie in den Krieg ziehen, begeben sich drei Matrosen für 24 Stunden auf ihren vorerst letzten Landgang und erliegen dem Taumel der Metropole New York. Dieser Satz fasst die Handlung von Leonard Bernsteins 1944 uraufgeführtem Broadway-Erstling zusammen. Die euphorische Liebeserklärung des Komponisten an die Stadt seiner Träume feiert am Samstag in einer Inszenierung von Louisa Proske und mit Choreografien von Marie-Christin-Zeisset Premiere am Theater Duisburg.
Sesamstraße und Muppet-Show standen nicht nur Pate für das giftig-gallige Puppen-Musical "Avenue Q", sondern auch für die 2005 erstmals eröffnete Seniorenresidenz "Villa Sonnenschein". Die Puppen, auf der Bühne sichtbar vom menschlichen Cast gespielt, mischen sich unter anderem als sensible Wandlampe, vorlaute Bettpfanne und draufgängerische Topfpflanze in das zunächst trübe Leben der Bewohner ein, die von der Heimleitung mit dubiosen Pillen still gestellt werden. Premiere der Inszenierung von Bart De Clercq an der Comödie Dresden ist am Freitag.
Das Musical "Dear Evan Hansen" wurde 2015 in Washington uraufgeführt - in einer Zeit, in der soziale Medien gerade erst beliebter wurden. Es erzählt die Geschichte des titelgebenden, schüchternen Schülers, der sich sein Leben lang unsichtbar gefühlt hat. Nach einem tragischen Ereignis gerät er unverhofft in den Mittelpunkt einer öffentlichen Kontroverse und sieht darin die Chance, endlich jemand anderes zu sein. Ab Freitag kommt das Musical, das Zugehörigkeit, psychische Belastung und digitale Öffentlichkeit thematisiert, in Bonn als Koproduktion vom Theater und dem Jungen Theater auf die Bühne.
