Die amerikanische Dichterin Anne Sexton hat in ihrem bekanntesten Werk „Transformations“ Grimms Märchen aus moderner Sichtweise interpretiert. Schauspielerin Helen Schneider und Regisseurin Eva Hosemann haben Sextons Texte mit Songs aus den 1960er Jahren wie „Like a Bird on a Wire“ oder „Just Like a Woman“ kombiniert und daraus einen Theater-Monolog entwickelt.
Helen Schneider trifft auf Anne Sexton und verwandelt sich in eine „mittelalte Hexe, die ein oder zwei Geschichten erzählt“. Die Geschichten sind die Grimmschen Märchen, die Anne Sexton in „Transformations“ verwandelt hat in Gedichte voller schwarzem, bitterbösem Humor. Es treten auf: Schneewittchen, Dornröschen, Rotkäppchen und all die anderen Figuren, die vom Erwachsen-Werden, von Liebe, Missbrauch, Widerstand, Sieg und Niederlage erzählen. Begleitet von Jo Ambros (Gitarre) und Mini Schulz (Kontrabass) zeigen Helen Schneider und Eva Hosemann einen lebenssatten, gewitzten Theaterabend, der durchwoben wird von Songs der 60er-Jahre.
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