Musical von Alexandre Breffort und Marguerite Monnot. Die Uraufführung fand am 1956 im Théatre Gramont in Paris statt. Als erstes französisches Musical schaffte „Irma La Douce“ den Sprung nach London (1958) und anschließend an den Broadway (1960). In Frankfurt führt Claus Helmer Regie.
Der mittellose Jurastudent Nestor verliebt sich in einem Pariser Vergnügungsviertel in das Freudenmädchen Irma, die von ihren zahlreichen Verehrern „la Douce“ genannt wird. Bei einem Handgemenge gelingt es ihm, Irmas Zuhälter Hippolyte auszuschalten und nun selbst seine Stellung einzunehmen. Doch wenn ihm Irma dann nach „Feierabend“ das verdiente Geld überreicht und von ihren Kunden erzählt, packt ihn die Eifersucht. Er entschließt sich, unerkannt selbst Irmas Freier zu spielen und ihr so viel zu geben, dass sie auf andere Kunden gar nicht mehr angewiesen ist. Jeden Tag verkleidet er sich als reicher älterer Herr namens Oscar und besucht Irma. Diese prahlt nun mit ihrem reichen Freier, erweckt dadurch aber in Nestor die Eifersucht – auf sich selbst! Wie in einem Wahn packt Nestor seine Oscar-Verkleidung zu einem Knäuel zusammen und wirft es in die Seine. Als an den folgenden Tagen Irmas reicher Verehrer ausbleibt, wird Nestor des Mordes an ihm verdächtigt…
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