Die britischen Komiker von Monty Python haben in ihrem Film "Das Leben des Brian" eine etwas andere Auslegung des "Guten Buches" vorgelegt. Python-Mitglied Eric Idle und der Filmkomponist John du Prez haben daraus einen musikalischen Klamauk gemacht, bei dem es von Barock über Gospel und Country zu Musical einmal quer durch die Musikgeschichte geht.
Mit britischem Humor und einem Augenzwinkern verwandeln Monty Python ihr Kultwerk „Das Leben des Brian“ in ein komisches Oratorium: „Not the Messiah“. Eric Idle und John Du Prez kombinieren klassische Orgel- und Chormusik mit satirischen Texten und schrägen Melodien. Das Salzburger Landestheater bringt das Werk ab Mai 2026 auf die Bühne – mit Opernsolist*innen, Chor und dem Mozarteumorchester unter der musikalischen Leitung von Tobias Meichsner. Szenisch eingerichtet wird die halbszenische Aufführung von Carl Philip von Maldeghem.
Das Oratorium nach dem Monty-Python-Klassiker "Das Leben des Brian" verlangt den Verantwortlichen des Musiktheaters im Revier hinter und auf der Bühne einiges ab: Rund 40 Musiker:innen spielen die abwechslungsreiche Partitur und bieten einen fulminanten Klanggenuss. Orchester, Opernchor und Solist:innen bedienen in schneller Abfolge etliche musikalische Genres. Das Gesangsensemble zündet ein Feuerwerk an Pointen, das den Theatersaal zum Brodeln bringt. Die Gelsenkirchener Inszenierung wird den Ansprüchen, die "Not The Messiah" an das Produktionsteam und die Künstler:innen stellt, in allen Punkten überaus gerecht!
Nach dem Erfolg von "Spamalot" kommt 2024 die nächste Monty-Python-Filmadaption auf die Bühne der Dresdener Theaterruine - angekündigt als Musical, basierend auf dem gleichnamigen Film und dem komischen Oratorium "Not the Messiah". Das Stück erzählt die Geschichte von Brian, der durch eine Menge Missverständnisse zum angebeteten Messias wird...
Am Münchner Gärtnerplatztheater wird in dieser Saison ein Anschlag auf alle Lachmuskeln verübt: Neben "Tootsie" hat sich die deutschsprachige Erstaufführung von "Das Leben des Brian" einen Platz im Programm erhascht. In einer absurd komischen Mischung aus Klassik und Klamauk wird der Einakter als komisches Oratorium üppig orchestriert auf die Bühne gebracht und entlässt ein beflügeltes Publikum am Ende eines leider viel zu kurzen Comedy-Triumphs wieder in den tristen Alltag in der Hoffnung, dass man von der Hymne "Always Look on the Bright Side of Life" etwas für sich selbst mitnimmt.
Ganz nach dem Motto "Preise die Sandale" kommt hier jeder Monty-Python-Fan auf seine Kosten und neue Fans werden aus der Taufe gehoben. Über 40 Jahre nach der Verfilmung der Geschichte ziehen die britisch-humorigen Gags von "Das Leben des Brian" bis heute. Gepaart mit einer üppigen Orchestrierung und vorrangig klassischen Interpretationen durch großartige Solisten unter der musikalischen Leitung von Sergei Kiselev und der Regie von Jan Langenheim ergibt die Produktion des komischen Oratoriums ein herrlich albernes und zugleich opulentes musikalisches Gesamtkunstwerk.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...