Peter Kratochvil inszeniert für das Schloss Weitra Festival im österreichischen Weinviertel die Bühnenfassung des Tonfilmklassikers als erfrischendes Sommertheater. Selbstverständlich erklingen auch die Hits "Ein Freund, ein guter Freund" und "Irgendwo auf der Welt". Zum Cast gehören unter anderem Vincent Bueno, Missy May, Caroline Vasicek, Aris Sas und Florian Stanek.
Auf dem Programmheft, das beim Konzert der Wiener Symphoniker im Musikverein ausgelegt ist, wird die Uraufführung zweier Musical-Suiten und die erste Sinfonie Frank Wildhorns untertitelt mit "Der Broadway-Star in Wien". Der so angekündigte Komponist bleibt beim Konzert selbst allerdings beinahe komplett im Hintergrund. Ließe sich nicht vor dem Konzert und in den Pausen eine kleine Menschentraube um ihn herum ausmachen, könnte man ihn beinahe für einen gewöhnlichen Konzertbesucher halten. Frank Wildhorn überlässt es ganz den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Koen Schoots, an diesem Abend zu strahlen.
Die in regelmäßigen Abständen tourende Großproduktion von "Dirty Dancing" wurde für die aktuelle Laufzeit neu inszeniert. Dabei begeistert das virtuose Tanzensemble, das die vielen schwungvollen wie emotionalen Choreographien perfekt umsetzt. Auch die Hauptdarsteller überzeugen darstellerisch wie tänzerisch auf ganzer Linie. Das Bühnenstück zeigt sich des Kultfilms vollumfänglich würdig, auch wenn aus der Sicht von Liebhabern des Genres Musical vor allem inszenatorisch und in der musikalischen Umsetzung durchaus noch Luft nach oben ist.
Das satirische Gershwin-Musical Strike Up The Band stammt aus dem Jahr 1927, und doch: Es könnte kaum aktueller sein. Der amerikanische Käsefabrikant Fletcher will die lästige Konkurrenz aus der Schweiz loswerden und gründet zu diesem Zweck eine Privatarmee, mit der er in die ferne Alpenrepublik mit ihren (aus US-Sicht) äußerst merkwürdigen Bewohnern einmarschiert. Seine Tochter hat sich in den Journalisten James Townsend verliebt, der Fletchers Feldzug und die Qualität seines amerikanischen Käses öffentlich kritisiert. Fletcher ist außer sich. Am Ende schlägt sich Townsend auf Fletchers Seite, bezwingt als Kommandant die Schweiz und zieht anschließend in einen Krieg gegen Russland. Warum? Wegen der viel zu hohen Kaviarpreise natürlich!Gershwins Partitur ist von den Gilbert-und-Sullivan-Operetten inspiriert, enthält aber auch eine Fülle typischer Gershwin-Melodien, die zu Evergreens wurden.
Auch 2024 steht das Kunze/Levay-Musical über das bewegte und bewegende Leben der Kaiserin "Sisi" in einer konzertanten Open-Air-Fassung im Ehrenhof des Schlosses Schönbrunn auf dem Spielplan. In die Rolle der Elisabeth schlüpft in diesem Jahr Annemieke van Dam, als der Tod steht erstmalig Gino Emnes auf der Bühne.
Der Schauspieler Michael Dorsey verkleidet sich als Frau und bekommt als Dorothy Michaels eine Rolle im Broadway-Musical "Julias wahre Flamme". Die vom Set einer Seifenoper ins Theatermilieu verschobene Musicalversion des 1982er Filmklassikers steht in dieser Saison mehrfach auf deutschsprachigen Spielplänen.
Musicals über die berüchtigte Tudor-Dynastie und ihre auch heute noch aus verschiedensten Gründen sehr bekannten Königinnen sind aktuell wirklich en-vogue: Während "Six" mit den Frauen Heinrich des Achten von gleich sechs Regentinnen dieser Zeit berichtet und "Lady Bess" die Fehde zwischen Elisabeth I und Mary Tudor in den Vordergrund stellt, zeigt Thomas Zaufkes und Henry Masons Musicalthriller „Die Königinnen“ als Auftragswerk des Linzer Landestheaters den Aufstieg und Fall der schottischen Königin Maria Stuart im epischen Dauerzwist mit Königin Elisabeth von England. Ein gleichermaßen packendes wie düsteres Historienstück gespickt mit großen, klassischen Musical-Melodien und einprägsamen Bildern, das mit jeder Facette reinstes Drama ausstrahlt - ganz als wäre Friedrich Schillers Bühnenwerk "Maria Stuart" in Linz als Musical wiedergeboren worden.
Seymour, der schüchterne Verkäufer eines heruntergekommenen Blumenladens, findet eine mysteriöse Pflanze, die er mit ein paar Tropfen Blut aufpäppelt. Das blutgierige Gewächs verändert zwar sein Leben, bringt aber auch einige Probleme. Das Musical basiert auf dem Film mit Rick Moranis als Seymour.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...