"Evita" ist ein Stück über Machtinszenierung, politische Verführung und den Kult um eine charismatische Figur – Themen, die aktueller kaum sein könnten. Die Frage, wie anfällig Gesellschaften für populistische Strömungen sind, stellt sich heute wieder mit neuer Dringlichkeit. Vielleicht ist das ein Grund dafür, warum sich "Evita" regelmäßig auf den Spielplänen wiederfindet – demnächst etwa in der Musical-Metropole London und aktuell auch an der Oper Leipzig. Getragen von einer durchgehend starken Besetzung überzeugt die Leipziger Produktion vor allem musikalisch, lässt inszenatorisch jedoch gelegentlich die Frische vermissen, mit der sich der Stoff auch heute noch packend erzählen ließe.
Das 2014 uraufgeführte Juke-Box-Musical von Woody Allan ist die Bühnen-Adaption seines 20 Jahre zuvor uraufgeführten, gleichnamigen Film. Darin lässt sich der bisher erfolglose Autor David Shayne auf ein fragwürdiges Geschäft ein, indem er seine neueste Show von einem Gangster finanzieren lässt, der im Gegenzug darin seiner völlig talentfreien Freundin eine tragende Rolle spielen lässt. Ein vorprogrammierter Flop, oder gibt es ein Happyend? Musikalisch erklingen bekannte Jazz- und Blues-Standards verschiedener Komponisten aus den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg bis 1930.
Der Klassiker unter den Travestie-Komödien: Als Sohnemann Jean-Michel die engstirnigen Eltern seiner Zukünftigen einlädt, hängt beim schwulen Nachtclubbesitzer George und seinem Liebhaber Albin, dem Star der Travestieshow, zunächst der Haussegen schief. Das soll jedoch nicht das einzige Problem bleiben...
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...