F. Scott Fitzgeralds Klassiker "The Great Gatsby" aus dem Jahr 1925, einer der erfolgreichsten amerikanischen Romane aller Zeiten, erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Mit über 30 Millionen verkauften Exemplaren weltweit und Übersetzungen in 42 Sprachen, diente er als Inspiration für zahlreiche Bühnen- und Filmadaptionen. Nun feiert im West End eine neue Musicalversion Premiere. Die Show mit Musik von Jason Howland, Texten von Nathan Tysen und einem Buch von Kait Kerrigan bietet viel Spektakel und glitzernden Prunk. Dies verleiht der tragischen Geschichte und der Extravaganz der 1920er-Jahre einen seltsam lächerlichen Ton und bleibt inhaltlich hinter den Möglichkeiten der Geschichte zurück.
Nach der konzertanten Fassung des Manga-Musicals "Your Lie in April" im Frühjahr, die alle Definitionen des Begriffs 'konzertant' sprengte, kündigte Komponist Frank Wildhorn kurz darauf eine 12-wöchige voll-szenische Spielzeit seines Musicals im deutlich kleineren Harold Pinter Theatre an - im Gegensatz zum riesigen Theatre Royal Drury Lane. Der intime Rahmen dieses Theaters ist ideal für die Geschichte des Musicals, die sich ganz auf ihre zwei Hauptfiguren konzentriert.
Bereits zum zweiten Mal nimmt Frank Wildhorn sehr erfolgreich Anlauf, mit einem auf einem Manga basierenden Musical das Londoner West End zu erobern. Nach "Death Note" im vergangenen Jahr versammelt er nun eine hochtalentierte, junge Cast und sein bewährtes Kreativ-Team für vier Vorstellungen im Theatre Royal Drury Lane, um mit dem ursprünglich als Auftragswerk für die berühmte japanische TOHO Company geschriebenen "Your Lie in April" ein wunderbares modernes Märchen zu erzählen.
Während hierzulande die Musicals von Frank Wildhorns schon allein durch "Jekyll & Hyde" beinahe zum Standard-Repertoire der Stadttheater gehören, fehlten seine Stücke in der Musicalmetropole London bisher. Nach einer erfolgreichen Spielzeit von "Bonnie and Clyde" folgt nun also das auf einem japanischen Manga beruhende "Death Note" in einer konzertanten Fassung. Die ursprünglich zwei angekündigten Aufführungen waren so schnell ausverkauft, dass sich nach einer zusätzlichen dritten Show nun auch noch eine kurze Spielzeit im Londoner Lyric Theatre anschließt. Nach den enthusiastischen Reaktionen des Publikums zu schließen, dürfte das allerdings noch lange nicht das Ende von "Death Note" im West End gewesen sein.
Die auf der Magdeburger Inszenierung basierende Tourneeversion des Musical-Thrillers ist trotz einiger Kompromisse bei Ausstattung, Ensemble und Orchester das Eintrittsgeld wert - vor allem wegen der musikalischen Leistungen von Sabrina Weckerlin und Leah Delos Santos.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...