Bettina Mönch, Antonia Kalinowski © Björn Hickmann
Bettina Mönch, Antonia Kalinowski © Björn Hickmann

Rebecca (seit 09/2026)
Opernhaus, Dortmund

Kurz­bewertungRezen­sionKreativ­teamCastTer­mi­neSpielorte
 

Krimi auf der Musicalbühne: Mit „Rebecca“ gelingt Gil Mehmert am Theater Dortmund eine dynamische, atmosphärisch dichte und psychologisch klar gezeichnete Inszenierung, die sich nicht hinter der ikonischen VBW-Urproduktion verstecken muss. Gerade für Stadttheaterverhältnisse ist hier ein bemerkenswert hochwertig umgesetztes Bühnenkunstwerk entstanden, das die Stärken des Kunze-Levay-Klassikers herausarbeitet und mit einem hervorragenden Ensemble brilliert. 

Daphne du Maurier, Alfred Hitchcock und das kongeniale Duo Kunze-Levay haben nacheinander dem Geist von Manderley, der infamen und mysteriösen „Rebecca“, unsterbliche Denkmäler gesetzt. Das mittlerweile 20 Jahre alte Musical wartet nicht nur mit großen Melodien, einer Coming-of-Age-Story und einer dramatischen Romanze auf, sondern bedient auch Elemente der Genres Mystery, psychologischer Thriller und Kriminalerzählung. Eine Mischung, die dem Stück eine jahrelange Erfolgsgeschichte rund um den Globus bescherte: Neben seiner Stammstätte Wien konnte „Rebecca“ vor allem in Japan, Südkorea, Ungarn und in Deutschland eine längere Aufführungshistorie verbuchen und feierte 2023 am Off-West End seine Erstaufführung in englischer Sprache. In Deutschland schickte Stage Entertainment in Stuttgart von 2011 bis 2013 eine Replika-Produktion auf die Bühne, die das opulente Set aus Wien übernahm; außerdem gab es Freilicht-Inszenierungen in Tecklenburg (2017) und Magdeburg (2022). Mit dem Theater Dortmund hat nun erstmals ein Stadttheater im Indoor-Betrieb „Rebecca“ auf dem Spielplan.

Gil Mehmert beweist auch in dieser Inszenierung ein Gespür für das Wesentliche. Sie verliert sich weder in Sentimentalitäten noch in blendendem visuellen Prunk, sondern stellt zwei zentrale Aspekte der Geschichte in den Fokus: Zum einen den Coming-of-Age-Aspekt, den Mehmert anhand der Hauptfigur „Ich“ mit einer psychologisch präzisen Personenregie intensiv und facettenreich nachzeichnet. Zum anderen liest Mehmert „Rebecca“ als psychologischen Krimi, der mit dunkler, spannungsgeladener Atmosphäre und dramaturgischer Kohärenz besticht. Das gelingt durch eine dynamische Inszenierung, die von durchgängig fließenden Übergängen und gleichzeitig im Vorder- wie im Hintergrund ablaufenden Handlungselementen getragen wird. Was die Figuren im Hintergrund tun, während sich im Vordergrund bereits die nächsten Handlungsschritte entfalten, verleiht ihnen zusätzliche Substanz und lässt ihre Beziehungen und Beweggründe plastischer hervortreten. Durch die nahtlose Einbettung in die Schauspielsequenzen erscheinen die Lieder als unmittelbare und impulsive emotionale Ausbrüche der Charaktere. So erhält nicht nur „Ichs“ Entwicklung eine psychologisch greifbare Grundlage, auch Maxims innere Zerrissenheit, sein Schuldgefühl und seine toxischen Verhaltensmuster werden differenzierter herausgearbeitet. Selbst Mrs. Danvers gewinnt zusätzliche Facetten, die ihre wahnhafte Fixierung und ihre Beweggründe nachvollziehbarer erscheinen lassen.

Die Dynamik der Inszenierung wird wesentlich vom wandelbaren Bühnenbild von Judith Leikauf und Karl Fehringer und der Drehbühne getragen, die gleichzeitig verlaufende Handlungselemente im Vorder- und Hintergrund sichtbar macht und nahezu fließende Schauortwechsel erlaubt: So führt der Weg vom Inneren Manderleys zum Bootshaus am Strand, ohne dass die Inszenierung ihren erzählerischen Fluss unterbrechen muss. Zahlreiche Schauplätze sind bereits im Bühnenbild angelegt: Das Hotel in Monte Carlo entsteht durch die Kombination aus Drehfassade und wenigen Möbelstücken ebenso selbstverständlich wie Maxims Kaminzimmer oder Rebeccas prunkvolle Schlafzimmer. Die massive, statische Opulenz der Wiener Urproduktion ist dafür nicht vonnöten.

Zentrales Element ist die Silhouette eines Hauses, die zu Beginn und am Ende des Stücks als Ruine von Manderley erscheint. Mit der auf den ersten Blick schlicht gehaltenen Bühnenfront entsteht dabei stets der Eindruck, als würde „Ich“ durch die bereits verfallenen Hallen des abgebrannten Anwesens wandern, die in ihrer Erinnerung noch einmal Gestalt annehmen. Die Vergangenheit wird dabei durch farblich hervorgehobene Elemente in die Gegenwart geholt: Einzelne, optisch prägnante Requisiten wie Rebeccas Orchideen, ihr weißes Nachthemd oder die verhängnisvolle Amor-Statuette treten aus dem ansonsten zurückgenommenen Bühnenbild hervor und verleihen den Erinnerungsbildern eine besondere Präsenz. Gerade in den Momenten zwischen „Ich“ und Mrs. Danvers erscheint Manderley so zugleich als realer Schauplatz und als von Rebeccas Schatten beherrschter Erinnerungsraum. Durch das Drehen der Fassade und das Einfahren einzelner Deckenelemente wie beispielsweise dem efeubewachsenen Balkon wird Manderley immer wieder neu erschlossen. In seiner düsteren und dramatischen Vielschichtigkeit wird das Haus so zum eigentlichen Kernstück der Inszenierung.

Das Lichtdesign von Michael Grundner taucht Manderley in eine mystische, beklemmende Atmosphäre zwischen Hitchcock-Ästhetik, Film Noir und modernem Mystery-Blockbuster: Ein raffiniertes Spiel aus Licht und Schatten, dichten Nebelschwaden und einer immer wieder die Stimmung dominierenden Dunkelheit lässt das Anwesen zu einem ebenso faszinierenden wie unheimlichen Ort werden. Das Gegenlicht auf der oberen Etage des Bühnenbilds wird dabei zu einem besonders einprägsamen Bild: Wenn sich seine Strahlen im Nebel brechen, entstehen wiederholt Gänsehautmomente. Schaut Mrs. Danvers als bedrohliche Silhouette aus diesem diffusen Licht auf das Geschehen herab, verkörpert sie die unheimliche Präsenz, die Manderley noch immer beherrscht. Am Ende wandelt sich dieses Bild zur schattenhaften Erinnerung an die längst vergangene Hausherrin, deren Einfluss selbst über ihren Tod hinaus ungebrochen scheint.

Das Sounddesign von Joerg Gruensfelder setzt wirkungsvolle akustische Akzente, die zwischen mächtiger Präsenz und geisterhaftem Wabern changieren. Die Einbindung des Meeresrauschens lässt die unheilvolle Präsenz der See immer wieder spürbar werden, während das Flüstern von Rebeccas Namen wie ein geisterhafter Nachhall durch Manderley zieht und die allgegenwärtige Macht der Verstorbenen auch akustisch greifbar macht.

Die Choreographie von Yara Hassan entfaltet ihre Wirkung vor allem in den Gruppenszenen und Ensembleliedern, die mit Dynamik und energetischer Dringlichkeit die Intensität des Geschehens vorantreiben. Dabei erzählen die Bewegungsabläufe vielfach aus der Perspektive der Beobachtenden und machen die gesellschaftlichen Mechanismen sichtbar, die das Leben auf Manderley bestimmen. Immer wieder entstehen jene für Kunze-Levay typischen Ensembleszenen, in denen sich die Stimmen zu einem choralen Sog verdichten, der durch die Choreographie zusätzlich verstärkt wird.

Auch die Kostüme von Falk Bauer finden eine eigenständige Bildsprache, die sich zwar von der Wiener Urproduktion inspirieren lässt, zugleich aber eigene Wege geht. Die Figuren sind in ihrer sozialen Position klar gezeichnet, wobei die Garderobe durch subtile Farbsymbolik auch ihre charakterliche Entwicklung widerspiegelt. Besonders bei „Ich“ wird diese visuelle Erzählweise deutlich: Hoffnungsvollere Momente scheinen sich beispielsweise in der Farbe Grün zu manifestieren, während im späteren Verlauf zunehmend Lilatöne dominieren, die Kraft und Macht ausstrahlen. Auch der Wechsel vom Röckchen zum Hosenanzug wird zum sichtbaren Zeichen für die Emanzipation und das Erwachsenwerden der Hauptfigur. Insgesamt punkten die Kostüme mit Detailverliebtheit und einer großen optischen und stilistischen Bandbreite.

Das Orchester unter Carlos Vázquez brilliert mit einer musikalischen Gestaltung, die den großen, getragenen Melodien den nötigen Raum gibt und einen vollen, facettenreichen Klangteppich entfaltet. Gerade in den weit ausschwingenden Melodiebögen und dramatischen Steigerungen wird deutlich, welches Potenzial in der Partitur steckt und wie wirkungsvoll es von den Dortmunder Musikerinnen und Musikern ausgeschöpft wird. Allerdings macht sich die hallende Akustik des Saales bisweilen negativ bemerkbar und lässt Orchestrierung und Gesang weniger unmittelbarer und transparent erscheinen.

Das 15-köpfige Ensemble, zu einem großen Teil aus dem Umfeld der Folkwang, schlüpft in die unterschiedlichsten Rollen – vom spöttischen Landadel bis zur besorgten Dienerschaft von Manderley – und überzeugt dabei sowohl gesanglich als auch darstellerisch. Die Chorstellen entfalten eine gewaltige Wirkung und fügen sich in die raschen Stimmungswechsel des Stücks vortrefflich ein. Dabei gelingt es den Darstellerinnen und Darstellern, den wechselnden Anforderungen zwischen gesellschaftlicher Repräsentation, unterschwelliger Bedrohung und emotionaler Zuspitzung gerecht zu werden. Innerhalb des Ensembles erhalten immer wieder einzelne Figuren ihre individuellen Momente: Allen voran setzen Martin Planz als Oberst Julian und Christina Verrieth als neue Hausdame Clarice markante Akzente und bereichern das Geschehen um prägnante Charakterzeichnungen. Max Lochmüller verleiht seinem Ben eine ergreifende Verlorenheit, während David Jakobs als Jack Favell mit sichtlicher Freude am lasterhaften Fiesling seine Szenen mit lässiger Nonchalance und Garstigkeit füllt. Andreas Schneider zeichnet Frank Crawley nicht nur als empathischen Hausverwalter, sondern auch als emotional tief mit Maxim verbundener Kumpane, der versucht, seinem Jugendfreund und dessen neuer Ehefrau den Rücken freizuhalten.

Florian Soyka bringt als Giles, „Ichs“ neuer Schwager, ein wenig Leichtigkeit in die bleiern schwere Handlung und spielt seiner Bee die Bälle so gekonnt zu, dass die beiden als Paar einwandfrei harmonieren. Alexandra Farkic verleiht ihrer Figur dabei zwei sehr unterschiedliche Facetten: Einerseits begegnet sie dem Geschehen quirlig, grundpositiv und herzlich, andererseits zeigt sie sich tief besorgt um das Wohlergehen ihres Bruders und die psychische Stabilität ihrer neuen Schwägerin. Die flamboyante Mrs. Van Hopper wird durch Amani Robinson zu einem wahren Showstopper im besten Sinne. Die aus der Ironie der Figur erwachsende Comedy liegt bei ihr in besten Händen und auch gesanglich weiß sie zu begeistern.

Maxim de Winter wird von Mark Seibert verkörpert, der trotz Erkrankung zur Premiere antritt und die ihm aus früheren Inszenierungen bestens vertraute Rolle mit Bravour meistert. Durch die auf die psychologische Durchdringung der Figuren fokussierte Regie werden Dramatik und emotionale Instabilität des Charakters noch greifbarer – eine Entwicklung, die Seibert mit profundem schauspielerischem Ausdruck ausfüllt. Den Höhepunkt seiner Rollenzeichnung erreicht er, als Maxim nach „Kein Lächeln war je so kalt“ vollkommen aufgelöst in den Armen seiner neuen Frau zusammenbricht. Seibert macht die Verzweiflung und Verletzlichkeit seiner Figur unmittelbar erfahrbar und verleiht der Szene eine eindrucksvolle emotionale Wucht.

Bettina Mönch weiß die großen Fußstapfen, in die sie tritt, souverän zu füllen. Ihre Mrs. Danvers tritt gegenüber dem Personal herrisch und bestimmend auf, während sie Maxim mit reservierter Kühle begegnet und ihre Antipathie gegenüber dessen neuer Frau kaum verbergen kann. In den Momenten, in denen sie mit „Ich“ allein ist und in Lobeshymnen auf die verstorbene Rebecca verfällt, offenbart sich die ganze schauspielerische Nuanciertheit und Tiefe von Mönchs Rolleninterpretation. Schwärmend, verlangend und beinahe romantisch aufgeladen erscheint ihr Wahn, der zwischenzeitlich fast ekstatische Züge annimmt. Umso eindringlicher wirkt der anschließende Bruch, wenn Mönch ihre Figur aus dieser entrückten Welt mit Melancholie und Verbitterung zurück in die Realität führt. Dabei wirkt ihre Danvers nie diabolisch, sondern vielmehr gefangen in ihrer eigenen Gedankenwelt, in der eine neue Mrs. de Winter schlichtweg keinen Platz hat. So wird Danvers obsessive Fixierung nachvollziehbarer, ohne die Bedrohlichkeit ihres Handelns zu relativieren. Mönch gelingt es, Danvers finalen Zusammenbruch mit einer derartigen Intensität zu gestalten, dass Erschütterung und Mitleid dem Publikum näher kommen denn je.

Der große Star des Abends ist Antonia Kalinowski mit ihrer Interpretation der „Ich“. Von tiefer Unsicherheit über unbändiges, tränentreibendes Leid und abgrundtiefe Verzweiflung bis hin zu brennender Liebe deckt sie die gesamte emotionale Bandbreite ihrer Figur ab. Dabei gelingt es ihr mit psychologischer Präzision, „Ichs“ Entwicklung nicht als bloßen Wechsel von Schüchternheit zu Selbstbewusstsein zu zeichnen, sondern als einen schmerzhaften, von Rückschlägen geprägten Prozess, dem das Publikum jederzeit mitfiebernd folgt. Kalinowski verbindet dabei die emotionale Unmittelbarkeit ihres Spiels mit einer gesanglichen Ausdruckskraft, die den großen Melodien des Stücks zusätzlichen Glanz verleiht. Mit modernen Phrasierungen und großartiger Stimmpräsenz macht sie jedes ihrer Lieder zu einem Moment, der in Erinnerung bleibt. So wird ihre „Ich“ nicht nur zum emotionalen Zentrum der Inszenierung, sondern auch zu deren herausragendem musikalischen Fixpunkt.

Die 30 Vorstellungen von „Rebecca“ sind bereits so gut wie ausverkauft – und das zurecht. Beseelt geht nicht nur das Premierenpublikum nach Hause, sondern auch die beiden Musicalschöpfer Michael Kunze und Sylvester Levay zeigen sich von der Inszenierung und ihrer Rezeption durch die Zuschauenden sichtlich inspiriert. So sehr, dass sie nach diesem Abend unmittelbar Lust verspüren, sich an ein neues gemeinsames Werk zu machen. „Ich bin heute 700 Kilometer hergefahren“, sagt Levay schließlich noch, „und es war so fantastisch, dass ich morgen nach Hause schweben werde.“ Ein Satz, der wohl vielen im Publikum aus der Seele spricht und die Begeisterung dieses Premierenabends treffend auf den Punkt bringt. Unbedingt empfehlenswert!

 
Kurz­bewertungRezen­sionKreativ­teamCastTer­mi­neSpielorte
KREATIVTEAM
MusikSylvester Levay
Buch und TexteMichael Kunze
RegieGil Mehmert
Musikalische LeitungCarlos Vázquez
Olivia Lee-Gundermann
BühneKarl Fehringer
Judith Leikauf
KostümeFalk Bauer
ChoreografieYara Hassan
LichtdesignMichael Grundner
SounddesignJörg Grünsfelder
DramaturgieNikita Dubov
Dance CaptainIvan Keim
RegieassistenzDominik Kastl
 
Kurz­bewertungRezen­sionKreativ­teamCastTer­mi­neSpielorte
CAST (AKTUELL)
IchAntonia Kalinowski
Maxim de WinterMark Seibert
Jan Ammann
Philipp Dietrich
Mrs. DanversBettina Mönch
Jack FavellDavid Jakobs
Andreas Schneider
Edith Van HopperAmani Robinson
Beatrice LacyAlexandra Farkic
BenMax Lochmüller
Frank CrawleyMarkus Schneider
Andreas Schneider
Oberst JulyanMartin Planz
ClariceChristina Verrieth
FrithJan-Marten Gerve
RobertJerome-Joseph Clemons
HorridgeJeremy Dieter Allen
Mrs. RutherfordSofia Elena Coretti
EnsembleAnna Elisa Abt Alina Adam
Adriano Sanzó
Isabella Kanani Fischer
Eveline Gorter
Tamino Herzog
Marie Ploner
Lucia Prader-Pscheidl
Tim Weidemann
SwingCarina Leopold
Ivan Keim
  
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TERMINE
Mi, 14.10.2026 19:30Opernhaus, Dortmund
So, 18.10.2026 18:00Opernhaus, Dortmund
So, 25.10.2026 18:00Opernhaus, Dortmund
Sa, 31.10.2026 19:30Opernhaus, Dortmund
Fr, 06.11.2026 19:30Opernhaus, Dortmund
Fr, 13.11.2026 19:30Opernhaus, Dortmund
Sa, 21.11.2026 19:30Opernhaus, Dortmund
Sa, 12.12.2026 19:30Opernhaus, Dortmund
Do, 17.12.2026 18:00Opernhaus, Dortmund
Do, 17.12.2026 19:30Opernhaus, Dortmund
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SPIELORTE
19.09.2026 - 10.04.2027Opernhaus, Dortmund27 x
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