Triumphale, deutschsprachige Erstaufführung des Musicals über die Aids-Katastrophe der 1980er und 1990er Jahre mit dem "Who's who" der deutschsprachigen Musicalszene.
Ein wirklich unterhaltsamer Abend mit berührender Geschichte, eingängiger Musik, bunt-glitzernden Kostümen und ansprechenden Choreographien steht den Besuchern von "Kinky Boots" bevor. Das ist rundherum gutes Entertainment gänzlich abseits vom großen technischen Brimborium, das Musicals hierzulande immer als Event besonderer Güte auszeichnen soll – doch ein Besuch lohnt sich dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen. Da ab Herbst 2018 laut einer Casting-Ausschreibung bereits "Ghost - Das Musical" für das Operettenhaus vorgesehen ist, muss "Kinky Boots" deutlich vor Ende des ersten Spieljahres seine Pforten in Hamburg schließen.
Die schaurigste Familie der Fernsehgeschichte erobert die Bühne. Der Zeltpalast Merzig bringt das erfolgreiche Broadway-Musical "The Addams Family" nach Deutschland. Auch wenn das Stück selbst eher Mittelmaß ist, lohnen die Regie von Andreas Gergen und das brillante Ensemble um Uwe Kröger den Besuch.
Auch 50 Jahre nach seiner Premiere erfreut sich das Hippie-Musical großer Beliebtheit. In Amstetten steht es nach 2007 zum zweiten Mal auf der Bühne. Es inszeniert Alex Balga, die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Christian Frank. Der als Berger angekündigte Drew Sarich wird durch Michael Souschek ersetzt. Oliver Arno ist als Claude zu sehen, Marjan Shaki als Sheila.
Musical, Oper oder beides? "Schikaneder" erinnert in seiner Partitur und dem Gesang stark an die Oper "Die Zauberflöte" und vereint damit Elemente aus beiden Genres. Die hochwertige Produktion legt den Fokus auf Musik und Gesang; die Zuschauer werden in eine andere Epoche versetzt. Wie in so mancher Oper plätschert die Handlung allerdings seicht dahin.
Milchmann Tevje träumt von einem besseren Leben für sich und seine Töchter, hadert dabei immer wieder mit dem Schickal und verliert dabei doch nicht den letzten Funken Humor.
Jeanne d'Arc wurde im 15. Jahrhundert zur Legende, als es ihr gelang aufgrund himmlischer Visionen den französischen Soldaten zu mehreren Siegen im Hundertjährigen Krieg zu verhelfen. Schauspielerin und Sängerin Maricel Wölk hat ein Musical über die junge Frau geschrieben, in dem laut Ankündigung der Zwiespalt zwischen der Erfüllung ihres visionären Auftrags und ihrer irdischen Liebe im Mittelpunkt steht. Die ursprünglich für Februar 2016 angekündigte Premiere wurde zunächst auf Juni 2016 verschoben. Nach Bekanntgabe der Cast im März 2016 wurde die Produktion abgesagt.
Für ca. einen Monat gastiert Broadway-Sängerin Shoshana Bean, die Idina Menzel als Elphaba in "Wicked" ablöste, mit einem Mix aus Musical und Pop in der Singers Lounge, anschließend kommt sie in den deutschsprachigen Raum.
Mit der Deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway-Musicals "9 to 5" treffen die Produzenten Musik und Theater Saar ins Schwarze. Geboten wird zweieinhalb Stunden Feel-Good-Stimmung mit exzellenten Darstellern und einem abwechslungsreichem Bühnenbild. Lediglich die Akustik verhallt im Zelt.
Werner Sobotka inszeniert das 1958 uraufgeführte Musical von Mary Rodgers (Musik), Marshall Barer (Buch und Texte) sowie Jay Thompson und Dean Fuller (Buch) für das Theater der Jugend Wien. Die Übersetzung stammt von Sonja Martin und Frank Bücheler. Auf der Bühne stehen u.a. Jana Stelley ("Xanadu") und Julian Looman ("Der Schuh des Manitu").
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...