Der Musicalklassiker "Grease" ist auch über 50 Jahre nach seiner Uraufführung immer noch Kult, wissen die Intendanten des Theaters Dortmund. Die Idee, die Handlung in einen nostalgischen Rahmen zu setzen, geht voll auf: Mit einem hohen Anspruch an Ästhetik und künstlerischem Ausdruck treten Stars ihres Genres hinter der Show ein Stück weit zurück, was dem mitreißenden Effekt der Inszenierung nicht schadet.
Mit seiner hochkarätig besetzten Inszenierung von "Hairspray" ist Erik Petersen am Theater Bonn ein rundum stimmiger Unterhaltungsgarant gelungen, der die etablierten Seh- und Hörgewohnheiten dieses modernen Musicalklassikers durch selten gegangene Regiewege herausfordert.
Musical- und Gruselfans kommen in der Halloweennacht beim alljährigen Mitternachtsball nach einer Idee von Andreas Luketa und Markus Tüpker voll auf ihre Kosten. Dieser sehr kurzweilige und abwechslungsreiche sechsstündige Musicalmarathon lebt von Musicalhits, die von Koryphäen ihres Genres interpretiert und hervorragend von der siebenköpfigen Live-Band unter der Leitung Christoph Böneckers begleitet werden. So kommt das Bühnenspektakel auch im siebten Jahr weitgehend ohne Chi-Chi in der Optik aus und ist dennoch alles andere als enttäuschend: Der eigentliche Star des Abends ist die Musik.
Das Theater Dortmund schafft mit Gil Mehmerts Inszenierung einen vielschichtigen Musicalabend, in dem vor allem die homogene Cast brilliert, die wie ein Uhrwerk ineinandergreift.
Inzwischen wagen sich immer öfter Stadttheater an das opulente Ensemble-Musical von Maury Yeston und Peter Stone. Die Produktion in Solingen ist eine Kooperation der Folkwang Universität der Künste. Für die orchestrale Begleitung sorgen die Bergischen Symphoniker; auf der Bühne stehen Studierende der Folkwang Universität sowie Gäste.
Der Musical-Klassiker über das Berlin zwischen den wilden Zwanzigern und dem heraufziehenden Schatten des Faschismus. Übernahme der Produktion der Volksoper Wien, die dort im September 2019 Premiere hatte.
Cole Porters unverwüstliche Ozean-Passage auf der "MS America" von 1934 kommt in einer Neuinszenierung als Koproduktion des Theater und Konzerthaus und der Folkwang Universität der Künste auf die Bühne.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...