Evan Hansen, ein Außenseiter an seiner Schule, verzettelt sich in einem selbst initiierten Lügengeflecht, das ihm zwar viel Aufmerksamkeit beschert,...
Das mehrfach preisgekrönte und mit acht Tony-Awards ausgezeichnete Broadway-Erfolgsmusical kommt zum ersten Mal nach Bonn auf die Bühne des Jungen Theaters: Eine Coming-of-Age-Story von mehreren Teenagern, die nach Liebe und Nähe suchen, von der Zukunft träumen, philosophieren, rebellieren, an sich selbst zweifeln, daran verzweifeln, Fehler machen und deren Konsequenzen tragen müssen. Das Drama zeigt die zerstörerischen Folgen von Unwissenheit, Unterdrückung und fehlender Kommunikation zwischen den Generationen.
Wer kennt es nicht: Das alte Lied von der rebellischen Jugend wird in Karl Absengers Anatevka zwar nicht neu vertont, geht aber dennoch ins Ohr – denn die Bonner Inszenierung balanciert gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen Komödie und Tragödie, unterhält und bestürzt, ist eingehend und kurzweilig zugleich. Ein wuchtiger Abend im leichten Gewand.
Vorsicht bissig: Die kannibalische Killerpflanze aus dem "kleinen Horrorladen" ist in der trashigen B-Movie-Kultur bereits legendär. Dass dieser Evergreen auch auf der Bühne noch keinen Staub angesetzt hat, beweist nun Bonns Regisseur Erik Petersen, dessen fetzige Inszenierung nicht nur musikalisch den nötigen Verve mitbringt, sondern auch den sozialkritischen Hintersinn der Persiflage im Auge behält.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...