Andrew Lloyd Webbers Rockoper erzählt die letzten sieben Tage im Leben Jesu aus Sicht von Judas. Das Stück ist nicht nur ein Lehrstück biblischer Geschichte, sondern auch eine Satire auf den allgegenwärtigen Starruhm. Die Burgfestspiele Jagsthausen zeigen die neue deutsche Fassung von Timothy Roller (2023).
Wie man aus dünnen, vorhersehbaren Handlungssträngen mit einem grandiosen Cast in einer starken Inszenierung (Alex Balga) mit knackigen Choreografien (Natalie Holtom) und einer sehenswerten Ausstattung (Sam Madwar, Mara Lena Schönborn) einen rundum begeisternden Musical-Abend zaubern kann, beweist beeindruckend diese Tournee-Produktion des Jukebox-Musicals voller bekannter 1980er-Rockhymnen.
Wenn sich Disney und Stage Entertainment zusammentun, um einen der erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten in ein Musical zu verwandeln und Sabrina Weckerlin die Hauptrolle übernimmt... dann kommt – entgegen vieler Erwartungen – leider nicht zwingend ein überzeugender Musicalabend heraus. Das liegt auch an den überbordenden visuellen Effekten, die nur sehr gelegentlich verzaubern und in denen die oftmals alberne Inszenierung über weite Strecken untergeht.
Das Frühwerk von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice erzählt die letzten sieben Tage im Leben von Jesus von Nazareth nach. Bereits vor der Uraufführung auf der Bühne wurde "Jesus Christ Superstar" 1970 als Konzeptalbum mit Deep-Purple-Sänger Ian Gillan (Jesus) und Murray Head (Judas) veröffentlicht. Aus Anlass des 50. Jubiläums im Jahr 2020 wird in Salzburg diese Produktion mit der ArtRock-Band BLANK MANUSKRIPT in englischer Originalsprache gezeigt.
Das Le Théâtre zeigt ab Dezember 2019 das 80s Rock-Musical "Rock of Ages" mit deutschen Dialogen und Songs in Originalsprache als Schweizer Erstaufführung.
"Bat Out Of Hell" ist eine Show, bei der die Meinungen so weit auseinander klaffen, wie im Musical die Kluft zwischen den verfeindeten "The Lost" und "Falco Industries". Fans der eingängigen Rock-Musik von Jim Steinman kommen auf ihre Kosten, denn das Stück präsentiert die Songs in einer spannend arrangierten und gut orchestrierten Weise. Freunde einer stringenten, gut konzipierten Story werden sich nach wenigen Minuten abmelden, denn die Geschichte ist dermaßen konfus und abstrakt, dass man beinahe vom Nichtvorhandensein einer Handlung sprechen kann.
Ein wirklich unterhaltsamer Abend mit berührender Geschichte, eingängiger Musik, bunt-glitzernden Kostümen und ansprechenden Choreographien steht den Besuchern von "Kinky Boots" bevor. Das ist rundherum gutes Entertainment gänzlich abseits vom großen technischen Brimborium, das Musicals hierzulande immer als Event besonderer Güte auszeichnen soll – doch ein Besuch lohnt sich dennoch, oder vielleicht auch gerade deswegen. Da ab Herbst 2018 laut einer Casting-Ausschreibung bereits "Ghost - Das Musical" für das Operettenhaus vorgesehen ist, muss "Kinky Boots" deutlich vor Ende des ersten Spieljahres seine Pforten in Hamburg schließen.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...