Ein ungewöhnlicher Auftakt, ein radikal geänderter Schluss, untypische Rolleninterpretationen und eine Limousine, in der Evita bei ihrer Regenbogentour in den Zuschauersaal einrollt – es scheint, als hätten Regisseur Rainer Wenke und Dramaturgin Doreen Röder den Anspruch an sich gestellt, eine innovative Inszenierung des Andrew-Lloyd-Webber-Klassikers auf die Bühne zu bringen. Doch rundum stimmig ist das Ergebnis nicht.
Neun Jahre nach der Uraufführung in Wien ist das Musical aus der Feder von Michael Kunze und Sylvester Levay erstmals in einer Stadttheater-Produktion zu sehen. Davon sollten sich aber auch Großproduktion-Liebhaber nicht abschrecken lassen, denn was Intendant und Regisseur Ingolf Huhn hier auf die Bühne gebracht hat, kann sich sehen lassen.
Bühnenadaption nach dem gleichnamigen Kult-Film von Wolfgang Kohlhaase aus dem Jahr 1980. Tief in der DDR-Provinz träumt Ingrid vom schillernden Bühnenleben als Schlagerstar Sunny, doch der Ausbruch aus der tristen Alltagswelt ist nicht einfach.
Zehn Absolventen der New Yorker "High School of Performing Arts" am Scheideweg des Lebens: Erfüllen sich ihre Träume vom Erfolg auf den Brettern, die doch die Welt bedeuten sollen, oder zerplatzen sie wie Seifenblasen? Das auf dem gleichnamigen Film-Klassiker von Alan Parker basierende Pop-Drama in einer Inszenierung von Friederike Barthel.
Die "Magic Night..." bietet eine umfassende Zusammenstellung aktueller und älterer Tanz-Musicals. Überwiegend gute Gesangsleistungen und ein unsynchron auftretendes Tanz-Ensemble hinterlassen einen zwiespältigen Gesamteindruck.
Musical aus der Feder des israelischen Dramatikers Joshua Sobol. Der Schauplatz: ein jüdisches Ghetto im dritten Reich, wo Jakob Gens, Chef der jüdischen Ghettopolizei, ein Theater gründen will, um Moral und Lebenswillen der Menschen zu stärken.
Der Klassiker unter den Travestie-Komödien: Als Sohnemann Jean-Michel die engstirnigen Eltern seiner Zukünftigen einlädt, hängt beim schwulen Nachtclubbesitzer George und seinem Liebhaber Albin, dem Star der Travestieshow, zunächst der Haussegen schief. Das soll jedoch nicht das einzige Problem bleiben...
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...