Verhängnisvolle Begegnung am Silvesterabend 1929: Im Berliner Kit Kat Klub treffen die Nachtclubsängerin Sally Bowles und der amerikanische Schriftsteller Clifford Bradshaw aufeinander und verlieben sich. Allerdings kippt schnell die Stimmung am Ende der "Goldenen Zwanziger" und niemand kann sich mehr dem aufziehenden Nationalsozialismus verschließen. Faschismus und Antisemitismus vergiften die Gesellschaft.
Immer wieder wird behauptet, dass das Mittelalter eine trübe wie traurige Epoche gewesen sei. Das Gegenteil beweist Regisseur Matthias Thieme mit seiner Parodie der König Artus Sage am Theater Plauen-Zwickau, die gekonnt jeglichen Klamauk vermeidet. Auch dank eines spielfreudigen Casts gelingt "Spamalot" in Perfektion, wird allerdings von einer unzureichenden Tonanlage in Plauen ausgebremst.
Diese musikalische Biografie beschäftigt sich mit dem großartigen Poeten und Musiker Rio Reiser, der in einem Vierteljahrhundert zum KÖNIG VON DEUTSCHLAND aufgestiegen ist. Im Stück werden vor allem Rios Lieder und die politischen Aufbrüche der Republik lebendig.
In einem Pub treffen Helena und Bob aufeinander, feiern und haben betrunken einen One-Night-Stand. Per Zufall treffen sich beide am folgenden Tag wieder. Bob ist auf der Flucht vor seinem Boss, Helena vor der Hochzeit ihrer Schwester. Mit 15.000 Pfund von Bobs Boss feiern sie die ganze Nacht und merken, dass es noch nicht zu spät ist, das Leben zu ändern.
Für eine seiner Kernzielgruppen, Jugendliche in der Pubertät, bringt das Berliner GRIPS Theater eine Theaterfassung des Albums "BÜLOWSTRASSE" der deutschen Singer-Songwriterin LEA aus dem Blickwinkel einer suchenden Generation auf die Bühne. In Sigrun Fischers handwerklich soliden Inszenierung begleitet das Publikum die nach eigener Aussage "coolen Kids" Mila, Yasmin und Timur 24 Stunden lang durch ihren tristen Alltag. Letztendlich scheitert dieser Trip ohne Aussage an seinem dramaturgisch oberflächlichen Buch (Juri Sternburg) und den schwermütigen Kompositionen und Liedtexten.
Das Oratorium nach dem Monty-Python-Klassiker "Das Leben des Brian" verlangt den Verantwortlichen des Musiktheaters im Revier hinter und auf der Bühne einiges ab: Rund 40 Musiker:innen spielen die abwechslungsreiche Partitur und bieten einen fulminanten Klanggenuss. Orchester, Opernchor und Solist:innen bedienen in schneller Abfolge etliche musikalische Genres. Das Gesangsensemble zündet ein Feuerwerk an Pointen, das den Theatersaal zum Brodeln bringt. Die Gelsenkirchener Inszenierung wird den Ansprüchen, die "Not The Messiah" an das Produktionsteam und die Künstler:innen stellt, in allen Punkten überaus gerecht!
Schüler aus allen drei Ausbildungsjahrgängen der Stage School präsentieren an diesem Abend ihr Können in kleinen Szenen aus Bühnenwerken, Eigenchoreografien...
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...