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Kiez-Musical

Swinging St. Pauli

The Swing is On


Nach der umjubelten Uraufführung im Herbst 2001 ist das Musical "Swinging St. Pauli" an seinen Geburtsort, den Spielbudenplatz in Hamburg, zurückgekehrt. Diesmal allerdings nicht ins Schmidts Tivoli, sondern als Gastspiel zu den Nachbarn ins St. Pauli Theater. Anschließend geht es weiter auf Tournee. "Swinging St. Pauli" hat hat sowohl lustige als auch melancholische Momente zu bieten, die sich gut abwechseln.

(Text: Dominik Lapp)

Letzte bekannte Aufführung:03.03.2007


Das Stück mit der Musik von Martin Lingnau und den Texten von Heiko Wohlgemuth und Edith Jeske wurde in den vergangenen fünf Jahren erfolgreich weiterentwickelt. Unter dem Titel "Swinging Berlin" war es mit großem Erfolg in Berlin und Bremen zu sehen. Auch eine Deutschland-Tournee hat "Swinging St. Pauli" bereits hinter sich. Teilweise stehen wieder die Darsteller der Uraufführung auf der Bühne, doch diesmal in anderen Rollen. Bühnenbildnerin Anja Imig schafft mit einfachen Mitteln eine schöne Atmosphäre. Da wird zum Beispiel der Bühnenboden aufgeklappt, um einen Luftschutzkeller entstehen zu lassen, und eine drehbare Wand lässt aus Leo’s Bar schnell ein Hinterzimmer werden. Die Kostüme von Frank Kuder sind, der Zeit entsprechend, sehr schlicht gehalten.

Aufgrund der dramatischen Handlung ist "Swinging St. Pauli" ein sehr anspruchsvolles Musical: In den Kriegswirren des Jahres 1941 trifft sich auf St. Pauli eine Gruppe Jugendlicher, die so genannten Swing Kids, um den Krieg einmal zu vergessen und stattdessen in Leo's Bar zu Swingmusik zu tanzen. Als eines Tages die junge Jüdin Emma Löwenstein (Michèle Connah) bei Barbesitzer Oscar Leonhardt (Nik Breidenbach) auftaucht und ihn um Hilfe bittet, spitzt sich die Lage zu. Prompt verliebt sich Max Waldeck (Benjamin Zobrys) in Emma, jedoch ohne ihr Geheimnis zu kennen. Den Jugendlichen flattern die Frontbefehle ins Haus, die erste Liebe wird plötzlich zur teuflischen Bewährungsprobe, und letztendlich gibt es sogar zwei Tote unter ihnen zu betrauern.

Ein wahres Urgestein bei "Swinging St. Pauli" ist Nik Breidenbach, der bereits bei der Uraufführung die Rolle des Fritz Berg verkörperte. Inzwischen ist er älter geworden und stimmlich wie schauspielerisch gereift, so dass er nun als Oscar Leonhardt auf der Bühne steht. Breidenbachs Schauspiel ist perfekt, seine Stimme makellos. Besonders schön ist, dass er seine ganz eigene Interpretation der Rolle gefunden hat und somit weder Bernhard Hofmann noch Helmut Baumann kopiert, die diese Rolle vor ihm gespielt haben. Neben Nik Breidenbach steht auch seine Schwester Dörthe auf der Bühne. Bei "Swinging St. Pauli" schlüpft sie in die Rolle der Beate Stenzel, die sie stimmlich und schauspielerisch sehr gut präsentiert. So lässt sie bei der Rollengestaltung eine klare Linie erkennen: Am Anfang noch das brave Mädchen, am Ende eine junge Frau mit gestärktem Selbstbewusststein.

Ein weiterer Darsteller der Uraufführung ist Benjamin Zobrys, der damals den Heini Koch gab, inzwischen aber als Max Waldeck agiert. Zobrys ist außerdem für die rasante Choreografie verantwortlich, die von dem kleinen Ensemble gut umgesetzt wird. Stimmlich begeistert er in jedem Song, schauspielerisch ist er voll und ganz bei der Sache. Er gibt den Max frech und wiederum charmant, weswegen ihm auch Michèle Connah als Emma Löwenstein sofort erliegt. Diese hat ihre Rolle von Jasmin Madwar übernommen, die die Rolle 2001 kreierte und den Maßstab sehr hoch setzte. Glücklicherweise weiß Michèle Connah das Premierenpublikum zu begeistern und erzeugt mit ihrem "Lied für dich" eine unglaublich fesselnde Atmosphäre im Zuschauerraum. Auch ihr Solo "Kann man denn so gehen" bietet sie souverän mit gefühlvoller Stimme dar. Die Grand Dame der Inszenierung ist ganz klar Charlotte Heinke in der Rolle der Alberta Bitler. Sie macht eine gute Figur, überzeugt tänzerisch, schauspielerisch und zeigt eine Powerstimme in ihrem Solo "If you find a good man".

Die achtköpfige Band unter der Musikalischen Leitung von Markus Voigt spielt sich mit viel Drive mühelos durch die Partitur von Martin Lingnau. Die Musik ist mitreißend, bietet von Swing bis hin zu gefühlvollen Balladen ein abwechslungsreiches Programm. Überzeugende Darsteller, flotte Rhythmen und eine packende Story stehen für einen lohnenden Musicalbesuch.

(Text: Dominik Lapp)




Verwandte Themen:
Produktion: Swinging Berlin - Tanzen verboten (Komödie am Kurfürstendamm Berlin)
News: "Swinging St. Pauli" auf Reisen (06.05.2004)
Lexikon: Swinging St. Pauli



Besetzung

Oscar LeonhardtNik Breidenbach
Emma LöwensteinMichèle Connah
Heini Koch Jan Radermacher
Max WaldeckBenjamin Zobrys
Fritz BergJanko Danailow
Alberta BitlerAnke Fiedler
Beate StenzelDörthe Breidenbach
Günther Hundt/Kalli KochJo Kappl
Arnold Stenzel/PaulTorsten Hammann



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


11 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


TOTALE BEGEISTERUNG

31.12.2009 -

green


tadelloses stück

31.12.2009 - Eines der bestens Musical in Hamburg.

Kitz 70


Schmää

17.02.2007 - Diese Show hat mir net so gefallen-da gab es bessere Inszenierungen! Auch die Besetzung hätte ich mir besser Vorstellen können!

Josu


Fantastisch

02.02.2007 - Eine rundherum gelungene Show. Mehr davon, bitte!

manamanah


Swing heil!

30.06.2006 - Eins der besten Musicals überhaupt!
War eben das dritte Mal da und ich liebe es wie beim ersten Mal!

Zum Kommentar vom 20.02.05 ... ich saß vor Ihnen und fand es sehr störend. Die Schaupiele fanden das nicht lustig, sie weigerten sich sogar unter diesen Störungen herauszukommen, da es echt penetrant war!

Ansonsten: Das Musical hat auch noch ein Jahr später Top Qualität und Benny Zobrys ist ein echt umwerfender Schauspiele und Max Waldeck!

Laura


Meine absolute Lieblingsshow!

11.02.2006 - :o)

Christine


Tolles Stück

23.01.2006 - Dieses Musical ist klasse, gar keine Frage! Es beinhaltet genau die richtige Mischung an Humor und tragischen Momenten. Immer wieder bleibt einem das Lachen im Hals stecken....
Und dann kriegt man hier auch noch einige wirklich schöne Stimmen zu hören: Michele Connah, Tanja Roll, Heiko Wohlgemuth.... alle sehr hörenswert!

Meikel


Theater vom feinsten

20.03.2005 - EIn tolles Stück mit klasse Ensemble. Leider ist das Bühnenbild doch sehr mager und teilweise echt schlecht. Das ist schade, trübt die Sache aber nicht direkt. Wunderbare Darsteller - viele bereits im hamburger Schmidt's Tivoli dabei - und super Stimmung, schwankend von lustig bis bedrückend. Vor allem das Ende gelang plausibel bewegend.

Hardy


Perfekte Tpurinszenierung

09.03.2005 - Nach mehreren Besuchen der Originalversion in Hamburg war ich sehr auf die Tour-Version gespannt. Dort vereinten sich Originalbesetzungen und neue Darsteller in einem anderen - als dem gewohnten - idealem Bühnenbild um bei perfekt aufgespieltem Swing eine Geschichte zu erzählen, die einen betroffen und nachdenklich macht - und dennoch gute Laune verbreitet. Eine "MUST-SEE-SHOW"!

A good man


Aufführung in Elmshorn

20.02.2005 - In eurer Aufführung geht wirklich der Swing, aber wenn man denn mit swingen möchte ist dieses nicht erwünscht oder wie sollen wir den Rausschmiss von gestern,19.02.05 deuten? Nun sagen sie mal bitte was so schlimm war, dass wir uns die Aufführung nicht bis zum Schluss ansehen durften! Es war einfach nicht der Standart den sie kennen es hatte etwas mit Spass zu tun, aber die Spiesser kennen dieses Wort ja gar nicht! Also meiner Meinung nach war es nicht Notwendig dieser Raussschmiss! Und die Schauspieler fanden es auch gut, ich glaube nicht das sie etwas dagegen hätten! Also nicht mehr im Theater auftreten, sondern irgendwo wo man mit swingen kann!

Punk


Kiez-Musical

20.02.2005 - Swinging St. Pauli hält was es verspricht. Darsteller in Supermischung mit großer künstlerischer Leistung. Emma ein neues Mitglied der Truppe übernimmt ihren Part zu 200%.
Auch die anderen Darsteller haben diese Superleistung erreicht. Und obwohl Sie dieses Stück so lange in Hamburg gespielt haben, haben Sie ihre Freude und Lust an diesem Stück noch gesteigert.
Die Leistung überzeugt.

Birgit


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