Solide Stadttheater-Inszenierung von Sondheims Musical-Thriller, die sich stark an die Original-Broadwayfassung anlehnt. Und insbesondere an einem lahmenden Orchester kränkelt.
Schwarz ist der Humor, den der Komponist Steven Sondheim in seinem frechen, vollkommen "unkorrekten" und musikalisch höchst anspruchsvollen Musical entwirft: Barbier Sweeney Todd geht den Weg vom Rächer aus Moral zum kalten Massenmörder so konsequent, wie Richter Turpin konstant bestechlich bleibt und Mrs. Lovett geschäftstüchtig.
Die Studenten der German Musical Academy präsentieren Stephen Sondheims düsteres Werk in einer Inszenierung ihres Schulleiters Sascha Wienhausen. Im London des 19. Jahrhunderts verschwinden mysteriöserweise einige Kunden in Benjamin Barkers Barber Shop.
Stephen Sondheims wohl kontroversestes Stück in der Berliner Erstaufführung, inszeniert von Christopher Bond und unter der musikalischen Leitung von Koen Schoots. Die schwarze Komödie um Rache, Mord und Kanibalismus markiert die Musicalpremiere der Komischen Oper Berlin.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts galt London als eine der kältesten, finstersten Städte der Welt. Hierhin führt uns die Geschichte um Sweeney Todd, der als Benjamin Barker zu Unrecht verurteilt wurde und jetzt als entlassener Sträfling zurückkehrt, um nur noch seiner Rache zu leben.
Der Musical-Thriller "Sweeney Todd - The Demon Barber of Fleet Street“ läuft im New Yorker Lunt-Fontanne Theatre und begeistert die Zuschauer mit seiner mörderischen Geschichte, die nichts für schwache Nerven ist. Thomas Kails stimmige Broadway Revival-Inszenierung überzeugt dabei auf der ganzen Linie.
Ethan Freeman gehört zweifelsohne zu den großen Namen, die dem Genre "Musical" im deutschsprachigen Raum ein Gesicht und Profil verliehen haben. Kaum eine große Charakterrolle fehlt in seinem bisherigen Repertoire und zurecht feiert er auf der Bühne auch aktuell immer wieder große Erfolge. Im Rahmen seines derzeitigen Engagements in "Footloose" haben wir den beliebten Darsteller zu einem Interview eingeladen, das von seinen Wurzeln in den USA bis zu seinen neuesten Figuren seine verschiedenen Karrierestationen beleuchtet. Außerdem haben wir auch einiges über seine Kunst und sein Selbstverständnis als Mensch und Kunstschaffender erfahren…
Bettina Mönch ist in der Riege der deutschsprachigen Hauptdarstellerinnen ein großer Name, der in jeder neuen Spielzeit direkt auf mehreren Plänen in den unterschiedlichsten Ecken von Deutschland und Österreich zu finden ist. Als Charakterdarstellerin ist sie von den hiesigen Musicalbühnen erfreulicherweise nicht mehr wegzudenken. Ihr nächstes Engagement als Mrs. Lovett am Theater Dortmund unter der Regie ihres Ehemannes Gil Mehmert wurde erst kürzlich bekannt gegeben. Wir haben die sympathische Sängerin zu einem ausführlichen Interview getroffen, in dem sie uns einiges über ihre Ausbildung, die bisherigen Rollen, ihre Zusammenarbeit mit Mehmert und ihre bisherigen Karrierehighlights erzählt hat. Bettina verrät uns außerdem einiges von ihrem Verständnis von Dramatik und Komödie und warum sie den Begriff "starke Frauenrolle" nicht benutzt.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...