Das Theater Mönchengladbach eröffnet mit "Titanic – Das Musical" die neue Spielzeit. Dass die Titanic nie von ihrer Jungfernfahrt zurück gekehrt ist, ist weitgehend bekannt. Die Mönchengladbacher Produktion von Maury Yestons Ensemblemusical birgt Schwächen, die – genau wie der schicksalhafte Eisberg – nicht zu überwinden sind.
Komponist Rolf Kugel war in den 1970er und 1980er Jahren der König des "Grandprix de la Chanson", heute ESC. Um dort noch einmal teilnehmen zu dürfen, beschwört er die Hitgeister. Statt der etablierten Schlagerstars erscheint ihm Iggy Pop, der Godfather of Punk. Im Streit um die Hit-Hoheit gehen beide zurück auf Zeitreise in ihre goldenen Zeiten und liefern sich einen Pudelpunk Song Contest (PSC). Hier werden bekannte Schlager zu Punkrock-Nummern, während Rockiges im Schnulzengewand erklingt.
Da es in der Familie Bennet keinen männlichen Erben gibt, muss einer der fünf Töchter reich verheiratet werden. Das kümmert die jungen Frauen gar nicht. Sie gehen individuelle Wege, um glücklich zu werden.
In diesem szenischen Liederabend mit der Musik der britische Kultgruppe "Queen" feiert der Hausmeister eines abgewickelten Kaufhauses nach dessen Schließung im Kreise seiner Queens, wie er liebevoll die Schaufensterpuppen benennt. Plötzlich geschehen phantastische Dinge...
Sie erfahren plötzlich, dass Ihre verstorbene Mutter Spross einer Adelsfamilie und wegen einer Heirat unter Stand verstoßen wurde, und Sie die Chance hätten, Titel und Vermögen zu erben. Was würden Sie tun? Sich achselzuckend zurücklehnen und abwarten, bis die acht Personen, die vor Ihnen in der Erbfolge stehen, auf natürlichem Weg den Platz frei machen? Oder aber, Sie könnten dem Lauf der Dinge ein wenig auf die Sprünge helfen! Monty Navarro entscheidet sich für Letzteres und setzt damit die Maschinerie dieser pechschwarzen Komödie in Gang, denn natürlich läuft nicht alles wie geplant. Das ist für ein nicht allzu zart besaitetes Publikum ein großes Vergnügen.
Der Amerikaner Clifford Bradshaw besucht Berlin und amüsiert sich im berüchtigten Kit-Kat-Klub, wo er auf Sally Bowles trifft. Eine schicksalshafte Begegnung ohne Happy End. Im Gegenteil: Das Berlin der ausgehenden wilden Zwanziger gerät immer stärker in die Fänge des Faschismus.
Andrew Lloyd Webbers Musical-Drama über Stummfilmstar Norma Desmond, die nicht einsehen will, dass ihre Zeit in Hollywood vorbei ist, erfreut sich derzeit großer Beliebtheit auf deutschen Theaterbühnen. Für das Theater Krefeld-Mönchengladbach inszeniert Francois De Carpentries.
Wer kennt sie nicht: Songs, Duette und Ensembles aus Musicals wie "Miss Saigon", "The Secret Garden", "Les Misérables", "Otello darf nicht platzen", "Jekyll & Hyde", "Chess" oder "Sunset Boulevard"? Sie aller erklingen in dieser Musical-Gala.
Pandemiebedingt müssen beim TV-Sender NOVO im Frühjahr 2020 die Nachrichtensendung und die Late-Night-Talk-Show miteinander kooperieren - was nicht ohne Streit gelingt. Ulrich Proschka hat diesen Liederabend mit einem Stilmix aus Operette, Chanson und Pop entwickelt und bringt den Corona-Wahnsinn als alles andere als "neue Normalität" auf die Bühne.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...