Ulrich Wiggers bringt zum 100-jährigen der Freilichtspiele in Tecklenburg mit "Mamma Mia!" einen sommerlichen Feiergaranten in das Gemäuer der alten Burgruine. Völlig neu und modern arrangiert spricht die Inszenierung ein breites Publikum an. In sehr griechischem Look kommt schnell Urlaubsstimmung auf. Die Ma-Donna des Abends – Wietske van Tongeren – führt das Ensemble souverän den Abend hindurch an und singt und spielt sich in die Herzen der Zuschauer. Zwischenzeitige Standing Ovations, ein nahezu fortlaufendes Mitklatschen und -trällern stellt unter Beweis: "Mamma Mia!" kommt im neuen Kostüm mit den altbekannten und extrem aufwendig durchchoreographierten ABBA-Hits in der deutschen Fassung von Michael Kunze nach wie vor extrem gut an, wenn, wie hier, so viel Liebe zum Detail und die große Leidenschaft der durchweg professionellen Cast am Werke sind.
Auch 2024 steht das Kunze/Levay-Musical über das bewegte und bewegende Leben der Kaiserin "Sisi" in einer konzertanten Open-Air-Fassung im Ehrenhof des Schlosses Schönbrunn auf dem Spielplan. In die Rolle der Elisabeth schlüpft in diesem Jahr Annemieke van Dam, als der Tod steht erstmalig Gino Emnes auf der Bühne.
Das Jahr 2024 ist für die Freilichtspiele Tecklenburg ein besonderes Jubiläum: Deutschlands größte Open-Air-Musiktheaterbühne feiert ihr nunmehr 100-jähriges Bestehen mit Staraufgebot und den beliebten Musicals "Drei Musketiere" und "Mamma Mia!". Natürlich durfte die Saison nicht ohne die immer ausgebuchte Pfingstgala, traditionell seit Jahren unter dem Motto "Musical meets Pop", beginnen. Mithilfe der fantastischen Solisten, die sich allesamt bestens bei Stimme zeigen, gelingt Intendant Radulf Beuleke und Mitorganisator Sascha Krebs wieder ein starker Auftakt für den Musicalsommer.
Aller guten Dinge sind Drei: Zum dritten und laut Veranstaltern leider auch letzten Mal in dieser Form lud Show Slot eine Hand voll erlesener Musical-Stars der deutschsprachigen Szene in die My Ticket Jahrhunderthalle nach Frankfurt ein, um auf der XXL-Bühne die kleinen und großen Broadway- und West-End-Hits zu zelebrieren, die es bisher nicht hierher geschafft haben. Eine einmalige Gelegenheit für das Publikum, über den Tellerrand zu schauen und einen Einblick in die facettenreiche Musicalwelt außerhalb Deutschlands zu gewinnen. Die einzigartige "Musical Revolution" hätte es verdient, eine langjährige Institution in der Szene zu werden.
Eine überdimensionales Notenblatt mit dem handschriftlichen "Dies irae"- Auszug des Mozart- Requiems als Blickfang in der Bühnenmitte, etwas seitlich links davor eine imposante Treppen-Klaviatur: Schon der erste Blick auf das Tecklenburger Bühnenbild lässt es vermuten: Dieser "Mozart!" wird ganz anders als man ihn je zuvor gesehen hat. 15 Jahre nach der soliden, sehr traditionellen ersten "Mozart!"-Inszenierung von Cusch Jung ist es den Freilichtspielen Tecklenburg gelungen, die Erlaubnis der Vereinigten Bühnen Wien für eine Neuinszenierung zu erhalten.
Auch 2023 eröffnen die Freilichtspiele ihre Open-Air-Saison am Pfingst-Wochenende mit einer Gala-Veranstaltung, die Highlights aus Musical und Pop zu bieten hat. Dieses Jahr sind mit dabei u.a. Thomas Borchert, Roberta Valentini und Wietske van Tongeren.
Das "neue" alte Musical von Sylvester Levay und Michael Kunze überzeugt in St. Gallen durch vollen Orchestersound und großartiger Besetzung, enttäuscht aber mit einer schwachen Story. Vor allem die beiden hervorragenden Hauptdarstellerinnen trösten darüber hinweg. Nicht umsonst verneigt sich Sylvester Levay nach der Show am Premierenabend tief vor seiner Lady Bess, Katia Bischoff, die gemeinsam mit ihrer Gegenspielerin Wietske van Tongeren als "Bloody Mary" das Stück trägt.
Guido Contini, ein angesehener Filmregisseur, kämpft mit der Midlife Crisis – hin- und hergerissen zwischen drei Frauen, verfolgt von seiner Vergangenheit und nach drei Leinwand-Flops in einer Schaffenskrise. Zunehmend verschwimmen die Grenzen zwischen Guidos Gedanken, Erinnerungen und der Realität. Das Ineinandergreifen der verschiedenen Ebenen ist eine der Stärken dieser Inszenierung – abgesehen von dem atemberaubend guten Ensemble.
Einladung zum Jellicle Ball: Fast auf den Tag genau 36 Jahre nach ihrer deutschsprachigen Erstaufführung (24. September 1983) kehren Andrew Lloyd Webbers singende und tanzende Katzen nach Wien zurück.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...