In der Spielzeit 2027 werden die Luisenburg-Festspiele das Leben des berühmtesten und verzweifelten Liebhaber der Menschheitsgeschichte auf die Bühne bringen. Das neue Casanova-Musical des Librettisten Øystein Wiik wird in dieser Saison einmalig als so genanntes "Try Out" gezeigt. Hierbei handelt es sich um einen ersten szenischen Ablauf des Stücks zu Klavierbegleitung mit Ensemble, jedoch ohne Kostüm, Bühnenbild und Choreografie. Hiermit soll die vorliegende Endfassung bühnentauglich perfektioniert werden. Musikalisch enthält das Musical bekannte Songs von Joe Cocker bis Queen, aber auch Klassik von Mozart bis Offenbach sowie neue Kompositionen der Norwegerin Ingrid Bjørnov.
Auch in diesem Jahr steht im Rahmen der 'Lübecker Sommeroperette' wieder ein Best-of-Musical-Programm auf dem Spielplan, angekündigt wird eine Mischung aus Klassikern und aktuellen Stücken.
Ein wahrer Klassiker der Open-Air-Musicals findet in diesem Sommer zum ersten Mal seinen Weg auf die beeindruckende Felsenbühne der Luisenburg-Festspiele. Soweit so gut. Dieser "Jesus Christ Superstar" kann allerdings mit einer Besonderheit aufwarten: Die mittlerweile über 50 Jahre alte Übersetzung von Anja Hauptmann wurde durch eine neue Fassung von Timothy Roller ersetzt, die der gesamten Show einen modernen und zeitgemäßen Anstrich gibt. Zusammen mit einer klugen Inszenierung, großen stimmungsvollen Bildern, einem symbolischen Design und der großartigen Besetzung gelingt den Luisenburg-Festspielen eine tolle Wiedererweckung des Werks, das den Ruhm des Teams Andrew Lloyd Webber und Tim Rice einst besiegelt hat.
Der 2001 uraufgeführte Off-Broadway Erfolg ist eine bizarre Mischung aus Rockkonzert, Musical und Showbusiness-Satire. Hedwig - geboren als Hansel Schmidt in Ost-Berlin - tourt als Rock-n-Roll- und Drag-Queen durch die Lande und erzählt ihre ganz besondere Geschichte. Dabei ist sie Grenzgängerin zwischen Ost und West, zwischen den Geschlechtern und auf der Suche nach der wahren Liebe. Erstmals wird in Deutschland die neue Übersetzung von Roman Hinze und Johannes von Matuschka gespielt.
Der Musical-Dauerbrenner "Sister Act" mit Musik von Alan Menken überzeugt in Wunsiedel vor allem durch die grandiose Hauptdarstellerin und durch Glücksgriffe in der Besetzung einiger Nebenrollen. Die Produktion punktet allerdings nicht durchgängig.
Das auf Tatsachen beruhende Musical erzählt eine Geschichte aus der Jahr 1948: In der Tschechoslowakei haben die Kommunisten die Macht übernommen und versuchen die Menschen von ihren Fluchtplänen Richtung Westen abzuhalten. Der an der böhmisch-bayerischen Grenze stationierte Polizist Stanislav versucht seinen Landsleuten zu helfen, muss aber auch dem Geheimdienst Rechenschaft ablegen - ein gefährliches Doppelspiel....
Das kunterbunte Musical von Scott Wittmann und Marc Shaiman kann auf der großen Bühne des Nürnberger Staatstheaters nur bedingt überzeugen. Der Slogan der Show "Niemand stoppt den Beat" muss in Nürnberg eingeschränkt werden: Niemand stoppt den Beat – mit Ausnahme der Tontechnik und der überdimensionierten Bühnengröße. Übrig bleibt eine Show, die eigentlich so viel besser hätte sein können, aber letztendlich auch an der in weiten Teilen ideenlosen Inszenierung kränkelt.
Die Geschichte der morbiden Addams Family wird in Freiburg vom Team der Produktionen "Frühlings Erwachen", "13" und "Flokati" erarbeitet und mit zwanzig Jugendlichen aus Freiburg auf die Bühne gebracht.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...