Mel Brooks´ Musical-Parodie veralbert genüsslich Nazis, Schwule und die Musical-Szene. Ein verrückt-alberner Abend unter dem Hakenkreuz, der viel Spaß macht.
Die aus Comics und Filmen weltweit bekannte skurrile Familie Addams muss sich im Musical damit auseinander setzen, dass Tochter Wednesday heiraten will - und zwar einen ganz normalen jungen Mann, der so gar nichts Gruselig-Exzentrisches an sich hat...
Wenige Sekunden nachdem die Band die ersten Takte von "Simply the Best" angestimmt hat, öffnet sich der Vorhang – und da steht sie: den Rücken zum Publikum gerichtet, im legendären roten Minikleid und mit der berühmten wilden Wuschelmähne, bereit für ihren großen Auftritt. Nur durch diesen Anblick geraten die Zuschauer schon aus dem Häuschen – die Stimmung im Theater ist von Beginn an fabelhaft.
Tony liebt Maria - doch das Schicksal meint es nicht gut mit den beiden, da sie aus verfeindeten Gangs stammen... Leonard Bernsteins Musical-Klassiker wird in Dortmund von Gil Mehmert inszeniert. Dabei handelt es sich um eine Übernahme der Produktion des Theaters Magdeburg. Die Hauptrollen interpretieren Anton Zetterholm bzw. Philipp Büttner und Iréna Flury bzw. Sybille Lambrich.
Regisseur Róbert Alföldi hat die klassische Geschichte gehörig modernisiert und aus Peter Pan einen aufmüpfigen Lederjacken-Teenie mit einer Gang der verlorenen Jungen gemacht. Kapitän Hook ist eine Frau und lebt nicht auf einem Schiff, sondern in einer U-Bahn. Diese Interpretation bereitet Erwachsenen mehr Probleme als Kindern, die ihre Fantasie spielen lassen und trotzdem mitfiebern. Das Stück an sich ist eher ein seltsames Zwitterwesen aus Schauspiel und Musiktheater als ein richtiges Musical. Bernsteins Musikuntermalung ist aber sehr hörenswert.
Zum siebten Mal seit ihrem Bestehen präsentiert die TUFA Trier eine eigene Musicalproduktion - dieses Jahr geht es nach Baltimore ins Jahr 1962, wo der pummelige Teenager Tracy Turnblad um einen Platz in der berühmten Corny Collins Show kämpft.
Nach "Evita" im vergangenen Jahr setzt das Theater Trier erneut auf einen Klassiker und inszeniert das Flower Power-Musical "Hair" in der kommenden. Regie führt Gerhard Weber.
Zum 50jährigen Jubiläum leistet sich die Karl-Berg-Musikschule mit ihrer Musical School in Kooperation mit dem Lycée technique des Arts et Métiers Luxembourg, das für die Videoeinspieler sorgt, und dem Theater Trier eine ambitionierte Musicalproduktion. Das Ergebnis ist ein kurzweiliger Abend mit bemerkenswerten Sängern, aber auch vielen Schwächen.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...