Im Baltimore der frühen 1960er Jahre träumt der pummelige Teenager Tracey davon in der lokalen TV-Talentshow zu tanzen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Penny setzt sie sich für Gleichberechtigung ein und will die Beteiligung von schwarzen Tänzerinnen und Tänzer durchsetzen. Das Staatstheater Darmstadt über nimmt die Produktion vom Theater Bonn.
Der Kultfilm aus den 1980ern mit Dustin Hoffman in einer seiner bekanntesten Rollen eignet sich mit all seinem Witz, Camp und der seichten Geschichte bestens als unterhaltsam-kurzweiliges Gute-Laune-Musical. In einer sehenswerten Inszenierung von Gil Mehmert ist das Gärtnerplatztheater München der ideale Aufführungsort für die Europapremiere sowie deutschsprachige Erstaufführung dieses musikalischen Angriffs auf die Lachmuskeln.
Mit seiner hochkarätig besetzten Inszenierung von "Hairspray" ist Erik Petersen am Theater Bonn ein rundum stimmiger Unterhaltungsgarant gelungen, der die etablierten Seh- und Hörgewohnheiten dieses modernen Musicalklassikers durch selten gegangene Regiewege herausfordert.
Junge Menschen leben ihre Träume, kämpfen gegen die Verdrängung aus angestammten Quartieren, dröhnen sich mit Drogen zu und verlieren liebgewonnene Menschen durch heimtückische Krankheiten. Jonathan Larsons 1996 uraufgeführtes Musical, das sich in der Handlung locker an der Oper "La Bohème orientiert, ist 2024 aktueller denn je.
Gil Mehmerts Inszenierung von "Wüstenblume" über die Lebensgeschichte von Waris Dirie überzeugt, wühlt auf und hallt nach. Die stimmige Komposition von Uwe Fahrenkrog-Petersen wartet mit mehreren Songs mit Hitpotential auf. Eine starke Besetzung rundet den guten Gesamteindruck ab. Dem Theater St. Gallen ist in der Umsetzung dieser tiefgründigen Thematik wiederum eine ausgezeichnete Uraufführung gelungen. Ein Stück, von dem man nur hoffen kann, dass es bald auch an anderen Standorten zu sehen sein wird.
Das kunterbunte Musical von Scott Wittmann und Marc Shaiman kann auf der großen Bühne des Nürnberger Staatstheaters nur bedingt überzeugen. Der Slogan der Show "Niemand stoppt den Beat" muss in Nürnberg eingeschränkt werden: Niemand stoppt den Beat – mit Ausnahme der Tontechnik und der überdimensionierten Bühnengröße. Übrig bleibt eine Show, die eigentlich so viel besser hätte sein können, aber letztendlich auch an der in weiten Teilen ideenlosen Inszenierung kränkelt.
Gil Mehmert inszeniert im Sommer 2018 das Hippie-Stück aus dem Jahr 1967 in der Stiftsruine. Seit der deutschsprachigen Erstaufführung in München 1968 sind 50 Jahre vergangen. Für die Choreografie sorgt Melissa King, die musikalische Leitung liegt in den bewährten Händen von Christoph Wohlleben.
Es ist aus der deutschen Musicallandschaft nicht mehr wegzudenken. Seit mittlerweile 12 Jahren lockt das Magdeburger DomplatzOpenAir jeden Sommer scharenweise Musicalbegeisterte von nah und fern an. In diesem Jahr holt Regisseur Ulrich Wiggers "Chicago" in die Stadt – und erfindet den Musicalklassiker komplett neu. Die aufwändige Inszenierung trifft den Zeitgeist und ist die Reise nach Magdeburg absolut wert!
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...