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Grusical

Tanz der Vampire

Neuinszenierung


© Andreas J. Etter
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Professor Abronsius und Alfred beim Song "Wahrheit" auf Spinning-Rädern im Sanatorium? Was sich im ersten Moment unglaublich anhört, ist nur einer von diversen zündenden Regieeinfällen. Bei der überzeugenden Neuinszenierung wird "Tanz der Vampire" in St. Gallen - unter Berücksichtigung der Stimmigkeit des Originals - behutsam entstaubt und erhält damit neuen Biss.

(Text: Hardy Heise)

Premiere:18.02.2017
Rezensierte Vorstellung:18.02.2017


© Andreas J. Etter
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Die Original-Version von "Tanz der Vampire" läuft seit Oktober 1997 nahezu unverändert und quasi nonstop im deutschsprachigen Raum. Aber, wie die Vampire singen: "Ewigkeit ist Langeweile auf Dauer." Und so erfährt diese erste freie Inszenierung des Stückes neue Impulse, um erst gar keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Mit Produktionen wie "Avenue Q", "Der Graf von Monte Christo" und "Artus – Excalibur" hat sich das Theater St. Gallen als eine der führenden Bühne für Musicals abseits der Großproduktionen entwickelt. Hier wird sehr hochwertige und mit Long-Run-Produktionen vergleichbare Qualität gezeigt. Die Erwartungen an diese neue Version von Romans Polanskis Vampir-Satire waren daher hoch gesteckt.

© Andreas J. Etter
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Diejenigen, die schlimme Befürchtungen hatten, können beruhigt sein, denn Handlung, Songs und Texte bleiben unverändert. Regisseur Ulrich Wiggers interpretiert die Geschichte neu und macht aus dem Wirtshaus der Chagalls ein Sanatorium und platziert dies im Schloss des Grafen von Krolock. Damit findet die gesamte Handlung in einem Gebäude statt. Poster von "Twilight" und "Vampire Diaries" zieren die Wände von Sarahs Teenie-Zimmer, was ihre Anziehung zu den Blutsaugern greifbarer macht. Passend dazu ist die Frisur des Grafen optisch dem Vater aus "Twilight" nachempfunden. Dazu spielt das Stück in der heutigen Zeit, wo sich die Vampire derart angepasst haben, dass ihnen Tageslicht nichts mehr anhaben kann. Sie leben also mitten unter uns und sind nur manchmal durch sehr helle Augen ohne Iris und natürlich durch ihre langen Eckzähne zu erkennen. Unter diesen Voraussetzungen inszeniert Graf von Krolock eine Show für Professor Abronsius, so wie dieser die Vampirwelt klischeehaft erwartet.

Bei den Darstellern wurde sorgfältig aus Vampir-erfahrenden und "frischem Blut" ausgewählt. Der Cast überzeugt durch die Bank mit kraftvollen Stimmen und nuanciertem Spiel. Als Graf von Krolock zeigt Thomas Borchert eine reife Leistung. Er singt auch in den tiefen Tönen brillant und legt mehr Gefühl und Leidenschaft in die Rolle als bei seinen bisherigen Interpretationen. Bei "Totale Finsternis" begleitet er Sarah am Piano, was zusammen mit den Kerzen darum triefender 80er-Kitsch at its best ist.

© Andreas J. Etter
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Star der Aufführung ist allerdings Sebastian Brandmeier als stets mit Tippelschritten schreitender Professor Abronsius. Er wurde hier nicht auf alt maskiert, vermittelt diese Illusion jedoch alleine durch Mimik und Körpersprache. Besonders gelungen ist die "Wahrheit"-Szene und wenn er sich aufrichtig freut, dass mit Krolock wenigstens ein anderer sein Buch gelesen hat.

In der gesanglich und schauspielerisch anspruchsvollen Rolle der Sarah stellt Mercedesz Csampai den Wandel vom naiven, schwärmenden Teenie zur resoluten Vampirin anschaulich dar. Ihre Spitzentöne sind famos, jedoch kann sie dieses Niveau nicht durchgängig halten. Tobias Bieri gibt einen sympathischen, weniger unbeholfenen Alfred, der seinen Lehrmeister hier vor lauter Angst in der Gruft-Szene anlügt, in dem er behauptet, der Graf und sein Sohn würden in den Särgen liegen, während sich die beiden am Bühnenrand - nur vom Publikum sichtbar - köstlich über die trotteligen Wissenschaftler amüsieren. Dadurch wird bereits in dieser Szene deutlich, dass die Vampire alles kontrollieren.

Die Chagalls werden von Jerzy Jeszke und Anja Wessel gespielt. Jeszke hat bereits in zahlreichen Vorstellungen der Großproduktion bewiesen, dass er perfekt in die Rolle des jüdischen Wirtes passt. Neu und überaus amüsant ist das Befestigen des zweiten Bretts an der Tür seiner Tochter mit dem Akkuschrauberer und, dass er die Tarnung des Professors als Kerzenleuchter nicht bemerkt, wenn er an ihm vorbeiläuft. Wessels mütterliche Rebecca im grünen Kostüm mit schwarzem Spazierstock ist von Kostüm und Maske her wesentlich attraktiver dargestellt als die Original-Figur. Sie hat als resolute Chefin im Sanatorium klar die Hosen an, zerbricht dann allerdings am Tod ihres Mannes.

Als schwuler Grafensohn Herbert findet Christian Funk mit blonden langen Haaren genau die richtige Dosis an Extrovertiertheit und übertriebener Affektiertheit, um seine Rolle nicht zur Karikatur verkommen zu lassen. Er steht als Kronprinz zwischen seinem Vater und den anderen Vampiren, was er durch seine Größe und sein ausdrucksstarkes Mienenspiel vermittelt. Deutlich aufgewertet wurden die Rollen von Magda und Koukol. Thomas Huber darf als Page des Grafen zwar weiterhin nur verständnislos nuscheln, er erscheint jedoch trotzdem fast wie ein Strippenzieher im Hintergrund. Vor dem Ball gibt er den Wissenschaftlern für das Publikum sichtbar die Kostüme - die Tasche des Professors ergattert er dabei allerdings nicht. Bekämpft er die Vampire ebenfalls? Sanne Mieloos Magda ist eine gertenschlanke, bewegungsfreudige und sehr präsente Angestellte von Chagall, die es sichtlich genießt, auf dem Ball mitzutanzen.

© Andreas J. Etter
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Hans Kudlich schuf eine Bühne mit diversen Auftrittsmöglichkeiten durch eine Empore hinten und ein nach oben verschiebbares Podium mit den Zimmern des Sanatoriums vorne, das auch auf dem Dach begehbar ist. Dazu gibt es zwei Sprungtürme an den Seiten, die zu einem alten Schwimmbad gehören und deren gekachelten Treppen von beiden Seiten in den Orchestergraben führen. Zum Pausenfinale wird die Tür von Krolock geöffnet statt geschlossen. Eine schöne Idee ist die überdimensionale Knoblauchzehe bei den Chagalls, aus der der Saft direkt gezapft wird. Wie bei "Bram Stokers's Dracula" und "Twilight" wird das Blut nach den Vampirbissen nun auch gegenseitig gesaugt, in dem der Beißende dem Gebissenen sein Handgelenk dafür anbietet. Dies verstärkt die Verbundenheit.

© Andreas J. Etter
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Die Kostüme von Franz Blumauer sind in der Alltagskleidung zeitgemäß und unauffällig. Zum Ball wird dann prunkvoll aufgefahren, bis es dann in Lack und Leder zum abschließenden Tanz geht. Der graue Pelzmantel, den Krolock der nackten Sarah umhängt, könnte aus "Jekyll & Hyde" entliehen sein. Sarahs traditionell rotes Ballkleid ist modern vorne bis zu den Knien ausgeschnitten. Unterstützt durch das Hausballett werden Jonathan Huors Choreografien rasant und teilweise atemberaubend ausgeführt. Gerade die "Rote Schuhe"-Szene um den Zwiespalt von Sarah hebt sich stark vom Original ab. Bei "Carpe Noctem" steht Alfred mehr im Fokus als gewohnt. Im zweiten Akt nähern sich die Bewegungen den bekannt zackigen Moves von Dennis Callahan an.

© Andreas J. Etter
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Musikalisch rockt die 15-köpfige Tanz der Vampire-Band unter der Leitung von Robert Paul die bombastische, zeitlose Musik von Jim Steinman gewaltig. Durch vier Streicher wird jedoch auch symphonische Musik geboten. Unbedingt zu erwähnen ist der wohlklingende, stimmige Sound, für den Thomas Strebel sorgt. Alle Darsteller sind einwandfrei zu verstehen und die Abstimmung mit der Musik ist erstklassig.

Die gesamte Produktion kann qualitativ mühelos mit aktuellen Großproduktionen mithalten. Durch die behutsame Neuinterpretation mit zahlreichen wirksamen und kreativen Ideen transferiert Ullrich Wiggers die Vampire unbeschadet ins 21. Jahrhundert. Obwohl sich bestimmt der ein oder andere Fan des Originals an dieser Version stören wird - das Experiment ist geglückt und das Theater St. Gallen hat wieder einmal alles richtig gemacht.

(Text: Hardy Heise)




Verwandte Themen:
News: Programm des Theaters St. Gallen 2017/18 (12.05.2017)
Hintergrund: Interview mit Christian Funk (14.04.2017)



Kreativteam

Buch und TexteMichael Kunze
Musik und zusätzliches MaterialJim Steinman
ArrangementsMichael Reed
OrchestrierungSteve Margoshes
Michael Reed
Musikalische LeitungRobert Paul
RegieUlrich Wiggers
ChoreografieJonathan Huor
BühneHans Kudlich
KostümFranz Blumauer
LichtMichael Grundner


Besetzung

Graf von KrolockThomas Borchert
SarahMercedesz Csampai
AlfredTobias Bieri
Professor AbronsiusSebastian Brandmeir
ChagalJerzy Jeszke
Ulrich Wiggers
MagdaSanne Mieloo
HerbertChristian Funk
RebeccaAnja Wessel
KoukolThomas Huber
Nightmare Solo 1Christoph Apfelbeck
Nightmare Solo 2Philipp Hägeli
TanzsolistenThomas Höfner
Vanessa Spiteri
Céline Vogt
EnsembleJuliane Bischoff
Silke Braas-Wolter
Celine Vogt
Anouk Roolker
Pamela Zottele
Vanessa Spiteri
Yvonne Braschke
Stefanie Fischer
Ana Sánchez Martínez
Genevieve O'Keeffe
Emily Pak
Christoph Apfelbeck
Philipp Dietrich
Gerben Grimmius
Nico Soller
Philipp Hägeli
Thomas Höfner
Hoang Anh Ta Hong
Alberto Terribile
Giulio Panzi
Lorian Mader


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Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Andreas J. Etter
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


6 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Sehr gute Inszenierung und tolles Ensembel

23.04.2017 - Eine sehr solide und optische schöne neue Inszenierung. Mit einem tollen Sebastian Brandmeir als Abronsius. Im Nachhinein hätte ich mir sogar eine stärkere Überarbeitung nach all den Jahren gewünscht.

TazMA (19 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Gelungene Neuinszenierung

20.04.2017 - Die Neuauflage der Vampire bietet in St. Gallen nun einen völlig neuen Blickwinkel auf das Stück. Die Verlegung des Spielortes in ein Sanatorium der heutigen Zeit mag im ersten Augenblick verwunderlich sein, funktioniert auf der Bühne jedoch tadellos. Da der erste Akt auch im Original wenig Überraschungen bietet und hauptsächlich im Wirtshaus spielt, ist auch hier der Handlungsort begrenzt, wird jedoch gut umgesetzt. Im zweiten Akt zeigen sich erst die richtigen Unterschiede. Schlafzimmer, Badezimmer, Bibliothek, Keller, Ballsaal – alles da und doch ganz anders, aber niemals unpassend. Immer wieder weiß Herr Wiggerts einen Kniff zu finden um die Szenen passend umzusetzen.

Die Choreografie wurde fast gänzlich erneuert und nur wenige Schritte aus dem Original übernommen. Die Tanzszenen sind allgemein gewagter und lassen einem ab und zu den Atem anhalten.

Die Kostüme sind durchgehend passend. Graf von Krolock ist mehr ein Verführer, Einstein ist verschwunden und wich einem moderneren Wissenschaftler im Akademiker-Stil. Alfred der Spießer mit Polo und Hemd darüber, Sarah im knappen Rock und Jeansjacke oder gerade Rebecca sind treffend umgesetzt. Ungewöhnlich auf Bildern, niemals störend im Theater.

Die Cast ist allgemein hervorragend besetzt, was sicherlich auch an der Erfahrung der meisten mit dem Stück liegt. Der Sound klingt voll und wuchtig wie es bei dem Stück sein muss.

Alles in allem ist es wirklich eine gelungene Neuinszenierung die einem einen ganz neuen Blickwinkel auf das Stück ermöglicht. Auch wenn es eine Gratwanderung sein mag, ist diese ohne einen Fehlschritt aus meiner Sicht geschafft worden.

Caveman (5 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Starke Stimmen - Neuinszenierung gute Idee - leider nicht konsequent umgesetzt

19.03.2017 - Als Tanz der Vampire Zuschauer der ersten Stunde - 1997 im Oktober das erste Mal in Wien und dann bei allen weiteren Produktionen war ich zusammen mit "Neulingen" und weiteren totalen "Vampir-Freaks" nun in zwei Vorstellungen am Freitag, den 17.03. und Samstag, den 18.03.2017 um zu schauen wie Ulrich Wiggers und das Team nach fast 20 Jahren das nun neu umgesetzt haben....

Eines vorneweg: Es ist keine totale Katastrophe geworden aber auch kein absoluter Hit - es liegt so mittelmäßig dazwischen - allerdings ist es für Fans interessant zu sehen wie die altbekannten Szenen nun im neuen Kostüm- und Bühnenbild wirken - ich sag mal so "Kopfkino" - da man ja nach all den Jahren genau weiß - so nun passiert dies und das...

Die Idee, Tanz der Vampire in einem Sanatorium spielen zu lassen ist eigentlich nicht schlecht - das Bühnenbild von Hans Kudlich ist zweckdienlich, man kann auch sagen - viel ist eigentlich nicht vorhanden - was nicht schlecht ist - nachdem hier aber auch viele Negativäußerungen auftreten, dass in der aktuellen Stuttgart Produktion "ein Bilderrahmen" zu wenig hängen würde oder ein Prospekt nicht die gleiche Farbe hätte wie anno dazumal kann man dazu nur sagen: Leute - St. Gallen lieber nicht besuchen - hier ist nix mit "Ausstattung" - hier ist es karg und nicht pompös...

Wenn Ulrich Wiggers das nur komplett durchgehalten hätte dann wärs wirklich was tolles, ergreifendes geworden - leider hat er nun doch "ein schlechtes Gewissen" bekommen und nicht radikal das Thema "SANATORIUM" Konsequent umgesetzt...

Sowohl beim Licht als auch in vielen Kostümen und auch in der Choreographie erinnert man sich doch in vielen Szenen stark an die "Schloss-Wirtshaus"-Version und das macht das Stück nicht zu etwas besonderem...

Das Ensemble und alle Akteure sind gesanglich und schauspielerisch einwandfrei besetzt - da gibt es nix zu meckern - Thomas Borchert als Graf von Krolock macht das wirklich exzellent - nur leider hat Franz Blumauer Kostüme entworfen (roter Mantel, brauner Mantel) die Thomas Borchert wieder in einen Ur-Grafen verwandeln der auch genauso gut in Stuttgart auftreten könnte - bei anderen Akteuren sind tolle heutige Kostüme zu bewundern aber es ist kein einheitlicher Kostümstil erkennbar - entweder man macht auf "traditionell" oder "modern" passend zum Kulissenbild "Sanatorium" das sehr stimmig ist...

Jonathan Huor hat wenige eigenständige Choreographien für das Sanatorium entwickelt - leider erinnern viel zu viele Choreos an die Stilbildenden von Dennis Callahan - so bei "Rote Stiefel", fast 1:1, "Ewigkeit", "Tanzsaal" und dem Finalen "TANZ DER VAMPIRE" das hätte man wirklich konsequent anders umsetzen müssen..

Ansonsten hat es mir persönlich sehr gut gefallen es gab tolle neue Aspekte in dieser Show und ich fand auch viele Ideen von Ulrich Wiggers echt gelungen - z.B. bei Totale Finsternis spielt Thomas Krolock auf dem Klavier - das wirkt total und finde ich Klasse...

die 11-Mann-Orchester-Band spielt fantastisch und beweist, dass auch ein TANZ DER VAMPIRE mit 11 Mann sehr gut klingen kann - da regen sich einige wegen 15 Musiker in Stuttgart auf - aber es passt die Musik kommt rockig und druckvoll herüber - der Ton ist auch sehr gut ausgesteuert man versteht jedes Wort...

Die Gruppe hat sich Meinungstechnisch total geteilt: Die Kult-Fans fanden es zum einen "katastrophal", ich und ein anderen Teil fanden es interessant und mutig wenn es konsequenter umgesetzt worden wäre und richtig Leid tat es mir um die Neulinge, die Tanz der Vampire noch nie gesehen haben - die vermissten alles was für sie "VAMPIRE" ausmachen - ein Schloss, ein Wirtshaus, die tollen Kostüme und Masken....aber die dürfen wieder mit nach Stuttgart im April und dann sind sie wieder "entschädigt" und freuen sich am Ende doch wahrscheinlich darüber zwei Versionen dieses Klassikers gesehen zu haben....

Maxim (44 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


GÄNSEHAUT!

22.02.2017 - Einfach ne tolle Produkion, genial neu interpretiert, hat das zeug zu nem neuen Original!
Unbedingt ansehen!

The_WiZ (8 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Die Vampire im Sanatorium

22.02.2017 - Herr Wiggers hat Tanz der Vampire neu erfunden. Und mit "neu" meine ich: "richtig neu". Das Gute vorab: Texte und Musik sind unverändert. Danach das Bessere: Mehr Orchester und eine Traum-Cast. Und das Beste am Schluss: Handlung und Charaktere spielen in der heutigen Zeit. Erfrischend neu und mit kreativen Ideen, die für zwei Inszenierungen gereicht hätten.
Sogar die Darsteller interpretieren Ihre Figuren moderner. Borchert scheint wie verwandelt und kokettiert mit dem neuen Bühnenbild und den neuen Requisiten.
Den Time Warp ins 21.Jahrhundert hat Wiggers konsequent und kompromisslos angelegt, aber doch so behutsam, dass Texte und Figuren nach wie vor passen und sich harmonisch in die Inszenierung einfügen.
Die völlig neue Interpretation des Polanski-Stoffes ist sehr gut gelungen.
Die Frage: "Ist die neue Version besser?" ist für mich die falsche Frage. Ich jedenfalls nehme die Versionen, wie sie kommen und freue mich über jede neue Aufführung - egal ob classic oder innovated.

just-marc (erste Bewertung)


Miserabel

19.02.2017 - Aha und das soll TDV sein? Die Orginialversion ist viel besser! Warum macht man so ein Klamauk ? Warum diese komische Kostüme!

Premieren Publikum war laut, weil es allen angeblich gefallen hat!

Musicaltrine (2 Bewertungen, ∅ 2.5 Sterne)


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Handlung
Der spleenige Professor Abronsius reist mit dem nervösen Studenten Alfred nach Transsylvanien, um die Existenz von Vampiren nachzuweisen. mehr

Weitere Infos
Roman Polanski, auf dessen Film aus dem Jahr 1967 die Show basiert, führte auch für die Musicalfassung Regie - und überraschte mit einer auch visuell starken Umsetzung, die nie an die Kopie eines Filmes erinnert. Uraufgeführt wurde die Musicalfassung am 4. Oktober 1997 in Wien. Es folgten Produktionen derselben Inszenierung u.a. in Stuttgart (2000-03, 2010-11, 2017), Hamburg (2003-06), Berlin (2006-08, 2011-13, 2016) und Oberhausen (2008-10). "Tanz der Vampire" lief mit großem Erfolg in Japan und wurde u.a. auch in Warschau gezeigt. Als erstes im Original deutschsprachiges Musical schaffte die Show auch den Sprung an den Broadway, ging dort (in einer stark bearbeiteten Fassung) um den Jahreswechsel 2002/03 allerdings nach wenigen Wochen unter.

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 Kurzbewertung [ i ]
(hh)

Inszenierung

Musik

Besetzung

Ausstattung

Ulrich Wiggers verpasst dem Kultstück nach knapp 20 Jahren eine Frischzellenkur. Mit vielen guten Einfällen kommen die Vampire im Heute an.

19.02.2017

 Leserbewertung
(6 Leser)


Ø 3.50 Sterne

 Termine
Sa23.09.19:30 Uhr
Do28.09.19:30 Uhr
Fr27.10.19:30 Uhr
Fr03.11.19:30 Uhr
Sa04.11.19:30 Uhr
Fr10.11.19:30 Uhr
Sa11.11.19:30 Uhr
Sa02.12.19:30 Uhr
Fr22.12.19:30 Uhr
Mi27.12.19:30 Uhr
Do28.12.19:30 Uhr


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