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Uraufführung

Der große Houdini

Der König der Handschellen


Musical um den berühmten Magier aus der Feder von Paul Graham Brown, inszeniert von James Edwards Lyons. In der Titelrolle des Entfesslungsgenies wird Chris Murray auf der Bühne stehen.

(Text: cl)

Premiere:24.10.2014
Letzte bekannte Aufführung:12.12.2014








Kreativteam

Musikalische LeitungKenneth Duryea
Inszenierung JamesEdward Lyons
ChoreographieTim Zimmermann
Bühne & KostümeAnnette Mahlendorf
ChorCornelius Volke
Regieassistenz & AbendspielleitungAndreas Bühring
Inspizienz Jerzy Barankiewicz
SouffleuseIzabela Kuc
DramaturgieGuido Hackhausen


Besetzung

Harry HoudiniChris Murray
Bess HoudiniCornelia Löhr
Dash WeissChristian Venzke
Cecilie WeissJanelle Groos
Samuel WeissKarsten Jesgarz
Leopold WeissAndreas Bühring
Madame Charmian, fette FrauStefanie Rhaue
Martin Beck u.a.Jens Waldig
Weiblicher Schlangenmensch u.a.Masako Iwamoto-Ruiter
Nancy u.a.Annett Tsoungui
Barney u.a.Christian Seidel
Wilder Mann u.a.Thorsten Stammberger
Denis M. Rudisch
Zirkusmanager u.a.Hans-Peter Pollmer
Der junge HarryAndré Weiß
Elias Himes
Dominik Kusmierz
Der junge DashDominik Kusmierz
Felix Rübner
Elian Leipold
Der junge LeopoldElian Leipold
Max Egelkraut
Leon Horn



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


7 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Beitrag vom 10.11.2014 gesperrt

flensburger (erste Bewertung)


Beitrag vom 10.11.2014 gesperrt

Helmetzer (2 Bewertungen, ∅ 1 Sterne)


30566
Sehenswerte neue Show

29.10.2014 - Ich war ebenfalls in der Premiere von "Der große Houdini" und habe doch einiges anders empfunden. Mit hat zu allererst die Musik sehr gefallen, und das ist für mich bei einem Musical das wichtigste Kriterium. "Zauberwelt" und "Ein Kuss wird niemals mehr wie früher sein" hatten für mich Ohrwurmpotential, "Nichts hält mich jetzt mehr auf" war eine eindrucksvolle Up-Tempo-Nummer (besonders, wen Chris Murray es in der Reprise kopfunterhängend singt - Hut ab!) und "Entdecke das Leben" war sehr amüsant. Leider fand ich die Handlung streckenweise etwas verwirrend. Erstens stimmte einiges nicht mit der historischen Realität überein (der Vater verließ die Familie nicht, um nach Milwaukee zu gehen, sondern ging mit Harry nach New York, und Bess hat ihn niemals verlassen), und zweitens erschienen mir einige Dinge auch innerhalb des Stücks verwirrend: Warum verlässt Bess Harry, ist dann aber zwei Minuten später wieder an seinem Totenbett? Was hat es mit der Erscheinung des Vaters auf sich? Eine Vision von Harry? Oder doch nur eine zweite Ebene für das Publikum? Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die Lyrics - endlich mal keine "Reim dich oder ich fress dich" Übersetzung, Kompliment an den Übersetzer.
Besetzt war das Musical gut bis überragend. Harrys Brüder hatten beide etwas Probleme mit der Höhe, spielten aber seht intensiv und sympathisch (besonders Dash). Bess sang sehr hübsch, war mir manchmal für eine Frau der Jahrhundertwende zu burschikos, aber das ist wohl eher die Idee der Regie. Harrys Mutter und Vater waren sehr sympathisch, bei ihr störte der Akzent etwas. Madame Charmian war für mich zu offensichtlich auf Erotik angelegt, so dass es zu direkt wurde, aber auch das ist sicher Regie. Mittelpunkt der Aufführung war Chris Murray in der Titelrolle, der nicht nur souverän alle Facetten von zärtlich bis energisch bediente, sondern auch eine darstellerische Leistung ablieferte, die einem streckenweise den Atem stocken ließ, wenn er kopfüber abgeseilt wird oder sich in 10 Metern Höhe entfesseln muss. Zurecht feierte das Hofer Publikum ihn am Schluss. Das Orchester lieferte eine sehr ordentliche Leistung ab und übertönte die Sänger nicht.
Alles in allem lohnt sich der Besuch wegen der wunderschönen Musik und wegen einer Besetzung, die von einem überragenden Hauptdarsteller angeführt wird.

Mariana (3 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Beitrag vom 29.10.2014 gesperrt

Simon Luca (erste Bewertung)


Beitrag vom 29.10.2014 gesperrt

Hardl (10 Bewertungen, ∅ 2.1 Sterne)


30560
Die Grosse Madame Charmain –ein Musical von Luca Simon

27.10.2014 - „Wenn du in einem Löwenkäfig einschläfst, sei am besten keine Antilope“ – welch aufschlussreiche Weisheit, die vermutlich das Leben aller verändert. Aber was genau hat sie mit dem amerikanischen Zauberer Ehrich Weiss alias Harry Houdini zu tun? Eigentlich gar nichts, außer dass der Autor des am Freitag, den 24.10.14, in Hof welturaufgeführten Musicals „Der grosse Houdini“ diesen Ausspruch Dash Weiss, dem Bruder des Zauberers, in den Mund legt. Ähnliche Binsenweisheiten erscheinen immer wieder im einfallslosen Libretto dieses Stücks und sorgen unfreiwillig für eine gewisse Situationskomik. Leider bleiben diese Pseudophilosophien nicht der einzige fragwürdige Part in dieser Produktion…

Schließlich begleitet man Harry Houdinis Leben von seiner Kindheit bis zum Tod hin. In Paul Graham Browns Neufassung über das Leben des weltfremden Zauberers vermischen sich Kindheitserinnerungen mit dem Erwachsenenleben des wahnsinnigen Houdinis, sodass es gut vorkommen kann, dass in einer dramatischen Szene plötzlich ein langbärtiger, jüdische Rabbi mit einem Koffer in der Hand „Du schaffst das!“ (dies soll der Vater und offensichtlich das Kindheitstrauma Houdinis darstellen!) ruft und dann von der Bühne wieder abgeht. An sich ist dieser revueartige Wechsel der zeitlichen Ebenen dramaturgisch kein schlechter Schachzug des Komponisten und Autoren P. G. Brown, um bei dem belanglosen Stoff wenigstens für ein wenig Spannung zu sorgen; doch gelingt es Regisseur James Edward Lyons nicht im Ansatz, die verschiedenen zeitlichen Erzählebenen zu trennen, ohne dass es verwirrend oder komisch wirkt. Annette Mahlendorf entwirft zu dieser Handlung eine Drehbühne mit einem äußeren Ring und einem inneren Kern, auf dem ein halb offenes, beleuchtetes Zirkuszelt für alle Szene dient – wobei der manuell betriebene Drehmechanismus – ein historischer Fingerzeig – die sowieso schon spannungslose Dramaturgie noch weiter ausbremst.

Aber nicht nur dramaturgisch enttäuscht Browns Werk, sondern auch musikalisch. Zu einem Großteil komponiert er unmelodiöse Themen, die für eine Musicalstimme außerdem meist viel zu hoch verortet sind und bedauerlicherweise von keinem Sänger, mit Ausnahme der Mezzosopranistin Stefanie Rhaue, umgesetzt werden können. Nur im Leitthema „Komm in meine Zauberwelt“ beweist der Komponist ein glückliches Händchen, weshalb er dies immer wieder erklingen lässt. So kann das Zuschauer-Ohr wenigstens während der Umbaumusik entspannen und genießen.
Das kreative und (diesmal: bewusst!) witzige Duell über das Aussortieren von morbiden Folterinstrumenten aus dem Hause Houdini oder auch der „Schlüsselmoment“, also das Duett zwischen dem Houdini Ehepaar, als das sicherste Schloss von dem Magier geknackt werden soll, werden viel zu sehr ausgedehnt und bringen die eh schon zähe Dramaturgie komplett zum Stillstand. Eine Kammerbesetzung unpräziser Hofer Symphoniker lässt die uneingängige Partitur unter der Leitung von Kenneth Duryea erklingen und verwirrt durch fragwürdige, viel zu kleine Orchestrierung, die einem billigen Konservensound ähnelt. Vor allem beim Hauptdarsteller tut sich der musikalische Leiter schwer, die Tempi von Bühne und Graben anzugleichen.

Im Mittelpunkt dieser Produktion steht der gefeierte Chris Murray - egozentrisch als Chris Murray, beziehungsweise als Ehrich Weiss alias Harry Houdini. Solide und unkreativ gibt er mal wieder den Wahnsinnigen - vergleicht man seine Darstellung mit seinem Pforzheimer Dracula oder Dresdner Jekyll & Hyde - und wirkt eher wie er selbst. Sich durch die Partie stemmend forciert er so stark seine Stimmbänder, dass er im zweiten Akt teils wegbricht oder nur noch einen rauschenden Klang produziert. Betrachtet man bei der halbnackten Entfesselungsszene seine – mangelnde - Körperspannung, ist das Gebrüll bei seinem folgenden Spitzenton bei „Gar nichts hält mich noch auf!“ nicht verwunderlich. Im Titelsong „Komm in meine Zauberwelt“ zeigt er aber kurz seine weiche, kopfige, luftige Stimme, die er für einen winzigen Moment nicht unter Druck setzt.
Neben diesem Egozentriker scheint selbst die in Hof beliebte Cornelia Löhr eingeschüchtert. Lediglich solide spielt und singt sie Bess Houdini, bei der sie in der hohen Lage aufgrund Browns Vorlage an ihre Grenzen stößt. Janelle Groß als Harrys Mutter Weiss beweist sich auf der Großen Bühne in Hof als wenig vielseitige Schauspielerin. Ganz im Gegensatz zu Christian Venzke, der in der Rolle des Bruders, Dash Weiss, im Vergleich zu Murrays Rolle den Kürzeren gezogen hat, aber eine tiefgründige Charakterdarstellung präsentiert.
Den wahren Starruhm verdiente sich aber keiner der Gastsänger, sondern die hauseigene, vielseitige, phänomenale Stefanie Rhaue als Gegenspielerin Houdinis: Mit beeindruckendem Belting in „Metaphysische Kräfte sind zum Leben erweckt“ beweist die ausgebildete Opernsängern im Musicalfach mal wieder ihren außergewöhnlich flexiblen Stimmambitus. Wenigstens sie fesselt mit intrigantem Spiel das Publikum, was dem gesamten Kreativteam dieser Welturaufführung nicht mal im Ansatz gelingt. Denn auch alle Entfesselungstricks oder Metamorphosen wirken mehr als durchsichtig.

Wer also im Zirkus oder im Theater einschläft, kann egal wo wieder aufwachen –vielleicht auf der Premierenfeier? -, Hauptsache man wacht wieder auf, wie Paul Graham Brown schon durch Dash Weiss‘ Rolle mitgibt. Dank Murrays und Browns angereisten Fans wacht der schlafende Zuschauer spätestens beim johlenden Applaus nach jedem noch so einfallslosen Song wieder auf. (Ent-)Fesselnd ist anders.

Luca Simon (3 Bewertungen, ∅ 2.3 Sterne)


30553
Ein Flop!

25.10.2014 - Bin als langjähruger ABO-Kunde in jeder Premiere im schönen Theater Hof. Ging mit viel Vorfreude in die Premiere und war nach bereits 30 Minuten sehr enttäuscht.
Das Bühnenbild ziemlich billig aufgebaut. Ein Zirkuszelt aus Holz wo ständig die Techniker zu sehen waren. Diese haben das Zirkuszelt ständig hin und her gedreht. Die Vorhänge an diesem Zelt wurden ebenfalls von mehreren Leuten per Hand betätigt. Auch die Flugshow des Houdinis hätte man besser inszenieren können! Warum hat die Bühne viele technische Möglichkeiten die so gut wie nie genutzt werden?!
Aufgefallen ist mir, was mir seit gestern verstärkt bewusst wurde, dass die kompletten Stücke, seit dem Intendantenwechsel, nicht mehr sehenswert sind! Meine Frau und ich haben nach 15 Jahren beschlossen, kein ABO mehr zu erwerben.

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