Das musikalisch-poetische Kammerspiel „Spatz und Engel“ am Theater Hof beleuchtet die außergewöhnliche und gegensätzliche Freundschaft zwischen den beiden Weltstars Édith...
Shakespeare mal ganz anders: Beim ursprünglich als Open-Air für den Werkstatthof geplanten "Katharina" im Studio des Theaters Hof muss ein Security-Team kurzerhand für die Darsteller von "Der Widerspenstigen Zähmung" einspringen - frech, witzig und trotzdem tiefgreifend. Garniert mit einer kleiner Band und schmissigen Songs wird daraus ein ganz besonderes Theatererlebnis.
Das Theater Hof zeigt in der Spielzeit 2024/25 das (Drag-)Rock-Musical über die bewegte Lebensgeschichte von Hedwig, die als Hansel in Ost-Berlin vor der Wende geboren wurde und jetzt als Rock-and-Roll-Drag-Queen kreuz und quer durch Amerika tourt.
In seiner letzten Spielzeit am Theater Hof schenkt der scheidende Intendant Reinhard Friese sich und vor allem dem Publikum eine enorm starke und intensive Inszenierung der bitterbösen schwarzen Operette Stephen Sondheims über den "Barbier des Teufels der Fleet Street". Eine Besonderheit ist, dass zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum eine auf neun Personen reduzierte Fassung gezeigt wird. In Frieses Inszenierung sind diese neun Personen Patienten in einer heruntergekommenen Irrenanstalt zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Ein Setting, das die ohnehin schon düstere Geschichte noch unheimlicher erscheinen lässt.
Keine fallenden Kronleuchter und große Hymnen auf Staatsbalkonen - Andrew Lloyd Webber Kammermusical erzählt leise und einfühlsam die Geschichte einer jungen Frau, die es von England in die USA zieht, um dort Liebe und Erfolg zu finden.
Bei diesem Liederabend mit Songs des exzentrischen Master-Mind der amerikanischen Musik befindet sich das Publikum in einem ungewöhnlichen Raumkonzept im Mittelpunkt des Geschehens.
Alter Wein in neuen Schläuchen? Mitnichten! Das Landestheater Hof hat mit "Brigadoon" eines der ältesten Musicals neu interpretiert und zeigt zum ersten Mal die eingängige neue deutsche Textfassung von Roman Hinze. Sandra Wissmann sucht in ihrer Produktion den perfekten Mittelweg zwischen kitschiger Folklore und abgestandenem Pathos – und hat ihn gefunden. Ensemble und Hofer Symphoniker zaubern daraus eine Aufführung, die hör- und sehenswert ist.
Der Vorhang öffnet sich zur Premiere von "Jack the Ripper" im Landestheater Hof und gibt den Blick auf einen Bühnenprospekt mit einem belebten Straßenzug im Londoner Armenviertel Whitechapel 1888 frei. Diese Stoffwand ist liebevoll mit vielen Details bemalt - ganz im klassischen Stil eines Karl Friedrich Schinkels. Ein Geiger spielt davor ein Solo, begleitet von epischen orchestralen Klängen. Was sofort auffällt, ist der Bühnenboden: ein Kopfsteinpflaster, das täuschend echt den Orchestergraben überspannt. Die Bühne ist so anders: keine Projektion, sondern eine perfekte Kopie der Realität. Der Bühnenprospekt wickelt den Zuschauer ein und katapultiert ihn direkt in das Jahr 1888. All die feinen Details, all die opulenten Kostüme werden real. Und die Zuschauer merken verblüfft, dass der Prospekt längst im Schnürboden verschwunden ist und sie auf eine erstarrte 3D-Version des Bildes starren. Plötzlich erwachen die Figuren zum Leben und das Leben in Whitechapel beginnt zu pulsieren.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...