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Off-Broadway-Import

Nervensache

Unterhaltsame Kernspin


Deutschsprachige Erstaufführung von William Finns "A New Brain". Dass erstmals ein deutsches Repertoiretheater ein eigenes Ensemble mit Musicalprofis beschäftigt, zahlt sich gleich bei der ersten Produktion aus. Allein für die stark intonierten mehrstimmigen Ensemblenummern lohnt sich der Besuch.

(Text: Robin Jantos)

Premiere:08.09.2007
Letzte bekannte Aufführung:03.05.2008


Ein neu gegründetes Theater mit einer Musicalproduktion einzuführen, liegt nahe - auf Nummer Sicher gemacht, sind Konsens und Publikumserfolg fast garantiert. Doch Intendant Jörg Gade und sein frisch aus der Fusion von Landesbühne Hannover und Stadttheater Hildesheim hervorgegangenes Theater für Niedersachsen gehen den schwierigen Weg: Mit der europäischen Erstaufführung eines Stückes eines in Deutschland praktisch unbekannten Komponisten, das dazu noch (für Zuschauerohren ungewohnt) durchkomponiert ist und von einem Komponisten handelt, der wegen eines Hirndefekts mit dem Tode ringt. Ein Stück mit abgedrehten Traumsequenzen und einer homoerotischen Duschszene. Vom Premierenpublikum in Hannover wurde der Mut zu Recht mit stehenden Ovationen und frenetischem Beifall gefeiert. Wie die Show in den Abstecherorten auf dem Lande ankommt, bleibt eine spannende Frage.
Was für ein Glück, dass Gade, der auch Regie führt, auf ein Team von zehn Musicalprofis zurückgreifen kann. Die anspruchsvolle Partitur (die Stimmsätze stammen übrigens von "Last Five Years"-Komponist Jason Robert Brown) ginge mit gelegenheitssingenden Schauspielern gar nicht, mit Opernsängern sicher nicht so kraftvoll. Die mehrstimmigen, mit zahlreichen Gegengesängen gesetzten Ensemblesongs sind ein echtes Highlight und wohl in keinem anderen Stadttheater so stark zu hören. Auch rhythmisch hat der Musikalische Leiter Heiko Lippmann die zehn Akteure perfekt aufeinander abgestimmt, wie etwa beim anspruchsvollen "Die Flaute am Bodensee". Bei den Solisten ist die Bilanz dagegen gemischt. Dort, wo Finn für bestimmte Stimmtypen geschrieben hat - etwa für eine kräftige Soulstimme -, stoßen die TfN-Sänger gelegentlich an ihre Grenzen.
Die Übersetzung von Christian Gundlach ist pfiffig und über weite Strecken gelungen. An einzelnen Stellen, etwa wenn sich "Graus" auf "raus" reimt, könnte man noch feilen. Gades Inszenierung geht flott und ohne Durchhänger voran, laute und leise Momente wechseln sich angenehm ab. Dazu passt perfekt das funktionale Bühnenbild von Hannes Neumaier. In der Mitte steht ein großer Aufsteller aus schwarzem Stoff, durch den das achtköpfige Orchester zu erahnen ist. Links und rechts ist jeweils eine große, weiße Schwingtür mit Bullauge, die wahlweise als Krankenhaus- oder Restaurantkulisse herhält. Eingerahmt wird die Tür von dreieckigen Aufstellern, die je nach Bedarf auf Mauer, Fernsehstudio, Krankenhaus, Bücherwand oder Duschkabine gedreht werden. Wenn Hauptfigur Gordon (Klaus Michalski) an seinen Lebensgefährten Roger (Frederik Wickerts) denkt, der mal wieder segeln ist und von Gordons Zusammenbruch nichts mitbekommen hat, wird dieser auf einer Jolle durch eine der Schwingtüren hereingeschoben. Wenn Gordon im Kernspintomographen aufgefordert wird, an etwas Schönes zu denken, verwandelt sich der Apparat in eben jenes Segelboot, auf dem das Paar unterwegs ist - eine ebenso anrührende wie witzige Szene.
Die Träume, die Gordon kurz vor der alles entscheidenen Operation hat, sind vielleicht ein wenig zu abgedreht (insbesondere die Seventies-Nummer mit silbernen Glitzeranzügen und Afroperücken), der Schluss vielleicht ein wenig zu kitschig, aber alles in allem ist "Nervensache" eine der aufregendsten Musicalproduktionen der vergangenen Jahre. Hoffentlich wird der Mut belohnt.


(Text: Robin Jantos)




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Kreativteam

Musikal. LeitungHeiko Lippmann
InszenierungJörg Gade
ÜbersetzungChristian Gundlach
ChoreografieHans-Christian Leonhard
BühneHannes Neumaier
KostümeAnja Meier


Besetzung

Gordon Klaus Michalski
Obdachlose Frau Maureen Wyse
Rhoda Wiebke Wötzel
Kellnerin
Krankenschwester
Michaela Linck
Mr. Bungee Jens Krause
Krankenpfleger Richard Benjamin Eberling
Dr. Jafar Berensteiner Anton Perez
Hausmeister Rune Høck Møller
Roger Fredrik Wickerts
Mutter Barbara Krabbe



Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


35 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


Ordentliche Leistung der Company

31.12.2009 - Spielerische und sängerische Leistung sehr gut, aber das Stück verliert zur Mitte seinen Spannungsbogen. Die Band übertönt leider teilweise den Gesang. Wie immer sehr ansprechendes Bühnenbild. Regie im 2. Teil teilw. nicht nachvollziehbar.

P. Fündeling


keinesfalls Hirntod...

31.12.2009 - Bin am 27.10. in Hannover gewesen. Wusste nur ansatzweise, was auf mich zukam (hatte vom OBC nur zwei Stücke gehört und nur eine kurze Synopsis gelesen), bin aber hervorragend unterhalten worden. Musikalisch extrem abwechslungsreich und optisch super-witzig. Der Cast ist super, jeder einzelne für sich, wobei mir Barbara Krabbe, Benjamin Eberling und Rune Höck-Möller am besten gefallen haben. Insgesamt: Hut ab für das TFN, auch mal ein etwas ausgefalleneres Stück nach Deutschland zu holen. Freue mich schon auf 2008, wenn das nächste Musical von Finn hier wieder auf die Bühne gebracht wird.

Moeff67


Das war mal was anderes

15.03.2008 - Ein Abend der anderen Musical Art würde ich es mal nennen.
Der mir aber sehr viel Spaß bereitet hat.
Tolle Musik, und wirklich eine tolle Darsteller Riege, angeführt von Jens Krause als Mister Bungee und Benjamin Eberling als herrlich schwuler Krankenpfleger.
Der Alptraum im 2. Akt fand ich sehr gut und ist das highlight der Show.
Ein wirklich schöner Abend, wenn auch kein leichtes Thema.

Claas Martens


Entäuschend

16.02.2008 - Das Ensemble sang ja noch gut, ansonsten enttäuschte der Abend auf ganzer Linie: eine Handlung, die einen total kalt läßt mit einer krampfhaften u. oft unguten deutschen Übersetzung, ein musikalischer Einheitsbrei (wenn der Vorhang fällt, hat man sie schon wieder vergessen), ein Bühnenbild, das einem Tourneetheater alle Ehre macht und einer Regie, die nicht vorhanden ist. Die Choreographie blitzt nur zwei Mal kurz durch u. läßt einen z.B. in der Tango-Szene etwas munter werden - sonst auch hier keinerlei Inspiration.

Dss Stadttheater war anfangs so lala besucht, in der Pause setzte dann eine Massenflucht ein. Wer blieb, erlebte einen so schwachen Applaus, daß es beinahe keine zweite Verbeugung der Darsteller gegeben hätte.

Einer der enttäuschensten Musicalabende seit langem.

Musical-Papst


Super

17.01.2008 - Endlich mal wieder eine Show mit Witz und kein "fast food" bzw. "british trash".

Ben


Sehr gut!

14.12.2007 - Letzte Woche hatte ich das große Vergnügen das Stück in Hildesheim sehen zu dürfen. Ich will hier nicht auf einzelne Darsteller eingehen (so gern sie es auch lesen würden:-)), da die gesammte Riege der Künstler gesanglich, wie auch darstellerisch! voll überzeugte.Großes Lob gebührt Jörg Gade, dieses Stück nach Deutschland zu holen und so überzeugend zu inszenieren. Natürlich ist es etwas anspruchsvoller und schwieriger dieser Geschichte zu folgen,als singenden Katzen zuzuschauen, aber wofür haben wir denn einen Kopf? Und auch die Musik ist komplizierter als man Musicalmusik IN DEUTSCHLAND gemeinhin kennt, aber wofür... s.o.
Vielen Dank an das TFN. Weiter trauen!.. und versuchen mehr junges Publikum anzusprechen, die könnten diese Art von Theater sehr gut gebrauchen.

Holger Hauer


Endlich auf einer deutschen Bühne

09.12.2007 - Seit Jahren liegt die CD der New Yorker Produktion regelmäßig in meinem CD-Player und so habe ich mich heute voller Erwartung auf den Weg von Dortmund nach Hildesheim gemacht. Es hat sich gelohnt. Schön, dass man sich getraut hat, dieses Musical auf eine deutsche Bühne zu bringen. Danke, für diesen schönen Abend. Danke, dass ich ein Musical, was ich von der Musik her schon seit Jahren liebe, endlich einmal sehen konnte.

Christian


Sehr Mutig

08.12.2007 - Das war doch mal mutig.
Ein Stück über eine Gehirntumor, ein schwules Paar und die Umstände.
Ich bin sehr begeistert.

Endlich mal ein Musical mit Inhalt, keine Retorten Show, und das Thema Schwul als Selbstverständlich behandelt.

Am Arsch vorbei, kann einem nur die Vorgänger Kritik gehen.

zugegeben es ist kein leichtes Stück, aber es hat mich sehr berrührt und die Musik ist einfach fantastisch. William Finn, ist ein wunderbarer Komponist und ich muß mich schon schwer wundern, was einige "musicalkenner" hier schreiben....

Für mich war es ein schönes Abend, mit vielen Highlights!
Der Krankenpfleger ist eine energieBombe mit einer super Stimme und der Besten Nummer des Abends, Roger hat mir seinem Segeln alle in meinem Umkreis sehr berührt und die Mutter ist eine Figur für sich, die mich mit ihrer Büchernummer sehr ergriffen hat.

Weiter so! Und nicht entmutigen lassen von solchen komischen kritiken!

Laslo


"Am Arsch vorbei"...

01.12.2007 - ..., um in der Wortwahl des Stückes zu bleiben, ging uns dieses Musical. Die Akteure boten zwar teilweise bemühten Einsatz, doch konnte dies weder die Schwäche des Stücks (wen interessiert diese Geschichte??) noch - weit eklatanter - die weder einfallsreiche noch alles andere als mitreißende Musik wettmachen. Auch störten stimmliche Defizite, unsere Erwartungshaltung war nicht hoch, aber da war noch zu viel Verbesserungspotential.
- Wir hatten uns vor Beginn über die vielen freien Plätze im Zuschauerraum gewundert, nachher nicht mehr.

uli b


Große Unterschiede

01.12.2007 - Das meiste ist hier schon gesagt. Trotz der zum Teil großen Unterschiede was die gesanglichen Leistungen der Darsteller angeht, trotz manch misslungener Übersetzung und trotz der mitunter wirklich nervenden Musik, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Weil es sehr gelungene Songs gibt, super komische Szenen, in denen ich Tränen gelacht habe, und weil die Geschichte so originell ist. Schade, dass die sehr gute, achtköpfige Band kaum zu sehen ist...

Wiesengrund


No Message

23.11.2007 - Die Story von diesem Musical, sofern es eine gibt, interessiert in meinen Augen fast niemanden, umso schlimmer, daß zum Schluß auch 0 Message übrigbleibt. Oberflächliches Gefühlsgedusel eines Männerpaares, oder ging es doch um einen Gehirnknoten?Ich weiß es nicht mehr. Es gibt ein paar wirklich komische Situationen, gut gespielt von Krankenpfleger/ Krankenschwester,oder die Obdachlose mit ihrem Gebettel. Für die "Story" aber nicht notwendig. B.Eberling als Krankenpfleger ist ein Glückspilz, darf leider als einziger mit dem einzig guten Song solistisch ein wenig Stimme zeigen, alle anderen gröhlen sich in den Ensemblenummern zu Tode, das tun sie sehr gut. Sehr undankbare Rollen. Warum singen die beiden Frauen Wötzel und Linck z.B. nicht auch mal ein Duett. Gordon muß dauernd schräge Melodien singen und sein Partner sülzt die meiste Zeit authistisch neben ihm her. Hoffentlich hat der Schreiber dieses Stückes nicht mehr Musicals geschrieben.

MusicalFan2


Das war wohl nichts...

09.11.2007 -

Yvonne


Genial!

05.11.2007 - Ich muss schon sagen, dass Nervensache mich begeistert hat.
Nun habe ich dieses wunderschöne Stück schon zwei mal gesehen. Die Generalprobe hat Spaß gemacht und die Aufführung selbst mit zwei meiner besten Freundinnen zu besuchen war ein geniales Erlebnis!
Sehr loben muss man Frederik Wickerts, der den Roger absolut glaubwürdig darstellt und den Frosch. Das gesamte Ensebmle hat durch Quatität, tolle Stimmen und sehr viel Engagement überzeugt.
Man muss auch ein Lob aussprechen sich an ein solches Musical heranzuwagen! Nicht jeder hätte das so perfekt gemacht!


GLÜCKWUNSCH!

MusicalGirl


Gutes Stück, aber halbambitioniertes Ensemble

04.11.2007 - War am 3.11 in der Vorstellung, und war auch etwas enttäuscht, dass es so schlecht verkauft war.

Das Stück hat mir gut gefallen und die Musik ist wirklich ein sehr besonderes highlight.

Die Regie allerdings ist für meine Geschmack zu statisch und ich möchte gerne mehr von der Darstellern sehen als ihren Rücken, bestens gezeigt von dem Putzmann und der Mutter.

Stimmlich schön ist die Rolle des Rogers besetzt, aber die Liebesbeziehung ist sehr ungelaubwürdig, auch den Stern abzug muß ich für den hauptdarsteller geben, der eine sehr schlechte intonation hat, schade.

Highlights der Show sind im Ensemble vor allem der Krankenpfleger, dessen Szenen zu Höhepunkten gehörten, allem vor weg "Mache mich verrückt" ( super show und Stimme ). Einzig die Obdachlose und der Frosch können ihm energetisch das Wasser reichen, sonst bleiben die anderen Beteiligten eher blass.

Alles im Allem ein schöner Abend, mit einem sehr interessanten Stück und für den Mut alleine muß es schon 4 Sterne geben!

Natascha


solide Leistung

03.11.2007 - 3.11.2007 Ich hatte keine Ahnung, was für eine Vorstellung mich erwartet. Zunächst war ich verwundert, daß das Hildesheimer Theater an einem Sonnabendabend so schlecht besucht war. Als die Vorstellung begann, fand ich es erst einmal ziemlich schrill. Die Musik war teilweise fast schmerzhaft laut. Es war nicht einfach für mich, in dieses Musical hineinzufinden. Der Hauptdarsteller war stimmlich nicht überzeugend, insgesamt überzeugte aber das Ensemble durch ihr Engagement und die zweite Hälfte gefiel mir besser als die erste. Eine solide Leistung.

Stefan


Super Sache

01.11.2007 - Die Darsteller sind gut gewählt, Stimmen harmonieren. Besonders gut gefallen hat mir F. Wickerts mit seinem Lied Segeln und natürlich Jens Krause, der sogar in der Rolle eines Frosches aufblüht ;-) Großes Lob für dieses Stück.

Jojo


lohnenswert

25.10.2007 - Hohe Erwartungen angesichts der grossartigen Off-Broadway-CD hatte ich, als ich mich nach Hildesheim begab. Streckenweise war mir das Geschehen auf der Buehne dann fast schon zu abgedreht (insbesondere in der ersten Haelfte des zweiten Aktes), aber fuer den frischen Wind, den das TfN durch Deutschlands Musical-Szene schickt, kann man ja nur gutheissen.
Bleibt nur zu hoffen, dass 1. der Mut zum Risiko durch gute Auslastungszahlen gedankt wird und
2. andere Intendanten auch mal abseits der abgetretenen Musical-Pfade nach Perlen suchen. Da gibt es noch sooooo viel zu entdecken.....

Meikel


solide Leistung

19.10.2007 - Gespannt war ich auf jeden Fall, was "Nervensache" denn nun ein Stück ist.
Vorab großen Respekt vor dem Mut des TfN, dieses Wagnis mit einer DSE eines Off-Broadway-Stückes. Hoffen wir auf Erfolg, denn ist ja noch viel geplant.
Die Handlung ist oft etwas merkwürdig. Naja, es ist eben aus der Sicht eines Kranken im Krankenhaus.
Die Darsteller überzeugen alle. Eine sehr gute Ensembleleistung.
Trotzdem springt der Funke bei mir manchmal nicht so richtig über.

Hardy


Der Norden hat echt was zubieten

18.10.2007 - Bin ganz begeistert von dem Kulturangebot im Norden!

Nicht nur in HH gibt es gutes Musical sondern auch in Hildesheim.

Durch die Berichterstattung hier bin ich auf "nervensache " aufmerksam geworden und bin mit gemischten Gefühlen in die Vorstellung am Di Abend in Hildesheim gegangen.
Ich liebe die Musik von William Finn und finde es schon sehr mutig gerade dieses Stück nach Deutschland zubringen...

Aber es hat sich gelohnt.
Zwar ist die Übersetzung an manchen Stellen etwas holprig, aber das ist entschuldbar.
Die Regie von Jörg Gade ist schwungvoll und ist mit der manchmal etwas hektischen Choreografien von Hans Christian Leonhard gut verbunden. Das Bühnenbild ist simple und zeigt mal wieder das man auch mit wenig Aufwand eine tolle show zeigen kann.

Die Darsteller sind alle sehr gut ausgewählt, obwohl man sich vom Darsteller des Gordon ( Klaus Michalski ) eine etwas besser Intonation wünschen würde.
Alle Darsteller hier nun einzeln aufzuzählen würde lange dauern von daher stellvertretent für das tolle Ensemble muß auch ich Jens Krause, als herrlich abgedrehter Chef im Froschkostüm, erwähnen und den wundervoll knuffigen und liebenswerten Benjamin Eberling, der mit situationskomik und gut geführter Stimme, in der Rolle des Richard, überzeugt.
Auch Fredrik Wiggers als Freund Rogers ist ein herrlicher Liebhaber mit schönen emotionalen Momenten und Maureen Wyse als Pennerinn überzeugt mit ihren "bettelaktionen".

Alles in Allem war es ein schöner Abend, der kaum was zu wünschen übrig ließ.

Wenn ich das nächste mal in den Norden komme werde ich wieder schauen was in Hildesheim so gespielt wird.

Gratulation!

SchwabenKönig


Super

15.10.2007 - Das Musical Nervensache ist superwitzig und intelligent. Das Ensemble läßt keine Wünsche offen. Es klingt toll und jede Rolle wird super gespielt. Ich hab niemanden auf der Bühne gesehen der falsch singt oder sich langweilt. Hab mich total über die Krankenschwester (Linck) und den Pfleger (Eberling) amüsiert. Die Gegensätze der beiden fand ich sehr ulkig. Nur das Ende tröpfelt etwas seicht dahin.

Tina


Guter Anfang

13.10.2007 - Das nenn ich doch mal einen guten Start.
Gratulation an das TfN und das neue MusicalEnsemble mit seinen Gästen.

Nervensache hat mich begeistert. Schade nur das es gerade mal halbvoll war.

Tobias Schneider


Saubere Leistung

07.10.2007 - Da stimmt einfach alles. Kann es nur empfehlen dieses Stück sich anzuschauen.
Das haben wir in Deutschland gebraucht innovatives Theater mit tollen Darstellern.

Weiter so!

Niklas Reiber


Fantastisch

07.10.2007 - Die Premiere in Hildesheim hätte gar nicht schöner sein können.
Nervensache ist ein fantastisches Musical und hat damit einen tollen einstand der neuen Musical Company gegeben.

Alles hat gestimmt. Das Licht, die Bühne, die Musik, die Regie und die Darsteller.

Es hat einfach Spaß gemacht Gordon ( Klaus Michalski, stimmtlich nicht so stark ), wie er sich seinem Leben stellen muß und seinem Umfeld, was zu einer "Nervensache" entwickelt. Sein Partner Roger ( Frederik Wickerts sehr gut ), denke nur ans Segeln. Urkomisch wenn aus dem Kernspinn plötzlich ein Boot wird. Seine Mutter ( Barbara Krabbe sehr ergreifend ) betüdelt ihn wo es nur geht, seine beste Freundin Rhoda ( Wiebke Wötzel genial als Puppe ) sorgt sich nur um den Job von ihm und sein Chef Mister Bungee ( Herrlich skuril Jens Krause ) terrorisiert Gordon in seinen Phantasien.

Dazu gesellen sich ein immer besserwisserischer hausmeister ( Rune Moller, tolle Stimme ), eine ewig zickige Krankenschwester ( Michaela Link, wundervoll ) ein Arzt, der nur seine Arbeit macht ( Anton Perez ) und ein äußerst netter Krankenpfleger, der Gordon an die Wäsche will ( Benjamin Eberling überzeugt in allem was er tut ).

Ich wünsche der Company und diesem Stück einen Erfolg, denn Sie haben es alle verdient!

Mit Spannung erwarte ich schon "spelling bee" im nächsten Jahr.

Marion Petersson


was für ein Frosch

29.09.2007 - Leider konnte ich nicht die premiere doch der nächste Termin war meiner. Ich kannte nur die Besetzungsliste und die Geschichte .Mir war klar es wird anders sein als Kleider machen Liebe. Der Abend war absoult genial. Jens Krause in diesem graniosen Froschkostüm war echt sehenswert.
Ich wusste garnicht was man mit einem Gehfrei alles machen kann.Szene Pferderennen.
Oder Herr Krause als Arzt mit sehr ernsten Gesichtsausdruck ,später als Frosch mit einem breiten Grinsen war eine tolle Darbietung.MRS Bungee wurde kasse gespielt.Die Besetzungsliste war sehr gut und sorgfälltig ausgewählt.
Als das Stück zu Ende war stand eines fest ich gehe wieder in die nächste Vorstellung. Macht weiter so.

P.S Mit einigen der oben genanten Meinungen kann ich nicht übereinstimmen.Und finde es sehr schade ,wenn einem Darsteller lustlosigkeit vorgeworfen wird,obwohl sich die Darsteller um die Rollen bewerben.

sissi


Stück spannend, Regie nicht

19.09.2007 - Eine lohnenswerte Aufführung, um ein spannendes Stück zu sehen, das in Deutschland auch sicher nicht mehr oft zu sehen sein wird.
Auch wegen der ordentlichen musikalischen und gesanglichen Leistungen der Company.
Was die uninspiriert das Script durchblätternde Regie leider erheblich schmälert. So kommt es zu ungeheuren Längen, viele Szenen sind unmotiviert und oft weiß man gar nicht, wo man in der Handlung eigentlich ist.

Shakespeare


Total überzeugt

15.09.2007 - Mir hat "nervensache " echt gut gefallen.
Das ganze Ensmble ist toll, wenn auch ich den Krankenpfleger und Frosch als sehr sympatisch und gut empfand, durch Witz und Stimme.

ICh werde es mir aufjedenfall, wenn die Zeit bleibt, es mir nochmal anschauen.

Bitte mehr von solchen tollen Produktionen!

Nicole Laslo


Der Frosch

14.09.2007 - Ein wirklich feines Stück - keine Frage und ein großes Lob an Herrn Gade und das TfN für diese mutige Entscheidung.
Was meiner Meinung nach aber bislang viel zu wenig erwähnt wurde ist die Figur des Frosches, die sich durch das gesamte Stück zieht (und von Jens Krause wundervoll gespielt wird). Das sollte sich niemand entgehen lassen!

Lady Kaltfuß


Mut, der hoffentlich belohnt wird

12.09.2007 - Ein ganz großes Lob an das TfN und sein Ensemble.

Es war ein schöner Abend, mit wunderschöner Musik, einem aussergewöhnlichen Thema, der mich sehr begeistert und gefangen genommen hat.

Warum sieht man sowas nicht öfters auf deutschen Bühnen?

Weiter so!

Julius


Ziemlich Durchgeknallt

12.09.2007 - Zuerst mal Lob an die Landesbühne, ein solches Stück auszugraben. Schade, daß das Haus nicht ganz voll war. Eine sehr ungewöhnliche Handlung, die im 2.Teil vielleicht gelegentlich nicht mehr ganz klar ist, aber trotzdem sehr unterhaltsam trotz der Ernsthaftigkeit. Die Musik gewöhnungsbedürftig aber das liegt sicher daran, daß man das Stück nicht kennt, also ich zumindest nicht. Das Ensemble ist, ohne ausnahme, toll. Das Urteil eines Vorschreibers kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, aber es gibt eben viele Geschmäcker.

Gaby


sehr eigenartige Künstlerleistung

12.09.2007 - Ich finde die Inszinierung eigentlich über weite Strecken gelungen.

Was sich jedoch Michaela Linck bei Ihrem Spiel gedacht hat ist auch mir ein verborgen geblieben!

Wenn man keine Lust auf ein Stück har, soll man es nicht spielen!

Dom


Spaß im Krankenhaus

11.09.2007 - Na, wenn ich in so einem Krankenhaus wäre hätte ich bestimmt meinen Spaß :-)

Die Story ist zwar ernst, aber durch die Chraktere und die tolle Regie wird das ganze zu einem wirklich unterhaltsamen Abend.
Die Bühne ist klasse, nur die Choreografie finde ich teilweise etwas zu affektiert.
Tolle Musik, von einer sehr guten Band! Die Tonprobleme sind bestimmt Premiere Weh Wehs gewesen und verzeihbar.

Ganz große ist die gesamte Koma - Alptraum - Sequenze!
Da fällt man von Tango, zu einer Chicago Puppennummer ( bravo Wiebke Wötzel ), zu einem Disco Inferno ( Benjamin Eberling, was für eine Stimme ) in einen Totengesang ( wunderbar Barbara Krabbe ) zur finallen Ode an das Leben ( lustig Jens Krause ). Einfach klasse gemacht.

Insgesamt ist es ein sejr lohnenswerter Abend. Auch zu erwähnen sind Frederik Wickerts, mit seiner wunderschönen Stimme und Michaela Link, als zickige Krankenschwester. Herrlich die Blicke mit dem Kollegen Krankenpfleger.

Alles in allem ein wirklich sehr gelunger Abend, den man sehen sollte.

Peter Lachmann


naja...

10.09.2007 - kompliment an: fredrik wickerts, wiebke wötzel und rune hock moller! wirklich erstklassig! wie eine michaela link (seit wann ist es aufgabe eines schauspielers zu zeigen, wann einem im stück langweilig oder etwas peinlich ist (ansonsten ausstrahlung=0, stimme absolut nervig)oder ein klaus michalski (die rolle muß nun wirklich mit einem sänger besetzt werden und nicht mit einem durchschnittlichen schauspieler)in dieses ensemble kommen ist mir ein rätsel (hab ich bei "kleider machen liebe" bei beiden schon überlegt...).
die texte tun stellenweise richtig weh, die gute band ist oft zu laut.
die inszenierung und vor allem das bühnenbild sind mit viel liebe gemacht, toll!
kann man sich angucken, muß man aber nicht ;-)

christiane


Wow!

10.09.2007 - ICh bin total begeistert!
Sowas habe ich in Deutschland noch nicht gesehen.
Ein Musical, mit soviel Witz, liebe zum Detail und fantastischen Darstellern.
Die Musik ist wunderschön und es kommt keine Minute Langeweile auf. Hier trifft der Ausdruck " Achterbahn der Gefühle" wirklich zu.

Die Darsteller sind alle in Ihren Rollen super. Besonders witzig aber hab ich die letzte DuschSzene mit dem Krankenpfeger und den Roger und Gordon gefunden.

Da ist was wunderbares entstanden und ich hoffe auf noch mehr solche wunderbaren Stücke, von dieser sehr vielfältigen Musical Company!

Sylvia Beckstein


total spitzenmäßig

09.09.2007 - Habe auch die premiere am Samstag gesehen und bin total platt gewesen, das Ensemble ist der Hammer, das Stück wunderbar inszeniert, sicher kein einfacher Stoff für den "normalen Musical-User". Hingehen-ansehen-staunen.Einzelleistungen hervorzuheben wäre ungerecht, Benjamin Eberling als schwuler Krankenpfleger und sein "reizendes" Pendant (Kellnerin/ Krankenschwester Michaela Linck) sind allerdings schon ganz weit vorne.Das war eines der besten Musicals, welches ich gesehen habe. Damit habe ich an diesem Samstag nicht gerechnet

Alexandra


Sensationell

09.09.2007 - Hab gestern die Premiere erleben dürfen von "Nervensache". Es war ein wunderbarer Abend mit vielen Höhepunkten.

Die Bühne ist simple, aber sehr gut einsetzbar mit drehbaren Wänden. Ein sehr gutes Licht und einfache, aber wirkunsvolle Kostüme.
Die Technik sollte wirklich nochmal geprüft werden, da vor allem der Hauptdarsteller sehr leise wirkte.

Wo wir bei der Cast wären.
Das Stück ist bis in die kleinste Rolle sehr gut besetzt mit wunderbaren Darsteller und Darstellerinnen.
Angeführt wird das sehr homogene Ensemble von Benjamin Eberling und Jens Krause, die mit ihrem Timing und Witz die Lacher auf ihrer Seite haben. Eberling kann noch in seiner Rolle des Krankenpflegers punkten durch seine starke Präsenz und Stimme. Absolutes Highlight ist "eating myself up alive" im Disco Stil mit Glitzer Kostümen.

Michaela LInk als zickige Krankenschwester und Kellnerin ist herrlich schräg und Barbara Krabbe als Mutter ist so emotional, dass sie in ihrem Solo "The music still plays on" mich zu Tränen gerührt hat.

Auch der Rest des Ensembles ist energetisch und einfach fantastisch.

Die Übersetzung ist streckenweise sehr gelungen, aber an manchen Teilen etwas hollprig...

Alles in allem ein sehr gelunger Abend und ich drücke dem Ensemble die Daumen das es weiter so gute Arbeiten abliefert in der Zukunft und vor allem diese Produktion ein Erfolg wird.

Sensationell

Latura


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Handlung
Komponist Gordon in der Schaffenskrise: Statt großer Opern und Musicals schreibt er Songs für das Kinderprogramm, und nichtmal die gelingen ihm. mehr

Weitere Infos
Das Musical von William Finn hat autobiographische Züge. Eine Woche, nachdem dessen Show "Falsettos" 1992 den Tony-Award bekam, wurde Finn mit einem angeblich nicht operierbaren Hirntumor ins Krankenhaus eingeliefert. "A New Brain", am 14. Mai 1994 am Lincoln Center in New York uraufgeführt, bezeichnete der Autor als persönliche Bewältigung seiner damaligen Gefühle und Gedanken. Die deutschsprachige Erstaufführung in der Übersetzung von Christian Gundlach war am 8. September 2007 in Hannover als erste Produktion des neu gegründeten Theaters für Niedersachsen.

 Leserbewertung
(35 Leser)


Ø 3.86 Sterne

 Termine

Leider keine aktuellen Aufführungstermine.


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