Klaus Seiffert studierte in München Theaterwissenschaft, bevor er im Musicalstudio Theater an der Wien zum Sänger, Tänzer und Schauspieler ausgebildet wurde. Für eine Fortbildung ging er nach New York. Im Laufe seiner Karriere spielte Klaus Seiffert in über 35 Theaterproduktionen mit, zuletzt als Erstbesetzung vom Krankenhausgeist in der deutschen Erstaufführung von "Ghost" am Theater des Westens in Berlin. Am Apollo Theater Stuttgart war Klaus Seiffert für "42nd Street" 2003/004 als künstlerischer Leiter verantwortlich. Als Co- Regisseur von Helmut Baumann arbeitete er an "Swinging Berlin" und "Victor/Victoria" in Bremen. Zu seinen eigenen Erfolgen als Regisseur zählen rund 40 Musicals, Operetten, Komödien und Revuen, unter anderem in Hamburg, Cottbus, Stuttgart und Schwerin. Die von ihm und Matthias Binner geschriebene musikalische Krimikomödie "Der Raub der Mona Lisa" wurde 2015 in Berlin uraufgeführt.
Nick Körber studierte Schauspiel und Gesang an der Akademie für darstellende Kunst in Ulm und ist seit 2017 als Schauspieler und Musicaldarsteller am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz engagiert. Zuletzt war Nick Gastgeber von zwei Online-"Miscast"-Konzerten mit bekannten Darstellern wie Isabel Dörfler, Dorina Garuci, Christian Funk und Fabio Diso.
Der aus der Schweiz stammende Regisseur und Choreograf absolvierte seine Ausbildung beim Schweizer Kammerballett in Zürich und stand 15 Jahre lang als Musicaldarsteller auf der Bühne. Es entstand eine intensive Zusammenarbeit mit Kim Duddy als Associate Choreographer für die Weltpremieren von "Ich war noch niemals in New York" (Hamburg 2007) und "Hinterm Horizont" (Berlin 2011). Seine eigene Laufbahn als Choreograf führte Simon unter anderem an das Staatstheater Kassel, die Staatsoperette Dresden, das Landestheater Linz, die ThunerSeespiele, die Salzburger Festspiele und an die Vereinigten Bühnen Wien.
Chicago (2020 - 2021)
Stadttheater, Bremerhaven
Broadway-Feeling an der Wesermündung: Das Stadttheater Bremerhaven beweist mit dieser "Chicago"-Inszenierung von Felix Seiler, dass ein kleines, kommunal finanziertes Theater mit dem richtigen Kreativ-Team und einer wohl dosierten Mischung aus Musical-Profis und hauseigenen Darstellern durchaus ein Musical auf höchstem Niveau auf die Bühne zaubern kann.
Iron Curtain Man (2020 - 2022)
Neuköllner Oper, Berlin
"Eine letzte Show für Dean Reed" lautet der Untertitel dieser rundum gelungenen Uraufführung an der Neuköllner Oper. Dean Reed? Dieser Name sagt vielleicht nur noch denjenigen etwas, die in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind. Entstanden ist ein packendes Biografical über eine schillernde Persönlichkeit.
Felix Seiler studierte Musiktheater-Regie an der Theaterakademie Hamburg und arbeitete als Regie-Assistent und Spielleiter zunächst an der Staatsoper Hannover und anschließend mehrere Spielzeiten an der Komischen Oper Berlin. In den letzten Jahren waren Musical-Inszenierungen von ihm in Osnabrück ("The Addams Family", "Comedian Harmonists - Jetzt oder nie"), Coburg ("Otello darf nicht platzen") und Bremerhaven ("Der Graf von Monte Christo") zu sehen. Hier befindet sich Felix gerade in den Endproben für Ebb/Kanders "Chicago", das am Stadttheater am 19. September unter Corona-Bedingungen Premiere feiert.
Sebastian Ritschel ist seit 2017 Leiter der Musiktheatersparte und Operndirektor an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul. Davor war er mehrere Jahre lang Hausregisseur und Leitender Dramaturg am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Als Regisseur und Ausstatter erarbeitete er sich in mehr als 50 Produktionen ein vielseitiges Repertoire in Oper, Operette und Musical.
FAUST'n'Roll (seit 08/2020)
Felsenbühne, Kurort Rathen
Goethes Tragödie als Stück mit Rockklängen bringt den "Faust"-Stoff einem heutigen Publikum näher. Jimmy Gees Partitur hat Ohrwurmcharakter, Jessica Fendler und Christian Venzke brillieren in den Hauptpartien.
Monty Python's Spamalot (2020 - 2023)
Tournee (Seefestival Wustrau, Wustrau)
Die vom Seefestival Wustrau und dem Berliner Schlosspark Theater koproduzierte Inszenierung von Marten Sand integriert pfiffig die COVID-19-Pandemie ins pestgebeutelte, mittelalterliche England und die turbulente Suche nach dem Heiligen Gral. Auf der Bühne agiert ein kleines, spielfreudiges Ensemble, das die Pointen punktgenau serviert. Einen besseren Wiedereinstieg in den nach dem Shutdown langsam wieder anlaufenden Theaterbetrieb kann es kaum geben!
Robin Kulisch absolvierte seine Ausbildung zum Bühnendarsteller in Hamburg und war im Anschluss zunächst auf der Bühne und vor der Kamera tätig. Nach seiner Darsteller-Karriere hat er sich zu einem regelrechten Tausendsassa der Musical-Branche weiterentwickelt.
