Musical-Favorites: "The Producers", "Dracula" (Wildhorn), "Mack and Mabel" || Musical-Flops: "Das Phantom der Oper" (Sasson/Sautter), "Der Mann von La Mancha", "Das SpongeBob Musical"
Mit „My Fair Lady" erfüllt das Theater Vorpommern seinen Möglichkeiten entsprechend die Erwartungen des Stammpublikums. Innovationen sucht man vergebens, der Abend zieht sich.
Die nur mit einem dünnen Handlungsfaden versehene Wittenbrink-Hommage an die Tippsen-Zunft kommt dank einer pfiffigen Inszenierung und fulminanter Darsteller flott und unterhaltsam daher.
Das Potsdamer "Hans-Otto-Theater" tritt den Beweis an, dass auch ein Haus ohne eigenes Orchester und Musiktheater-Ensemble einen Musical-Klassiker wie "My Fair Lady" auf die Bühne bringen kann. Dabei punktet es vor allem mit einer kurzweiligen Inszenierung (Nico Rabenald), einem tollen Higgins-Darsteller (Bernd Geiling) und einem überraschenden musikalischen Minimal-Arrangement.
In Martin Schülers werkgetreuer Inszenierung des Schauer-Musicals über das nach und nach außer Kontrolle geratende Experiment, das Gute vom Bösen in der menschlichen Seele zu trennen, brilliert ein herausragender Hardy Brachmann in der persönlichkeitsgespaltenen Titelrolle.
Unausgegorene deutsch-deutsche Geschichtsstunde rund um eine weitgehend fiktive Lindenberg-Liebelei, die unter zusammengestrichenen Songs und weichgezeichneten historischen Fakten leidet. Im Januar 2016 feiert das Stück 5-jähriges Jubiläum in Berlin - Ende August ist Schluss.
Gabey, Chip und Ozzie wollen in 24 Stunden Landgang möglichst viel erleben. Statt mit Tempo und Witz lässt Regisseur Claudio Bueno die drei lebens- und liebeshungrigen Matrosen in einem an Längen nicht sparenden, werkgetreuen Arrangement durch New York tuckern. Aufgrund der guten musikalischen Umsetzung erleidet die Show keinen Schiffbruch.
Die Stammzellformation zeigt im Maschinenhaus der Kulturbrauerei ein kleines aber feines Musical über Musicals und ihre Macher. Bissige Texte mit Tiefgang und ein tolles Darstellerpaar sorgen in drei Rollen für einen unterhaltsamen Theaterabend mit Niveau.
Wenn zwei Liebespaare im Zauberwald umherirren, das Oberhaupt der Elfen Zoff mit seiner Ehefrau hat und ein übereifriger Faun den liebesbetörenden Nektar einer Zauberblume genau den falschen Partnern verabreicht, dann steht Shakespeares Sommernachtstraum-Komödie auf dem Spielplan. Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt verweben die Vorlage mit bekannten Musicalsongs, und heraus kommt eine höchst vergnügliche Show mit tollen Darstellern aus dem hauseigenen Ensemble.
Der Anfang liegt im Darm. Zumindest in der Biografie der Stammzellformation, die 2009 mit "Dr. Ich" beginnt. Das Erstlingswerk der jungen Berliner Musical-Company um die Urzellen Tom van Hasselt, Nini Stadlmann und Hendrik Weber spielte im Verdauungstrakt eines Hirnforschers und gab die Initialzündung für die Gründung einer Dreier-GbR, die sich das wirtschaftliche Risiko für die Produktion eigener Musicals teilt.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...