Die Gandersheimer Domfestspiele – das größte professionelle Freilichttheater in Niedersachsen – haben das Programm ihrer 67. Spielzeit vorgestellt. Vom 14. Juni bis 16. August 2026 steht das Freilichttheater unter dem Motto „Was wäre wenn“ – mit einer Mischung aus Klassikern, Schauspiel und Musiktheater.
Zentrales Musical der Saison ist „Hello, Dolly!“, das ab dem 3. Juli 2026 auf der großen Bühne vor der Stiftskirche zu sehen sein wird. Das 1964 am Broadway uraufgeführte Stück mit Musik und Liedtexten von Jerry Herman basiert auf Thornton Wilders Komödie „The Matchmaker“. Erzählt wird die Geschichte der lebensklugen Heiratsvermittlerin Dolly Gallagher Levi, die beschließt, ihr eigenes Glück in die Hand zu nehmen. Mit Witz, Charme und Herz verstrickt sie ihre Umgebung in eine turbulente Abfolge von Missverständnissen, romantischen Verwicklungen und humorvollen Wendungen. Songs wie „Put On Your Sunday Clothes“, „Before the Parade Passes By“ und das legendäre Titelstück „Hello, Dolly!“ machten das Musical zu einem der größten Broadway-Erfolge seiner Zeit. Bei den Domfestspielen inszeniert Rita Sereinig die schwungvolle Liebeskomödie in einer opulenten Open-Air-Produktion voller Lebensfreude und Musik.
Bereits am 19. Juni 2026 eröffnet die Musikshow „Come together – die große Beatles-Show“ die Festspiele. Nach dem Erfolg der ABBA-Produktion laden Patricia Martin und Achim Lenz diesmal zu einer Hommage an die „Fab Four“. Hits wie „Hey Jude“, „Let It Be“ und „Yellow Submarine“ erklingen live in einer aufwendigen Open-Air-Produktion, die das Lebensgefühl der 1960er Jahre aufgreift.
Musikalisch wird es auch auf der Studiobühne: Vom 8. bis 11. August 2026 steht dort „Pure Piaf – Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Sylvia Heckendorn auf dem Programm. Die frühere Roswitha-Ring-Trägerin interpretiert gemeinsam mit Pianist Christian Müller die bekanntesten Chansons der französischen Sängerin und verbindet sie mit biografischen Erzählungen.
Ergänzt wird das Programm durch das Familienstück „Pinocchio“, das Schauspiel „Die acht Frauen“ sowie die Studioproduktionen „Das Bildnis des Dorian Gray“ und „Love Letters“.
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