Auch in Rostock eröffnet nun Mr. Muschniks Blumenladen eine Filiale. Mit fatalen Folgen: das blutrünstige Grün terrorisiert nicht nur seinen Pfleger...
„Tommy" in Rostock zeigt exemplarisch, was passieren kann, wenn ein staatlich subventioniertes Haus „mal eben" den Quoten-Bringer Musical auf die Bühne bringen will. Es fehlen ein mit dem Genre vertrauter Regisseur, für das Stück geeignete Sänger und Darsteller und eine darauf ausgerichtete Tonanlage.
Das Volkstheater Rostock zeigt Bernsteins Meisterwerk in minimalem Bühnenbild und werkgetreuer Inszenierung mit einer raffiniert zusammengestellten Cast. Daumen hoch dafür!
Diese Inszenierung (Stephan Brauer) ist ein Paradebeispiel dafür, wie leicht ein gutes Musical mit Tiefgang zum zahnlosen Tiger werden kann. Hierzu verdonnere man Opernensemble und Choristen zu einem Ausflug ins Musicalgenre und lasse sie in den gewohnten Posen frontal ins Publikum spielen. Wenn dann eine politische Bedrohung nur hellbraun ausfällt und eine außergewöhnliche Besetzung einer Hauptrolle nicht ins Regiekonzept eingebaut wird, dann können die Gastsolisten wie hier nur noch gute Miene zum schlechten Spiel machen.
Cole Porters Luxusliner-Verwechslungs-Komödie openair im Rostocker Stadthafen - besser können Spielstätte und Stück nicht miteinander harmonieren! Besser könnte allerdings die Aufführung selbst sein: Eine Handvoll Girls mit Straußenfedern und eine Treppe mit Glitzerlichtern suggerieren zwar Broadway-Flair, doch das hauseigene Opernensemble bringt den Dampfer in einer klamaukigen Inszenierung zu spät auf Touren.
Das 1995 in Prag uraufgeführte Dracula-Musical (Buch: Zdenek Borovec und Richard Hes) zeigt den zu ewigem Leben verfluchten Vampir-Fürsten in drei unterschiedlichen Epochen: 1499, 1875 und in der Gegenwart. Anders als in anderen Musical-Adaptionen wird der Untote hier nicht von Gegenspielern gejagt, sondern als ein durch die Jahrhunderte irrender Rastloser in einer sehr sehens- und hörenswerten Produktion in den Mittelpunkt gestellt.
Brecht und Weills "Klassiker" um die Vorherrschaft im kriminellen Milieu von London. Wird das Glück von Mackie Messer und Polly Peachum, Tochter des Bettler-Königs der englischen Metropole ewig währen?
Ein Schauspieler aus der Nachkriegsgeneration blickt zurück auf sein Leben und fragt sich, welche Chancen er genutzt und welche er verschenkt hat. Chansonnier Tim Fischer spielt, Regie führt der Autor und Komponist Georg Kreisler höchstpersönlich.
Was eine Lehrerin so alles bewirken kann: Der traditionsbewusste König von Siam lässt sich auf Anna, die "very british" Lehrerin seiner Kinder, ein. Gibt es für dieses "exotische" Paar eine gemeinsame Zukunft?
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...