Als „West Side Story“ 1957 am Broadway Premiere feierte, war das ein Bruch mit bisherigen Musicalkonventionen: Ein Stück, das soziale Konflikte verhandelt, mit komplexer Musik, moderner Choreografie und einer tragischen Liebesgeschichte – das hatte es bis dahin nicht gegeben. Leonard Bernstein, Stephen Sondheim, Arthur Laurents und Jerome Robbins schufen ein Werk, das bis heute weltweit gespielt wird und...
Nach einer pandemiebedingt deutlich kleiner geratenen Fassung auf dem Theatervorplatz 2021 kehrt das Rustical "Der Watzmann ruft" jetzt in einer großen Inszenierung zurück auf die Große Felsenbühne der Luisenburg-Festspiele, wo es bereits 2008, damals noch mit den Machern der Show, Komponist Wolfgang Ambros und Texter Josef Prokopetz, gezeigt wurde. Grund genug, die Show einmal gewaltig gegen den Strich zu bürsten und kräftig zu überarbeiten. In dieser neuen Fassung setzt der "Watzmann" deutlich weniger auf Klamauk und zeichnet seine Figuren deutlich realistischer, was dem Stück enorm guttut – auch wenn der skurrile Charme des Originals dadurch ein bisschen verlorengeht.
Ein wahrer Klassiker der Open-Air-Musicals findet in diesem Sommer zum ersten Mal seinen Weg auf die beeindruckende Felsenbühne der Luisenburg-Festspiele. Soweit so gut. Dieser "Jesus Christ Superstar" kann allerdings mit einer Besonderheit aufwarten: Die mittlerweile über 50 Jahre alte Übersetzung von Anja Hauptmann wurde durch eine neue Fassung von Timothy Roller ersetzt, die der gesamten Show einen modernen und zeitgemäßen Anstrich gibt. Zusammen mit einer klugen Inszenierung, großen stimmungsvollen Bildern, einem symbolischen Design und der großartigen Besetzung gelingt den Luisenburg-Festspielen eine tolle Wiedererweckung des Werks, das den Ruhm des Teams Andrew Lloyd Webber und Tim Rice einst besiegelt hat.
"Was mich erschreckte, soll auch andere erschrecken" sagte Mary Shelly einmal über ihren Schauerroman "Frankenstein" aus dem Jahr 1818. Diesem Erschrecken hat sich offensichtlich auch Kevin Schroeder im Buch seiner Musicalfassung verschrieben. Damit meinte er jedoch nicht das Erschrecken über ein fürchterlich entstelltes Monster, sondern das Erschrecken über die menschlichen Abgründe. Gleich zu Beginn der Show lässt er von einem der höchsten Punkte der Felsenbühne Luisenburg seinen Victor Frankenstein deswegen auch die Frage stellen, wer eigentlich in dieser Geschichte das Monster sei. Stimmungsvoller könnte ein Einstieg kaum gelingen.
Der Musical-Dauerbrenner "Sister Act" mit Musik von Alan Menken überzeugt in Wunsiedel vor allem durch die grandiose Hauptdarstellerin und durch Glücksgriffe in der Besetzung einiger Nebenrollen. Die Produktion punktet allerdings nicht durchgängig.
Das auf Tatsachen beruhende Musical erzählt eine Geschichte aus der Jahr 1948: In der Tschechoslowakei haben die Kommunisten die Macht übernommen und versuchen die Menschen von ihren Fluchtplänen Richtung Westen abzuhalten. Der an der böhmisch-bayerischen Grenze stationierte Polizist Stanislav versucht seinen Landsleuten zu helfen, muss aber auch dem Geheimdienst Rechenschaft ablegen - ein gefährliches Doppelspiel....
Die Sagenwelt des Fichtelgebirges bildet die Basis dieser Uraufführung. Im Zeitelmoos ist Rena verschwunden. Die Brüder Tom und Felix machen sich auf die Suche nach ihr und geraten dabei in eine Welt aus Realität und Magie.
Ursprünglich war das 1972 entstandene Alpen-Rustical "nur" als Live-Hörspiel konzipiert worden. Es folgten die Bühnenversion und ein Konzept-Album, das bis heute als erfolgreichste Aufnahme der österreichischen Musikszene gilt. Nach 12 Jahren zeigen die Luisenburg Festspiele Wunsiedel eine Neuinszenierung auf dem Theaterplatz im Felsenlabyrinth. Für diese Vorstellungen sind zwingend festes Schuhwerk und ein sicherer Tritt erforderlich.
Neues Musical von Birgit Simmler (Idee, Buch, Übersetzung) und Paul Graham Brown (Musik, englische Liedtexte) um den Kampf eines Wunsiedler Kaufmanns gegen die Kontinentalsperre Napoleons. Er handelt mit der heißesten Schmugglerware des 19. Jahrhunderts - dem süßen, weißen Gold: Zucker.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...