Im Dezember 1997 feierte Gottfried Greiffenhagens viel gespielte Revue über die erste Boygroup der Welt an der Komödie am Kurfürstendamm ihre Uraufführung. Zum 20. Jubiläum erfolgt eine Wiederaufnahme der Originalinszenierung.
Das preisgekrönte Stück aus dem Jahr 1996 um verschiedene Einwanderer-Gruppen Anfang des 20. Jahrhunderts wurde mehrmals am Broadway und in London aufgeführt. Die Produktion spielte 2015-16 in Braunschweig sowie 2017 in Kassel, 2018 ist sie in Österreich zu sehen.
Die Comedian Harmonists sind Kassenknüller. Anders ist es nicht zu erklären, dass Franz Wittenbrink das berühmte Sextett erneut auf die Bühne bringt. Weniger ein Knüller ist das gemeinsam mit Anne X. Weber verfasste Buch, in dem sechs Männer mit ihrem Harmonie-Gesang ein von der Insolvenz bedrohtes Café retten. Zudem ist Wittenbrinks schwankhafte Umsetzung gewöhnungsbedürftig.
Richard Rodgers' und Oscar Hammersteins Klassiker von 1959 über die Novizin Maria, die in Salzburg direkt aus dem Kloster in den Haushalt des verwitweten Kapitäns Georg von Trapp verpflanzt wird, um dort die Mutterrolle für sieben Kinder zu übernehmen. Renaud Doucet inszeniert, Sieglinde Feldhofer übenimmt die Hauptrolle.
Zwei Männer – der skrupellose Filmregisseur Carl (Marc Schlapp) und der raubeinige Seebär Jack (Wolfgang Höltzel/Daniel Chrétien) – buhlen um die Gunst der Off-Off-Off-Broadwayschauspielerin Ann (Katharina Koch), die auf die große Karriere hofft. Auch in der Musical-Version liegen ihre Sympathien jedoch bei dem aus seiner Südseeheimat nach New York verschleppten Riesenaffen. Dank toller Darsteller in einer ganz auf Story und Charaktere konzentrierten Inszenierung (James Edward Lyons) gelingt Titelheld Kong erfolgreich der Sprung von der Kinoleinwand auf die Musicalbühne.
Nah am Wiener Original inszenierte Freilichtversion des Kunze/Levay-Musicals. Trotz großer Schwächen im Buch vor allem wegen der grandiosen Leistungen von Patrick Stanke und Ethan Freeman sehenswert.
Eher konventionelle Inszenierung des Wildhorn-Musicals mit einem nicht wirklich überzeugenden Patrick Stanke ("3 Musketiere") in der Titelrolle. Hervorragende Ensembleleistungen und Open-Air-Atmosphäre sorgen dennoch für einen gelungenen Abend.
Große Gefühle, anspruchsvolle Musik und starke Stimmen im beschaulichen Rahmen: Wolfgang Höltzel und Patricia Schwab präsentieren eine Reihe von Balladen, Duetten und Chansons aus der Feder von Stephen Sondheim.
In schwierigen Zeiten will das Publikum lieber etwas Leichtes sehen - Pech für die "Titanic", die ebenso wie ihr Vorgänger "Mozart!" in Hamburg durchgefallen ist. Dabei ist die Ensemble-Show ohne echte Hauptrollen sehenswert, vor allem wegen des effektvollen Bühnenbildes und der starken Cast.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...