Die Inszenierung von Helga Wolf "Jesus Christ Superstar" überzeugt vor eindrucksvoller Kulisse mit einem stimmigen Ensemble. Sie geizt jedoch nicht mit Altbekanntem.
Alle Jahre wieder flimmert zur Weihnachtszeit die rührselige Geschichte über einen kleinen Jungen, der mit seiner unbekümmerten Art seinen hartherzigen Großvater zu einem liebevollen Opa bekehrt, über die Fernsehbildschirme. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der dem Film von 1980 zu Grunde liegende Roman von Frances Hodgson Burnett für die Musicalbühne adaptiert wurde. Ob dieser Version von Konstantin Wecker (Musik), Christian Berg und Melanie Herzig (Buch, Regie) allerdings ein ähnlich lang anhaltender Erfolg beschieden sein wird, ist fraglich.
Nah am Wiener Original inszenierte Freilichtversion des Kunze/Levay-Musicals. Trotz großer Schwächen im Buch vor allem wegen der grandiosen Leistungen von Patrick Stanke und Ethan Freeman sehenswert.
Zwischen Parodie, Peinlichkeit und Pathos hin und her pendelnde Musicaladaption des Robin-Hood-Stoffes. Die Chance einer Überarbeitung der 2005 in Bremen uraufgeführten Show blieb ungenutzt. Allein die Ausstattung ist wirklich sehenswert.
Eindimensionale Figuren, durchschnittliche Musik, platte Gags und eine Liebesschnulze vereint das namhaft besetzte neue Musical von Martin Doepke (Musik), Andrea Friedrichs (Buch) und Hans Holzbecher (Buch und Regie). Ärgerlich.
König Arthur und seine Untertanen verwandeln Tecklenburg in Camelot. Die Freiluftinszinierung überzeugt trotz kleinerer Mängel mit rustikalem Charme vor ritterlicher Kulisse. Unter anderem mit Claus Dam, Jana Werner und Lucius Wolter.
Wie schon bei Evita in der Vorsaison setzt das Theater Lüneburg wieder auf die Dienste von Cornelia Drese und Willi Welp. Sascha Krebs nach Eggenfelden, Tecklenburg und Halle in seinem vierten Engagement als Jesus. Helga Wolf führt Regie, gespielt wird die deutsche Übersetzung von Anja Hauptmann.
Standing Ovations, tosender Applaus und Zugabe-Rufe bildeten das Ende einer gelungenen, wenn auch nicht vollständig überzeugenden deutschen Erstaufführung des tschechischen Hitmusicals.
Frisch, schwungvoll, frech und mit einer durchweg überzeugenden Besetzung, allen voran Jana Werner als Lilli Vanessi und Lillemor Spitzer als Lois, präsentiert sich der Klassiker von Cole Porter unter freiem Himmel.
Mehrere Begriffe ohne Anführungszeichen = Alle Begriffe müssen in beliebiger Reihenfolge vorkommen (Mark Seibert Hamburg findet z.B. auch eine Produktion, in der Mark Müller und Christian Seibert in Hamburg gespielt haben). "Mark Seibert" Wien hingegen findet genau den Namen "Mark Seibert" und Wien. Die Suche ist möglich nach Stücktiteln, Theaternamen, Mitwirkenden, Städten, Bundesländern (DE), Ländern, Aufführungsjahren...